Schienenstoßfüller gesucht .........
 

Schienenstoßfüller gesucht .........

Begonnen von Dr. J. Schmidt, 30. Dezember 2006, 13:38:06

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Dr. J. Schmidt

Hallo liebe WDPler,
ich habe einige unsaubere Schienenstöße und RMK Trennstellen in den Gleisen. Da die Gleise fest liegen und zum Teil nur sehr schwer erreichbar sind, kann eine "Neumontage" nicht erfolgen.
Ich suche jetzt einen flüssig-zähen Schienenstoßfüller, welche ich mit einer langen dicken Kanüle und Plastikspritze fein dosiert dort einbringen kann. Dieser sollte natürlich auch relativ schnell "hart" werden -maximal einen Tag- , damit der Moba-Betrieb wieder aufgenommen werden kann.
Er sollte natürlich auch nach der Härtung nicht kleben oder die Schienen beschmutzen.
Ideal wäre ein 2-Komponentenkleber, wobei mir die einschlägigen Kleber für die Kanüle zu dickflüssig sind und die Topfzeit zu kurz.

Ggf. auch ein Füller, welcher anschließend mit einem Aktivatortropfen aktiviert werden könnte.

Eine anschließende Glättung mit Bastelmesser ud Dremel sollte möglich sein.
Wer hat eine Idee?

Ich wünsche einen guten Übergang ins neue Jahr 2007.  
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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Willi Korf

Moin, Moin Dr. Schmidt,
von Der Firma Henkel (nicht die Sektkellerei Sekt) gibt es einen Füller für Holz, Metall und andere Materialien, dieser härtet in ca. 5 Std. aus. Der Kleber nennt sich Ponal X-PERT.  Kann wie Holz bearbeitet werden. Der Kleber besteht aus zwei komponentigen Polyurethanen Klebstoff, ohne Substanzverlust. Ob es für das Füllen der Schienenstöße, das richtige Material ist, müsste ausprobiert werden.
Auch Ihnen einen Guten Rutsch.  

Kaj Nielsen

Hallo herr Dr. Schmidt,
ich verwende "Epoxy Repair" von Firma Bison (www.bison.net).  
Mit freundlichen Grüssen

Kaj

Daten: MM/mfx/DCC, WDP 2012, Mä CS1-Reloaded, WINDOWS 8.1 Pro, AMD Athlon dualcore 2,30 GHz, 2 GB RAM (Rechner nur für WDP), Märklin K-Gleis, C-Gleis im SBH, 6 ESU ECoSBoost (mit mfx), Viessmann/Tams Magnetartikel- und Schaltdecoder, LDT HSI-88. Infra-Car: WDP via G.Boll RMD-car und Malinowski IR-steurung.

Reinhold Hiersch

Hallo Herr Schmidt,
Ich verwende für Schienenstöße Heißkleber.
Über eine dünne Spitze aufgetragen ist er schnell hart und kann mit dem Bastellmesser bearbeitet werden.  
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Thomas Wilcke

Hallo!

Ich verwende im Modellbau "Stabilit express"!
Zweikomponentenkleber, der nach 30 min. hart ist und bearbeitet werden kann.
Ob der hier auch geht hab ich noch nicht probiert! :-)

Thomas
BiDiB GBM Master, 10qm Anlage Spur-N im Aufbau (PECO 55 Gleise), WIN 7, Selbstbau Servodecoder, Schaltdecoder, LED-Decoder, GBM16T Rückmelder, Roco Multimaus, Railcom Zugerkennung (Adr, Speed, CV im Test ...), Faller Car System N, Eigenbau Drehscheibe+Decoder.
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Markus Buchert

Hallo Reinhold,

ich meine ich hätte irgendwo gelesen oder gehört, dass Heisskleber geringfügig elektrisch leitfähig ist. Das müsste dann aber Probleme bei der Rückmeldung z.b. beim HSI geben. Kann das aber nicht mit Sicherheit sagen.

Ich benutze UHU Hart zum ausfüllen der Schienenstöße.

Ich wünsche Allen im Forum ein gutes neues Jahr 2007!

Grüße aus Darmstadt

Markus    
Märklin K und C- Gleis Anlage, 2x Tams Master Control, HSI, Motorola, DCC und m3 Format
Computer: Intel Celeron G465 2x 1,9 Ghz, 2 MB Ram, Windigipet 2018.0b
Tams V2.1.1

Jürgen Gräbner

Hallo Markus,

von einigen Decoderherstellern wird empfohlen den Decoder mit Heißkleber an Chassis zu befestigen, damit die Wärme abgeleitet wird. Wenn Heißkleber nicht nur Wärme sondern auch Strom leiten würde, wäre das wohl der Tod vom Decoder. Daher kann ich mir das mit dem Strom leiten kaum vorstellen.
Uhu Hart? Ich hatte da mal eine Tube... Das Zeug war sehr dünnflüssig und zog wie wild Fäden. Außerdem ist es beim trocknen geschrumpft. Wie schaffst Du es damit Schienenstöße zu füllen? Hatte ich eine "Montagstube"?  
Viele Grüße
Jürgen
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Kalle

Hi Juergen,

Im Grunde gibt´s ja nichts absolut isolierendes. Ist immer alles leitend, wenn auch im (zig-)Tera-Ohm-Bereich.  

Habe es mal auch mit UHU-Hart probiert, das Zeug ist tatsaechlich duennfluessig, es sei denn, man laesst die Tube offen liegen und verwendet dann die "eingedickte Suppe" im richtigen Moment.

Wie waere es mit Epxyd-Zweikomponenten-Suppe, eingedickt mit "Micro Ballons"? (Modellbau-Katalog v. gr. C.). Nur als Idee - finished oben mit einer duennen Schicht UH-Ha.  



 
Viele Grüsse
Karl

Ralf Krapp

Hallo an alle, die zum Thema schon etwas beigetragen haben.
Nach längerer Pause habe ich jetzt meine Arbeit an der Einrichtung von Rückmeldestrecken wieder aufgenommen und dabei auch die bisherigen Strecken überprüft. Da meine Anlage im Dachgeschoss steht, waren einige Kontakte dauernd belegt bzw. ohne Anzeige. Bisher habe ich die Trennstellen mit Uhu-hart gefüllt, wobei ich mit mehreren kleinen "Portionen" die Lücke verschlossen habe. Offenbar ist aber durch die Wärme im Sommer und der dadurch bedingten Ausdehnung des Gleismaterials bei einigen Trennstellen das Uhu-hart-Material so zusammengequetscht worden, dass ein Kontakt entstanden ist. Etwas Bewegung der isolierten Schienenstücke im Gleisrost hat den Kontakt zwar beseitigt, das Problem als solches ist aber damit nicht gelöst, denn der nächste Sommer kommt bestimmt. Ich habe mir deshalb überlegt, etwas Festes (z.B. Restpartikel vom Häuschenbau) mit Uhu-hart in die Schienenlücken zu kleben. Im nicht sichtbaren Bereich könnte man auch versuchen, mit einer "vergammelten" Lötspitze etwas Kunststoff heiß zu machen und in die Lücken zu schmieren. Der mechanische Halt müsste dann auf der Außenseite der Schienenflanken durch weiteres Aufbringen von Kunststoff erreicht werden. Ich werde das ausprobieren und bei Gelegenheit über meine "Erfolge" berichten. Vielleicht hat aber jemand noch eine bessere Idee?
Für 2007 allen MoBahnern hier in den Foren allzeit gute Fahrt.  
Grüße aus Obertshausen (Hessen)
Ralf Krapp
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Reinhold Hiersch


Hallo Markus,
Heißkleber besteht aus Kunststoff und das ist ein Nichtleiter. Ich hatte bisher noch keine Probleme.

Aber allen ein frohes neues Jahr.  
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Jürgen Gräbner

Hallo Karl,
In Antwort auf:
Hi Juergen,

Im Grunde gibt´s ja nichts absolut isolierendes. Ist immer alles leitend, wenn auch im (zig-)Tera-Ohm-Bereich.  




...wem sagst Du das . Als "Fernmelder" muß man sich nicht mur in der Lehre mit Isolationswiderständen rumschlagen.    
Viele Grüße
Jürgen
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Dr. J. Schmidt

Hallo Herr Krapp und alle WDPler,
Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes neues Jahr 2007.
Vielen Dank für Ihre Beiträge.
Auch ich hatte Probleme mit den Schnittstellen in den Schienen zur RMK-Bildung. Daraufhin habe ich alle Schnittstellen mit Isoliergleisverbinder versehen, diese habe ja eine kleine Erhöhung, so dass ein Kontakt nicht entstehen kann und damit werden auch die beiden Enden besser justiert.
Da jedoch diese Schnittstellen im Flexgleis manchmal doch etwas zu breit wurden und die anderen Flexgleise zumindest auf einer Seite manchmal vergrößerten Schienenstoß zeigten, suchte ich nach einen "Schienenstoßfüller".

Als Lösung habe ich wahrscheinlich was gefunden:

Man nehme von REVELL den Einkomponenten Kunststoffspachtel PLASTO.
Dieser ist zähflüssig und kann mit einer dicken Einwegskanüle und Einmalspritze in die Lücken fein gespritzt werden.
Nach Austrocknung wird das Gleis mit Bastelmesser und Schmirgelpapier bearbeitet und mit Farbe etwas behandelt.

Das hat gut funktioniert, wobei über eine Dauerbelastung natürlich nichts gesagt werden kann.

Ich wünsche noch ein schönes erfolgreiches gesundes Jahr 2007.
   
Mit freundlichen Grüßen
J.Schmidt
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