Ungewolltes Anfahren - Seite 2
 

Ungewolltes Anfahren

Begonnen von Albert Koch, 06. Dezember 2004, 21:49:32

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Albert Koch

Hallo zusammen,

Das ungewollte Anfahren konnte ich nun unterbinden in dem ich an der Ee 3/3 den mfx-Decoder durch einen Kühn T145-Decoder ersetzt habe (Läuft Super mit diesem Decoder).  
mit freundlichem Gruss aus der Provence

Albert
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  • Win-Digipet-Version:
    WDP-Premium 2021.2d (2021.2.25)
  • Anlagenkonfiguration:
    H0 C-Gleis, Tams MC zum Fahren und Schalten, LDT-HSI zur Rückmeldung
  • Rechnerkonfiguration:
    Intel Core I5 3,2GHz 16GB RAM Win10 Prov. 64 ohne WWW

Achim Mühlhaus

Hallo, ihr von Geisterloks geplagten Mobahner!

Auf meiner Anlage laufen Loks mit mfx-(mit und ohne Sound), 60901-,60904-, 60903- und die Sinüsse alle ohne irgendwelche Probleme. Alles fährt zurzeit noch ausschließlich über WDP und 6021/6051, es sind also keine weiteren Booster im Einstatz. Damit die 6021 nicht total überlastet ist, laufen die Rückmeldungen über HSI. Die Weichen und K83 werden über ein Delta-Control, natürlich mit einem extra Trafo, mit Strom versorgt.

Vielleicht hilft mein Beitrag ja bei der Eingrenzung des Fehlers. Ich jedenfalls halte die mfx-Decoder für unschuldig. Die Probleme, die ich hier gelesen habe, halten mich davon ab, Fremdfabrikate bei mir einzusetzen. Das zuweilen eigensinnige HSI, welches manchmal 32!!? Rückmeldedecoder (es sind 7) initialisiert, reicht mir grade schon.
Die schon erwähnte Sinuslok 39103 (ich habe die 39104, iss ja das gleiche) hat bestimmt auch keine Schuld. Meine 39104 ist nämlich schon die 3. . Sie wurde 2 mal wegen Mängeln von Märklin getauscht, aber von selber ist keine der drei los gefahren.

Vielleicht sollte man mal einen Testkreis aufbauen, um z.B. IB gegen die 6021, Booster von Märklin und anderen Herstellern und deren Kombinationen und Loks mit Nicht-Märklin-Decodern schnell austauschen zu können und somit den Fehler wirklich gezielt zu suchen. So lange kein System in der Fehlersuche ist, wird es noch lange dauern.......
Leider (oder zum Glück?   )kann ich dabei nicht helfen, da ich keine Teile zum Austauschen habe.

Gruß Achim, mit ohne Jo und rumgeisternden Loks    
       
Dual 2 Core 3,0 GHz,  2 GB RAM, Vista, Tams Easy Control mit Booster B5 von Gerd Boll, 128 s88 RMK (Märklin, Viessmann, Gerd Boll) über HSI bei ca. 75 m C-Gleis, ausschließlich Motorroller-Format und WDP 2009 UP2009-5c
Skype: Eisenbahngeck

Bernd Ruckaberle

Hallo an alle hier, ich bin auch nicht der Meinung das dies an mfx-Loks oder Loks mit ESU-Decodern alleine ausgelöst wird, ich denke eher hier wird wieder etwas neues verteufelt. Was ich aber jetzt festgestellt habe ist das wenn ich an meinem Notebook der ja die Anlage steuert die PCMICA-W-LAN Karte rausnehme passieren solche Geisterfahrten weniger!?
Viele Grüße
Bernd Ruckaberle  
It´s not a Bug, it´s a feature

Win-Digipet 2009.5, PC mit AMD Athlon 64 X2, 6GB RAM, Windows 7 Home Prem. (64bit), ESU ECoS, ESU ECoS2, Ecos Boost, S88, Mä-C-Gleise. M4, Motorola und DCC Format gemischt

B.Michaelsen

Hallo Manfred !

In Antwort auf:
Ich benutze auf meiner Anlage die Sinus Lok´s und ansonsten nur Lok´s mit Kühn Decodern. Ich habe, um das Problem einzugrenzen die Lok´s mit K-Decodern einzeln fahren lassen um die möglicherweise störende Lok heraus zu filtern. Auch dort Ergebnis gleich null. Bei jeder eingesetzten Lok mit K-Decodern bewegten sich die Sinus Lok´s mit Ge. irgendwann in Bewegung. Kann es sein das dieser Fehler doch in den Sinus Lok´s mit Ge.steckt ?



Ich nehme jetzt diesen Faden nochmals auf, weil ich gemeinsam mit Markus Heinz immer noch am experimentieren bin.

Fest steht, wenn die Sinusloks am Anfang aufgerufen werden und FS 0 gesendet bekommen, laufen sie nicht los. Voraussetzung für diese Tests war aber daß die  Sonderoption SO 27 auf 0  gestellt wurde. Dann wirft die IB nämlich die Loks nicht nach z.B. 2 Minuten wieder aus dem Refresh-Zyklus heraus (SO 27 = 2 heisst ja 2 Minuten kein Befehl -> Lok streichen) Steht die So 27 auf 0, bekommt sie stets FS 0 nach einer Weile wieder gesendet.

Hintergrund des Falschverhaltens der Sinusdecoder ist eindeutig die  hochfrequente Ansteuerung  der Motoren. Für mich ist klar, wenn die Motoren mit Rechteckimpulsen angesteuert werden (und das ist normal) steigt mit der Frequenz die Erzeugung von Oberwellen.

Wer sich da informieren möchte, lese mal etwas über Fourier - Analyse nach !

Nun verhält es sich so, daß aus Gründen der Geräuschentwicklung und der Effizienz der Motoren nur die hochfrequente Ansteuerung gewählt wird.

Setzt man nämlich die Kühn-Decoder auf niederfrequente Ansteuerung   mit der Frequenz von  120 Hz    um ( CV 9 = 1 ), dann treten    keine Probleme    mehr auf !!!

Und nun wird mir auch klar, warum bei mir der Austausch von Lopis neuerer Bauart durch Kühn T145 sofort weniger Ärger zeigte. Der Kühn steuert mit 16 kHz an, der Lopi mit 40 kHz.

Leider empfiehlt ESU bei Umbauten, auf den Einbau von Drosseln und Kondensatoren zu verzichten. Das ist deswegen nachvollziehbar, weil diese Entstörmassnahmen bei 40 kHz durchaus eine Belastung für den Decoder darstellen, die es zu überwinden gilt. Nur leider wird der "Störnebel" der von einem 5poligen Hochleistungsmotor ausgeht, eben  unbedämpft auf den Decoder und die Kabel  dorthin wirksam. Es ist nicht auszuschliessen, daß es dabei auch ein Übersprechen auf die Gleise und damit auf andere (z.B. Sinus-) Decoder gibt.

Ich habe auch das Gefühl, daß es eben nicht ganz egal ist, welche Werte die Drosseln in den Motoranschlüssen haben. Je nach Lok und Lieferung schwanken die Werte bei Märklin nämlich zwischen 1,9 und 3,9 µH, was eben auch eine Schwankung um 100% ist. Für die entstörende Wirkung ist aber die Wirkung auf bestimmte Frequenzen wichtig. Die Kombination aus dem Kondensator von 1nF und der Drossel von z.B. 1,9 µH stellt nämlich einen Tiefpass dar. Und je nach Wert der Komponenten wird ein ganz anderer Bereich von Störfrequenzen bedämpft.....

Schade, daß ich keine Lösung der Probleme habe, Manfred, aber diese Denkanstösse wollte ich einfach einmal geben.

Mir jedenfalls gibt es zu denken, daß bei mir das Problem nicht mehr auftritt. Und ich steuere übrigens mit 16kHz die eingebauten Kühn-Decoder an....

Allerbeste Grüsse

Bernd Michaelsen      
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

B.Michaelsen

Hallo Namensvetter !

In Antwort auf:
Was ich aber jetzt festgestellt habe ist das wenn ich an meinem Notebook der ja die Anlage steuert die PCMICA-W-LAN Karte rausnehme passieren solche Geisterfahrten weniger!?



Das ist aber dann eben ein Steuerungsproblem von WinDigipet. Wenn Dein Rechner sich für einen kurzen Moment dem Netzwerk zuwenden muss, steuert er eben in dieser Zeit Deine Loks nicht.

Ich hatte vor einer Weile ebenfalls derartige Probleme und jetzt ist der MoBarechner nur im Netz, wenn ich mir gerade ein WD Update aus dem Netz ziehe....

Und alles läuft.

Mit Verteufeln neuer Technik hat übrigens die gesamte in dieser Diskussion gelaufene Meinungsäusserung garnichts zu tun. Es geht hier um die Feststellung, daß es Fehlerzustände gibt und sich eben die Hersteller nicht damit befassen. Also tun wir das....

Beste Grüsse

Bernd Michaelsen  
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

B.Michaelsen

Hallo Marcus !

In Antwort auf:
... ich kauf Euch gerne Eure Lopis - sofern sie DCC verstehen - ab, daß heißt es müssen die Multiprotokollfähigen sein und die in den Roco-Loks sind das soweit ich weiß.



Da kannst Du wohl nicht mehr lange drauf warten, dass das so läuft. Interessanterweise treten die Fehler mit den Schleichfahrten der Sinusloks nicht auf, wenn die mit Kühn ausgerüsteten Loks (obwohl hochfrequent angesteuert) im DCC - Modus gesteuert werden.

Und da die Welt ja bereits wieder im Umbruch ist, weiss man ja garnicht, wie lange Motorola noch in der heutigen Form lebt. Ich zitiere hier mal einen echten Insider mit ausgezeichneten Kontakten:

Es ist ja schon seit einiger Zeit im Umlauf, dass die Zusammenarbeit zw. M. und ESU holpert. Mein Händler, der gestern in GP war erzählt mir gerade, dass es nun entschieden ist, dass die weitere Zusammenarbeit zw. den beiden Firmen eingestellt ist. Da dies nicht heissen muss, dass es KEINE Ware mehr gibt, aber sicherlich keine Neu- oder Weiterentwicklung (dich denke da an die seit einigen "Monaten" zugesagte CS).  

Da kann man Dir doch die Decoder nicht mehr verkaufen..... Gott sei dank bietet WD ja die Möglichkeit beide Welten miteinander zu kombinieren und sich aus ihnen jeweils die "Sahneschnitten" zu gönnen. Kontaktfreudige C-Gleise zum Beispiel und DCC -DEcoder auch...

Herzlichen Gruss

Bernd Michaelsen
 
EC ,IB, HSI, P4 2,4 Ghz, W98, Märklin C-Gleis

Manfred B.

!

Interessanterweise treten die Fehler mit den Schleichfahrten der Sinusloks nicht auf, wenn die mit Kühn ausgerüsteten Loks (obwohl hochfrequent angesteuert) im DCC - Modus gesteuert werden.

Hallo Bernd ! und an alle anderen Geisterfahrten geplagten.

Ich glaub ich habe es, zumindest bei mir, hinbekommen. Ich habe das ganze System auf DCC umgestellt, die Loks mit Kühn Decoder nochmals komplett neu auf DCC programmiert. Die vorhandenen Sinüsse widerum einzeln auf MM programmiert. Siehe da, auch nach ca 3 Std. Testfahrt, keine Geisterfahrt mehr.Ich hoffe natürlich es bleibt auch so.

Vielen Dank an alle, die mich bei der Lösungssuche unterstüzt haben.


 
Mit vielen Grüßen
Manfred
  • Win-Digipet-Version:
    WDP 2018.2d
  • Anlagenkonfiguration:
    Märklin CS3, Intellibox alt ohne Reset (nur noch Reserve), HSI88USB, Von Märklin: K-Gleis, Trafo, Booster, Weichen Decoder, Rückmelde-Module/ Von Kabasoft: Weichen Decoder, Rückmelde Module und 4 fach Komplettbooster, Von Gerd Boll: Weichendecoder, Von Decoderwerk: Weichendecoder
  • Rechnerkonfiguration:
    All in one PC Windows 7 mit 64 bit, 4 GB Arbeitsspeicher und 21,5 Zoll Bildschirm, zus. 55 Zoll Monitor (LED TV)