Fahrtrichtung nach IB Reset
 

Fahrtrichtung nach IB Reset

Begonnen von Arno, 23. April 2004, 09:51:53

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Arno

Hallo
Wir haben schon mehrmals festgestellt das die Fahrtrichtung nach einem IB Reset probleme giebt. Es betrifft z.b den ICE Sinus. Der wurde mit einem Märklin Funktionsdecoder erweitert, das heisst der Funktionsdecoder hat die Aufgabe die Stirnbeleuchtung in der nicht angetriebenen Lok zu steuern. Der Motordecoder und der Funktionsdecoder hat die gleiche Adresse und sind neues MM Format.
Wenn wir ein IB Reset zu verzeichnen haben! Dann Stimmen danach die beiden Decoderfahrtrichtungen nicht mehr übereinander. Das ist uns völlig nicht erklärbar weil ja das ganze eigentlich im neuen MM Format nicht sein sollte.
Weiss jemand warum das sein kann? Und wie man dem Abhelfen kann?
 
Gruss Arno

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Gerhard Arnold

Hallo Arno,

ich habe ähnliches bei Doppeltraktionen im DCC-Format festgestellt.

Nach einem Neustart von WDP stimmen die Fahrtrichtungen der beiden Loks oft nicht zusammen.

Die erste Lok hat beim Neustart (außer beim Reset der IB) immer die zuletzt gespeicherte (also richtige Fahrtrichtung) und die zweite, die in die Doppeltraktion eingebundene, startet grundsätzlich vorwärts.

Im Fahrplanbetrieb beende ich deshalb jede Zugfahrt mit Fahrtrichtung vorwärts. Beim Neustart von WDP (z.B. nach einem IB-Reset) rufe beide Lok auf der IB auf und korrigiere notfalls die Fahrtrichtung an der IB.
   
Viele Grüße aus Niederbayern
Gerhard


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Martin Lutz

Guten Morgen miteinander,

Ergänzend zu den Ausführungen von Arno möchte ich noch sagen, dass es sich beim ICE-S um den C-Sinus Prototyp handelt. Dem habe ich einfach ein Märklin Funktionsdecoder verpasst für die Wagenbeleuchtung und dem Umschalten der Stirnbeleuchtung. Daher sind es natürlich zwei verschiedene Versionen des Decoderchip. Nur eins weiss ich sicher: Beide arbeiten mit dem neuen Protokoll.

Unsere Feststellung nach dme IB Reset ist die, dass der Motordecoder seine Fahrtrichtung wechselt aber der Funktionsdecoder nicht. Also dieser wäre eigentlich richtig.

Meine Vermutung ist die, dass beim Reset der IB der Datenstrom so unglücklich abbricht, dass die beiden Chipversionen unterschiedlich reagieren. Wenn ich den folgenden Satz aus dem Workshop zwei verstehe, dann kann ich mir vorstellen, dass die beiden Decoder dies ungleich auffassen:

In Antwort auf:
Wenn ein Decoder nur das neue Format versteht, dann ist er trotzdem mit dem altem Format steuerbar. Er wird nur keine F1..F4 Funktionsbefehlen verstehen und natürlich wird er auch keine Fahrtrichtung Information von der Zentrale bekommen - nur halt - wie üblich - mit dem alten Format, ein "Fahrtrichtungs-Umschalt" Befehl bekommen und bearbeiten.  



Es muss also irgendetwas mit dem alten Format zutun haben. Das neue Format liefert angeblich eine EINDEUTIGE Fahrtrichtungszuordnung der jeweiligen Fahrstufe mit.

Zu erwähnen ist auch, dass die beiden C-Sinus ICE's die einzigen Züge sind (plus eine Re 4/4 IV die eindeutig verkehrt herum verkabelt ist) die zur Zeit rückwärts fahren. Der Grund liegt darin, dass die Motordrehgestelle an der Spitze des Triebkopfes sind und deshalb, wie der berühmt gewordene VT11.5 von Märklin, nicht zuverlässig rückmeldet (entsprechende Test's haben wir aber noch nicht durchgeführt)

Wie es sich bei DCC Decoder verhält haben wir schlicht und einfach keine Erfahrung. Wir kennen nur die Geschichte mit dem alten und neuen Motorola Protokoll und das hat meines Wissens keinen Zusammenhang mit DCC.

Vielleicht kann uns ein Hardcore Digitalspezialist weiterhelfen.

Gruss  
Gruss
Martin
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