alte D-Zugwagen - Seite 3
 

alte D-Zugwagen

Begonnen von Wilfried Engelhardt, 15. August 2011, 18:24:11

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Metallbahner

Hallo Wilfried,
bin am Wochende mit meiner Dampflok im Einsatz. Schaue mir das nach dem Wochenede genauer an und melde mich dann.
Grüße vom Bodensee
Hubert

Metallbahner

Hallo Wilfreid,
habe mir die Bilder angeschaut. Bei deiner Weichenanordnung und diesem Wagentyp gibt es leider Probleme. Die Drehgestellaufhängung und die Kurzkupplungskullisse haben mit dem unruhigen Verlauf durch die Bogenweichen Probleme.
Die kurzen Drehgestelle sind nicht das Problem, sondern die relativ starre Aufhängung im Drehgestellzapfen. Mit Beschwerung der Wagen ist das Problem nicht wirklich gelöst. Hier hilft nur der Umbau der Drehgestelle durch Entfernung des Drehgestellzapfens eine leicht pendelnde Drehgestellaufhängung herzustellen. Dabei die Freigängigkeit der Drehgestelle beachten und notfalls den Drehgestellrahmen an den Ecken von oben etwas abnehmen, so das die Drehgestelle beim Schwenken nicht am Wagenkasten anlaufen. Eine leichte Beschwerung ist dann nicht von Nachteil.
Gruß vom Bodensee
Hubert

Metallbahner

Hallo Wilfried,
wie ich sehe bist Du gerade Online. Ich hoffe Du hast bemerkt das ich zu dem Problem geantwortet habe.
Gruß vom Bodensee

Wilfried Engelhardt

Hallo Hubert

Danke für Deinen Ratschlag. Ich überlege z.Z., wie ich Deinen Vorschlag umsetzen könnte.
Mir schwebt vor, die Führungshülsen der Drehgestellzapfen etwas konisch aufzureiben, ohne deren
Hals zu beschädigen. muss erst mal sehen, wo ich ein entsprechendes Werkzeug herbekomme, kann also dauern. Melde aber auf jeden Fall Erfolg oder Misserfolg
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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sowie neuerdings Weichendecoder von KH. Battermann
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Metallbahner

#34
Hallo Wilfried,
ich denke das ist nicht der richtige Weg, da der Kippunkt für das Drehgestell nicht in der Drehgestellebene liegt, sondern oben am Hals. Das führt zu einer verlagerten Schwenkbewegung und schränkt die Beweglichkeit trotzdem ein. Die Schwenk-/Pendelbewegung ähnelt dann dem eines Uhrenperpentikels und führt erst recht zu Entgleisungen. Der Schwenk-/Drehpunkt sollte schon auf der Drehgestellebene liegen. Ich habe leider keinen solchen Wagentyp. Folgende Vorgehensweise wäre ein denkbarer Weg. Eine passende Mutter, z.B. M3 in die Zapfenöffnung am Wagenboden kleben. Dann eine M3 Schraube mit Distanzrörchen und entsprechender Scheibe zur Drehgestellbefestigung verwenden. Die Bohrung im Drehgestell und Distanzröhrchen so abstimmen das ca. 0,5 mm Spiel ist. Den Drehgestellzapfen am Drehgestell so abnehmen das der Übergang zum Zapfen am Drehgestell zurück bleibt, nicht eben abschneiden. Das Distanzröhrchen in der Länge so abstimmen das eine Pendelmöglichkeit des Drehgestells ermöglicht wird. Dabei darauf achten das das Drehgestell nicht an den Wagenkastenseiten/Wagenboden beim Schwenken behindert wird. Dann zur Stabilisierung den Wagenkasten etwas beschweren. Auf etwa gleiche Weise habe ich den Liliput-Rheingold mit ähnlichen Märklindrehgestellen ausgerüstet und läuft bestens.
Gruß vom Bodensee
Hubert

Wilfried Engelhardt

#35
Hallo Hubert (und alle Anderen am Thema beteiligt)

ich danke für die vielen Ratschläge und Hinweise zu meinem Problem, welches ich m.M nach aber jetzt gelöst habe:
Hubert.: deinen Vorschlag des Drehgestellumbaues fand ich prima. Bevor ich jedoch ein Drehgestell zwecks Umbau entsprechend des o.a. Vorschlages veränderte, habe ich das Verhalten der Drehgeselle bei manueller Fahrt auf einer "Buckelpiste" (unsauber montierte kurze Schienenstücke) angesehen und dabei festgestellt, dass trotz des im Hals liegenden Kippunktes
eine Schwenkbewegung stattfindet. Nach genauer Prüfung konnte ich feststellen, dass die Hülse am Wagenboden, welche den Drehgestellzapfen aufnimmt, leicht konisch ist und somit die erforderliche Schwenkbewegung zulässt.
In vorhergegangenen Fahrversuchen habe ich die Wagen immer wieder in unterschiedlicher Reihenfolge in den Zugverband eingefügt, aber immer den Gepäckwagen als Schlusswagen laufen lassen. War dieser Wagen nicht angekuppelt, keine Probleme, also konnte es nur an diesem Wagen liegen. Ein Gewichtsvergleich brachte die Lösung, er war wesentlich schwerer als die Modelle M-west-germany. E.s ist ein M-Östreicher. Nach Öffnen des Wagens fand ich eine werksseitige Wagenbeschwerung in Form eines 2,5 mm starken (Blechstreifen oder wie es man auch nennen mag) Ich habe also dieses Teil entfernt und nun läuft dieser Zug einwandfrei.
Bei den M-west-germany-Wagen ist dieses Teil ca 1,25 mm stark und kürzer
Heute frage ich mich, warum kommt man immer erst zuletzt auf die einfachste Lösung ?  :'( :'(
Ende des Themas  :-X :-X :-X


Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Metallbahner

Hallo Willfried,
na dann hat das ja doch eine gutes und einfaches Ende des Problem's gefunden.

Eine Frage dazu in die Runde:
Gab es bei bei Märklin tatsächlich solch einen Bauunterschied oder ob es sich um einen manipulierten Wagen handelt. Mir sind solche Bauunterschiede nicht bekannt.
Dies würde bedeuten das man in der Produktion zweierlei Werkzeuge zum Stanzen dieser Bleche betrieben hat. Dann allerdings ist das Desaster um Märklin nicht verwunderlich.

Gruß vom Bodensee
Hubert