01 147 mit dem neuen C-Sinus ruckelt nicht mehr.
 

01 147 mit dem neuen C-Sinus ruckelt nicht mehr.

Begonnen von Karl-Heinz Gerwert, 31. Dezember 2006, 18:26:59

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Karl-Heinz Gerwert

Hallo Mobafans,

endlich hab ich herausgefunden warum die neuen C-Sinus Lok´s bei einigen ohne Probleme laufen und bei anderen ruckeln und Bocksprünge machen. Lange hatte ich den Verdacht das es an der IB und den Boostern liegt. Aber nachdem Peter Ploch mit den gleichen Komponenten wie ich keine Probleme hat, konnte Fehler nur an der Anlage liegen. Ich habe nun eine Teststrecke mit 1,5qmm Kabeln alle 100 cm eingespeisst und das ruckeln war weg. Auch die Sprünge beim Übergangbereich zwischen 2 Boostern ist weg. Bei mir liefen alle alten C-Sinus und die 5* Motoren bisher ohne Probleme und ich wäre nie auf die Idee gekommen das hier etwa Saft fehlt. Auch der VT08 und die E10 machen jetzt nur noch Freude.
Fazit: Alle umsichtigen die gleich ordentliche Kabel verlegt haben hatten keine Probleme.  

Na dann ein guter Rutsch ins neue Mobajahr wünscht Euch

Karl-Heinz Gerwert von der Schweizergrenze
   
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Wilfried Engelhardt

Hallo,Karl-Heinz

ich besitze den HWZ, welcher ja bekanntlich nicht die besten Laufeigenschaften besitzt, also auch ruckelt. D.h. er ruckelt nicht, sondern die konstante Fahrt verläuft irgendwie auf-und abschwellend. Gering sichtbar aber gut hörbar.
Unter meiner Anlage habe ich Ringleitungen 1,5 qmm verlegt, nur die Gleisanschlüsse,ca alle 75, cm sind mit den üblichen
M-Gleisanschlußkabeln hergestellt, max. Länge 3o cm.
Jetzt meine Frage: müssen die Anschlußkabel auch 1,5 qmm haben? Das würde bei meiner Anlage bedeuten, daß das gesamte Schienennetz demontiert und neu angeschlossen werden müßte. Na, dann Prost!  
Deine Feststellungen sagen doch aber auch aus, daß der neue Sinus äußerst empfindlich auf Spannungabfall reagiert. So etwas wie Deine Teststrecke kann man doch nicht als Regelfall ansehen. Mein HWZ, bezw. dessen Lok, war schon mal
in G.Zürückgekommen ist sie mit einem höheren Gewicht durch entsprechende weksseitige Einbauten und einem Begleitschreiben, in dem es heißt:"Fahrverhalten überprüft und verbessert" allerdings konnte ich keinen Unterschied zu vorher feststellen.Nach dem ich die Kennlinie auf linear gestellt habe, hat sich das Ruckeln in das Auf-und Abschwellen geändert.

Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried Engelhardt
 
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Kalle

Hi Wilfried,

In Antwort auf:
Das würde bei meiner Anlage bedeuten, daß das gesamte Schienennetz demontiert und neu angeschlossen werden müßte. Na, dann Prost!  



ist doch selbstverstaendlich.  

Nee, zum Spass. Kurze Stuecke duennen "Drahtes" kannste dran lassen und bis zu 30 cm machen den Braten auch nicht mager. Muss mal schauen, ob es mehr oder weniger stark ist wenn entsprechend weniger oder mehr Zuege an einen Booster in Betrieb sind. Hinzu kommnen doch auch Stromverbraucher wie Wagenbeleuchtungen mit Gluehlampen usw.
Wie sind die Gleisverbindungen zwischen den Gleis-Einspeisungen sowie die Anschluesse an den Klemmen der Geraete und Gleise. Was auch eine Rolle spielt, die "Weichheit" des MoBa-Trafos und des Boosters wegen der einfachen Siebung. Dadurch sinkt bei groesser werdender Belastung auch die Impulsspannung am Ausgang des Boosters. Vermute mal, dass dort mehr Spannung verloren geht als ueber die "Stromleitungen".
Das "pumpende" Fahren koennte auch von der Siebung des Boosters herkommen, da in den entsprechenden Zweigen zum Laden der Speicherglieder immer nur je eine Halbwelle mit entsprechenden Pausen zur Verfuegung steht. Bei groesser werdendem Strom sinkt die Spannung, dadurch wird der Strom wieder etwas kleiner, dadurch wiederum steigt die Spannung an der Siebkette, dann wird der Strom wieder groesser, dadurch sinkt die Spannung ... - und so fort.


   
Viele Grüsse
Karl

Wilfried Engelhardt

Hallo, Karl
erstmal Danke für die schnelle Antwort!
nun zu meinen Komponenten:
Fahrtrafo Märklin 52 VA, sep. Trafo für Licht und MA
zur Zeit nur ein Stromkreis, da noch im Aufbau
Booster (ist doch in der IB drin) oder?
Gleisanschlüsse und da wo möglich, gelötet
Wagenbeleuchtung, wenn vorhanden mit LED

Ich bin  z.Z.dabei, meine Zugfahrten und deren Profile zu optimieren. Es fährt also immer nur ein Zug. An einer Überlastung des Trafos kann es m.M nach nicht liegen, ich werde aber trotzdem demnächst einen stärkeren Fahrstromtrafo
einsetzen.

Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried Engelhardt  
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Kalle

Hi Wilfried,

bei nur einem Zug? Der muesste doch auch mit einem 52 VA-Trafo durchrauschen. Schade, dass Du so weit weg wohnst, ein Oszilloskop haette ich schon mal "drangehalten".

Im Nicht genanntes Forum habe ich gelesen, dass wenn man das DCC-Signal in der IB freigibt, die Fahreigenschaft sich positiv aendern soll. Vielleicht sind bei MM die Signale zu weit auseinander, sodass der effektive Wert der Spannung niedriger ist - fuer den Dekoder eher belanglos, aber fuer den Motor nicht. Wenn DCC zugeschaltet wird, sind womoeglich mehr Impulse, dadurch kuerzere Pausen, auf dem Gleis, welche sich fuer die Spannungsversorgung des Motors vorteilhaft auswirken.

 
Viele Grüsse
Karl

Winfried Hoffmann

Hallo Karlheinz,

da habe ich wohl von Beginn an richtig gebaut. Ich habe 9 Booster in Betrieb und jeder Bereich ist per 1,5 qmm Kupfer eingespeist und das alle 1 bis 2 Meter. Besonders beim Anfahren entstehen durch die Lastregelung Stromspitzen von 1-2- Ampere. Da muss die Spannung schon schön stabil sein. Man kann das in den Boll´schen Stromanzeigen nicht unbedingt verfolgen, da die Stromspitzen aufgrund der Kürze nicht angezeigt werden können.  
Gruß aus Franken, Winfried
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Karl-Heinz Gerwert

Hallo Winfried,

gute Planung ist halt schon wichtig, ich hab zwar bei den Hauptleitungen auch 1,5 bis 2,5qmm verlegt aber beim verteilen dann die kleinen Querschnitte verwendet. Bei einigen Einspeisungen waren diese halt etwas zu lang. Nun verkable ich halt die Paradestrecken neu, das geht bei mir noch ohne Probleme. Für die Abstellbahnhöfe spielt das dann keine Rolle nur der Hauptbahnhof mit Sommerfeld Oberleitung ist etwas komplizierter. Laufen denn bei dir die neuen C-Sinus alle ohne Probleme?

Gruß
Karl-Heinz Gerwert      
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Winfried Hoffmann

Hallo Karl-Heinz,

bei der Verkabelung bitte auch immer auch an die Rückleitung denken, die sog. Masse. Auch da ist der Querschnitt von 1,5 qmm das Minimum. Denn was hinfließt muß auch zurück können, und Masseschwankungen führen zu tollen Effekten.
Meine C-Sinus-Löcke laufen gut, nur den Henschel-Wegmann habe ich vor einem Jahr wieder zurückgegeben. Das war eine Zumutung und hängt m.E. nicht mit dem C-Sinus zusammen. Die Antriebskonstruktion über das Lokgestänge ist nicht belastbar genug und führt zu "Zuckungen".
Wenn ich sage "alle" anderen, so sind das ca. 10 Fahrzeuge, von denen bei mir die neue E44 am weichsten läuft.    
Gruß aus Franken, Winfried
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