RMK für s88
 

RMK für s88

Begonnen von Kurt Prosch, 25. Mai 2003, 14:49:27

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Kurt Prosch

Hallo,
ich bin gerade dabei meine Anlage mit RMK's auszurüsten. Meine Anlage besteht teils aus Märkl. K-Gleisen, teils aus C-Gleisen. Bei C-Gleisen ist die Sache ja rel. einfach.
Bei den K-Gleisen bin ich mir nicht so ganz sicher, ich möchte die Kunststoffteile nicht durch die Löterei verschmoren. Hat jemand Erfahrung mit den Massesteckkontakten v. Märklin? Die gibt's zum Kontaktgleis, aber auch einzeln zu einem rel. günstigen Preis (falls bei Märklin überhaupt etwas "günstig" ist)!
Gibt es da Kontaktprobleme? Beim C-Gleis wird ja auch gesteckt!?
Über Tipps würde ich mich feuen.

Gruß
Kurt    
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Ulrich Stark

Hallo Kurt,
beim K-Gleis geht es eigentlich noch einfacher.Das Gleis ist wie folgt getrennt:
Schiene Masse
Puko`s Bahnstrom sowie die untere Metallleiste.
Das eigentliche Problem ist nur das Löten,aber wenn Du die Lötstelle auf eine Schienenlasche legst ist es sehr einfach.
An beiden Seiten der Lasche schneidest Du die Schiene ein,so das die Schiene getrennt ist,das Metallteil darunter ist Schon der Bahnstrom,also vorsicht.Das trennen der Schiene darf auch nur nach der fünften Schwelle passieren da sonst die Schiene lose ist.Ich trenne immer in Fahrtrichtung rechts.
Gruß
Ulli    
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Harry Maly

Hallo Herr Prosch,

das Löten am K-Gleis ist eigentlich kein Problem! Ich habe es so gelöst:

Das Schienenprofil muß fettfrei sein. Dann wird die Lötstelle, am besten mit Löthonig (gibt´s z.B. bei Conrad), benetzt. Ein ca. 30 Watt Lötkolben sollte es schon sein, mit dem man das Lötzinn aufbringt, damit die Schiene nicht zu heiß wird. Dann wird der abisolierte Draht verzinnt und beides, Draht und Schiene, zusammengelötet. Sieht aus wie bei der großen Bahn!  
Grüße aus Duisburg
Harry Maly

AMD Athlon, 64 Prozessor 3000+ 2000 MHz, RAM 1024 MB, WinXP Prof. + SP2, 2 x Samsung SyncMaster 931 BW, GeForce FX 5200, WinDigipet ProX, Märklin C-Gleis, IB, LocoNet
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Peter Ploch

Hallo Kurt,
den Massekontaktstecker benutze ich nur,um schnell etwa zu testen zu können.Im Echtbetrieb sind die mir zu unsicher. Der Draht schlüpft doch recht einfach wieder heraus. Meine RMKs mache ich nach der traditionellen Methode. Außenschiene auftrennen und am Schienenverbinder den Draht anlöten, da ist die Gefahr geringer, die Schwellen zu verschmoren. Die Trennstelle fülle ich anschließend mit einem Tropfen UHU-Hart aus! Das Anlöten am Gleis ist m.E. sehr schwierig, ist mir aber auch schon gelungen.
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße aus Neu Isenburg und allzeit HP 1
Peter


Diverses
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Kurt Prosch

Hallo,
schönen Dank erst mal für die schnellen Antworten. Herr
Maly, verstehe ich das richtig, daß Sie den Draht an die Schiene
und nicht an den Verbinder anlöten, denn ersteres scheint ja etwas problematisch zu sein?
Danke und herzliche Grüße

Kurt

       
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Harry Maly

Hallo Herr Prosch,

ist überhaupt nicht problematisch Ich habe, als ich noch K-Gleise nutzte innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viele Kontakte auf diese Weise, in einem Arbeitsgang, hergestellt.

Wichtig ist dabei, wie schon oben beschrieben, dass man einen leistungsstarken Lötkolben hat, damit die Stelle schnell genug heiß wird und nicht das ganze Gleis. Am besten an einem Probestück ein wenig üben, dann kriegt man schnell raus, wie man die Stelle nicht zu lange aber auch nicht zu kurz anwärmt.

Ohne Flußmittel gehts natürlich nicht, da die Schiene nicht sehr lötfreudig ist!  
Wie schon beschrieben ist Löthonig, wegen der Säurefreiheit, am besten geeignet!

Wenn der Draht dann außen und längs der Schiene angelötet wird, kann man ihn dann elegant zwischen zwei Schwellen nach unten führen.
Ich hatte seinerzeit manchmal Schwierigkeiten, fertig verlegte Lötstellen optisch wiederzufinden, vor allem, wenn ich schwarzen Draht benutzte!

Also dann, fröhliches Verlöten!    
Grüße aus Duisburg
Harry Maly

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Kurt Prosch

Hallo Herr Maly,
schönen Dank für Hilfe. Dann werde ich das mal so versuchen,
da alle anderen Möglichkeiten doch ein gewisses Risiko in Sachen Störanfälligkeit darstellen.
Gruß
Kurt Prosch


 
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Harry Maly

Hallo Herr Prosch,

Vorteil ist auch, dass die Gleisverbindungen unbeschädigt bleiben, was einer Wiederverwendung sehr entgegenkommt, wenn man mal umbauen möchte.    
Grüße aus Duisburg
Harry Maly

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