Das richtige Oel
 

Das richtige Oel

Begonnen von Stefan Ziehm, 14. März 2006, 21:42:24

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Stefan Ziehm

Guten Abend. Ich reinige gerade meine Lokomotiven.Anschließend sollen die Loks noch etwas Oel erhalten. Ich bin mir nicht ganz sicher, welches Oel ich verwenden soll? Es sollte Hartz-frei sein. Deshalb habe ich mir das Oel von Faller besorgt. Nur laufen die Lokomotiven nicht so schön rund.Was für ein Oel benutzt Ihr denn so.
Gruß Stefan  
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Frank Mondorf

Hallo Stefan,

ich nutze Fleischmann Spezial Öl. Auf Grund des hohen Preises habe ich dabei ein gutes Gewissen . Richtig ist das je schlechter die Qualität desto höhe die Gefahr das Lokos - aber erst langfristig - verharzen. Kunstoffzahnräder öle ich nicht, sondern nehme Roco Getriebefett.

Da bei Ihnen nach dem Ölen die Loko nicht so schön läuft, fürchte ich, Sie haben vielleicht zu viel des guten getan.
Das erzeugt Stromabnahmeprobleme.

Vor dem Ölen reinige ich erst mit Druckluft von innen, hartnäckiges an Radinnenseiten und an -Laufflächen entferne ich sehr vorsichtig mit Reinigungsbenzin möglichst am rotierenden Rad.

Grüße
Frank
   

Kalle

Hi,

guckt Ihr mal  http://www.lokfett.com/" target="_blank">HIER    
Viele Grüsse
Karl

Dieter Egyptien

Hallo Karl,

ja das benutze ich auch ... wirklich toll das Zeug.
Kann man bei Gerd Boll bestellen, und kostet da auch einiges weniger als 100 € pro Gramm  .  
Viele Grüsse aus Belgien,
Dieter

A. Hoffmann

Hi,
auch ich kann dieses Öl bzw. Fett empfehlen. Man sollte aber wirklich den Ratschlag des Herstellers befolgen und nur ganz, ganz wenig Öl verwenden.    
 
Gruß,

Andree

WDP 9.0, überwiegend AK-Betrieb
H0=, DCC
XP, 1 MHz Laptop
Intellibox,
ca. 35 Lokomotiven mit div.  Decodern,
Littfinski S88 Gleisbesetzt-/ Rückmelder (RM-GB-8),
Littfinski Weichendecoder (S-DEC-4-DC)


Walter Müller

Hallo

Märklin hat vor Jahren Winter-Autoöl empfohlen. Ich verwende schon lange Mehrbereichsöl zur Lagerschmierung. Für Zahnräder nehme ich weißes Fett aus dem Autozubehör. Bisher habe ich noch keine Probleme damit gehabt.

Walter    
Software: WDP 2009 Premium
Anlage: Märklin H0, C-Gleis, Tams MC + 2 Booster. Decoder Mä 60901 u. Mfx, Esu Lopi 2, 3 und LokSound.
Rechner: AMD Duron 1100 MHz, XP SP3

Stefan Ziehm

In Antwort auf:
Guten Abend. Ich reinige gerade meine Lokomotiven.Anschließend sollen die Loks noch etwas Oel erhalten. Ich bin mir nicht ganz sicher, welches Oel ich verwenden soll? Es sollte Harz-frei sein. Deshalb habe ich mir das Oel von Faller besorgt. Nur laufen die Lokomotiven nicht so schön rund.Was für ein Oel benutzt Ihr denn so.
Gruß Stefan  

 
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Kalle

Hi Stefan,

immer noch nicht aus den obigen Beitraegen schlauer geworden ??  

Dann lese mal in meinem obigen Beitrag den Link unter "Hier" (in gruen).  

Nimm B-52, evtl. auch das in dem Link empfohlene Uhrenoel, lese die vielen Erlaeuterungen und Tipps von dem Hersteller spez. fuer die Modellbahn, und Du kannst garantiert nichts falsch machen.  

Brauchste auch keine Angst haben, dass irgendwelche Kunststoffteile angegriffen werden, was bei handelsueblichen Mineraloelen sehr schnell der Fall sein kann. Wenn die Plaste einmal sproede geworden ist, gibt es kein Zurueck mehr.  

Wie immer, das Fett und das Oel immer seeehr spaaarsam anwenden.  
 
Viele Grüsse
Karl

markus eggert

Hallo Stefan,ich benutze Ballistol als Öl das Harzt nicht. Zum schmieren der Zahnräder verwende ich ein Fett auf Silicon Basis diese Fette werden auch in der Pharma und Lebensmittelindustrie verarbeitet und greifen keine Gummiteile an.  
PC Atlon 2,4Ghz  512MB Win XP Pro SP2  N Spur  WDP Pro X.3 IB , Power3 Schaltdecoder JoKa electronic,Rückmelder Viessmann 5233, Lokdecoder Selektrix, DCC Kühn ,Tran

Kalle

Hi markus,

vorsicht in der Anwendung von Ballistol bei Lagern aus Messing und Messinglegierungen. Nicht immer vertraegt sich Ballistol mit diesen Teilen, da eine "Versiffung" moeglich ist und bei sehr kleinen Lagerspielen es nachher "schwerer" laeuft als vorher - muss wohl irgendeine Reaktion mit Kupfer oder Zinn oder erst bei der Kombination beider - Messing -, eingehen. Anwendung bei Stahl auf Stahl - Lagerung ist nicht bedenklich. Weil Ballistol sich nicht gut mit Messing vertraegt, wird es wohl nicht als Schmiermittel in mehr oder weniger kleinen Uhren oder anderen feinstmechanischen Teilen aus Messing benutzt. Ist eigentlich im Gebrauch als Waffenoel gaengiger. Ansonsten ist es gesundheitlich unbedenklich.

Betreffend von Mineraloelen, Autooel oder Motoroel, in Antrieben mit Kunststoffteilen oder Lagergehaeusen ist eine gewisse Vorsicht noetig, da viele Kunststoffe bei Kontakt mit denen versproeden und man wundert sich spaeter, warum es so schnell gebrochen ist. Frueher hatte Fleischmann auch Motoroel empfohlen, glaube, mittlerweile durch die vermehrte Anwendung von Kunststoffen in Antriebsteilen, auch nicht mehr. Das Gleiche gilt auch fuer sog. mineralische Maschinenoele, welche oft auch nach einiger Betriebszeit "verkrusten" und den Antrieb versauen.

Auch verwende ich keine Silikonoele bei Kunststoffen. Als ich frueher in der naehfadenverarbeitenden Industrie noch gearbeitet habe, hatten wir die "Kunststoff"-Naehfaeden bei bestimmten Arbeitsvorgaengen, bei denen der Faden hohen Reibwerten ausgesetzt war, die Faeden durch einen Filz, getraenkt mit Silikonoel, gefuehrt, damit die Reibung herabgesetzt wurde und der Faden nicht so schnell schmolz.
Als fauler "Praktiker" hatte man natuerlich ein Flaeschchen mit dem Silikonoel in der Kitteltasche um gewisse Probleme schnell zu loesen. Das Oel auf den Filz kippen, war des Guten zuviel. Geloest das Problem, einen Kunststoffstab an den Flaschendecke befestigt, sodass man bei Bedarf eine geringe Menge auf den Filz nachtraeufelte.
Nur wunderte ich mich, dass mit der Zeit der Kunststoffstab immer "kleiner" wurde, obwohl kein Loesungsmittel im Silikonoel sich befand.

Ach, waren das noch Zeiten, wo kaum "Plastik" an Maschinen und Geraeten verarbeitet wurde und man auch mit dem Schmiermittel es nicht so genau nahm, solange es alles gut funktionierte.
 
       
Viele Grüsse
Karl

Rainer Renisch

Hallo Karl,

ich lese Deine Beiträge sehr gerne und amüsiere mich auch die kleinen Spitzen, die so verschossen werden. Darum muß ich doch auch noch eine loswerden:

In Antwort auf:
muss wohl irgendeine Reaktion mit Kupfer oder Zinn oder erst bei der Kombination beider - Messing -



Ohne oberlehrerhaft wirken zu wollen und auf die verschiedenen Metallsorten eingehen zu wollen - als einfache Formel:


Kupfer + Zinn = Bronze
Kupfer + Zink = Messing.

Aber mach Dir nicht so viel draus, ich hab dafür meine Probleme in der Elektronik.

Eiserne Grüße
Rainer    
Freundliche Grüße
Rainer
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Kalle

Hi Rainer,

vielen Dank fuer die Klarstellung. War mir nicht schluessig ob Zinn oder Zink  mit Kupfer als Messing. Waere ja auch zu einfach gewesen, mal in den Fachbuechern nachzuschauen, aber dafuer gibt´s ja DAS Forum.  
Jetzt weiss ich es wieder.  
 
Viele Grüsse
Karl

xerxes

Hi Karl,

das Periodensystem hats in sich. Mit Sn und Zn und den damit zu erstellenden Stoffgemischen. Hauptsache der Kram rostet nicht!!!  
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



----------------------------------------
Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll

Kalle

Hi Lothar, Rainer u. a.

um die "Kemie" oder "Schemie" hab ich immer einen moeglichst grossen Bogen gemacht. Das Gebiet liegt mir absolut nicht, hab frueher auch mal so´n "Patschkasten", glaub, der war von Kosmos, gehabt. Es stinkt, raeuchert, knallt usw. Dieses gab mir den Rest.
Aber trotzdem ist´s jut, dat es sowas wie ein Periodensystem gibt. Damit koennen sich gewisse Leute austoben und fuer mich ist´s wichtig, dass es Messing - Ms58 und Ms63 - gibt, kann man ja gut ver- und bearbeiten.
Somit ist´s fuer mich egal in welchen Verhaeltnissen da cuprum, stannum oder zinkum drinne ist,(hoffentlich hab ich mich jetzt nicht wieder verpinnt?). Und Bronzelager waeren ja auch etwas feines.
Cu und Zn = Messing
Cu und Sn = Bronze - , glaub ich hab´s wieder gelernt.  , oh man, is dat schwer.  

Noch´nen Nachtrag an Rainer. Mir hat damals der "Strompauker" immer jesacht, dat die Elektronik ganz einfach ist, basiert doch alles auf dem ohm´schen Gesetz und konnte nicht verstehen, warum wir, - (Schueler) -, immer unsere Probleme damit hatten.

Auf jeden Fall kommt bei mir der MoBa-Strom aus der Steckdose und der scheint nicht von schlechter Qualitaet zu sein, denn die MoBa funktioniert gut.  
Viele Grüsse
Karl

Rainer Renisch

Hallo Karl,

wir haben wahrscheinlich den gleichen Stromversorger. Mein Strom kommt auch aus der Steckdose und scheint wie für die Moba geschaffen - sie funktioniert nämlich auch gut!

Beste Grüße
Rainer  
Freundliche Grüße
Rainer
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