Wieviel Trafo und Booster brauche ich?
 

Wieviel Trafo und Booster brauche ich?

Begonnen von Dieter Lipka, 24. Juni 2005, 10:15:32

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Dieter Lipka

Hallo liebe Modellbahner,
seit jahren bastele ich an meiner bahn jedoch ohne das sie fertig wird. Nun habe ich langsam alle gleise verlegt. Wintrack sagt es sind ca 70 m mit ca. 40 Weichen die alle beleuchtet sind. Die Decoder sind alle von Viessamann. Nur mit externen Strom unterstützt duch das Powermodul lassen
sich die Antriebe halbwegs sicher schalten. Ich setze die IB mit einem Märklin 52 VA Trafo ein. In kürze erhalte ich zusätzlich eien Uhlenbrock 70 VA Trafo der die Aufgabe des Märklin Trafos übernehmen soll. In letzter zeit laufen die Loks sehr schlecht an was liegt das ?
An verstaubten Gleisen ?
An einer zu schwachen Ausstattung mit Trafos und boostern oder an beidem?
Wieviel booster und Trafos setzt man üblicherweise bei der grösse ein?

mit eisenbahner grüssen

dietl  
Schöne Grüße aus Antalya

Dieter Lipka
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Athlon 3000+, 1 GB, Win XP Sp 3, WDP 2009.5C, EC0S 3.60, EcosBoost , Lokprogrammer 2.79, Profi- Prüfstand, 13 SwitchPilots, C-Gleis, 5 Module  S88 von Viessmann,1 ESU Detector

Dieter Egyptien

Hallo dietl,

hier gibt es eine Menge an möglichen Ursachen. Eine genaue Aussage zur Anzahl der Booster und Trafos kann man nicht machen, oft hilft nur probieren. Ich würde folgendes mal prüfen:

- Gleise sollten absolut sauber sein (Gleisreinigungswagen oder manuelle Reinigung bei zu starker Verschmutzung)
- Die Leitungen für den Digitalstrom sollten nicht unmittelbar neben den Normalstromleitungen laufen.
- Die Anzahl der Booster/Trafos ist auch von der Anzahl Loks abhängig.
- Hast du alles an eine saubere gemeinsame Masse angeklemmt?
- Separater Stromkreis für Magnetartikeldekoder verwenden.
- Digitalstromeinspeisung in Schienen ca. alle 2 Meter (Ringleitung).
- Kabelquerschnitt?

Zur Prüfung ob der Digitalstrom aussreicht sind die Stromanzeigen von Gerd Boll wirklich ein grosser Segen.
Es gibt im Forum aber auch schon jede Menge über dieses Thema, am besten mal suchen.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen, so dass du endlich viel Spass mit deiner Moba haben wirst .  
Viele Grüsse aus Belgien,
Dieter

Dieter Lipka

Hallo dieter,
schönen dank für deine antwort.
Ich habe z.Zt. 16 Loks und die decoder werden sepaparat eingespeist.
Was heißt sauberer masseanschluß ? ich bin kein elektroniker.
grüße
dietl
Schöne Grüße aus Antalya

Dieter Lipka
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Athlon 3000+, 1 GB, Win XP Sp 3, WDP 2009.5C, EC0S 3.60, EcosBoost , Lokprogrammer 2.79, Profi- Prüfstand, 13 SwitchPilots, C-Gleis, 5 Module  S88 von Viessmann,1 ESU Detector

Martin Lutz

Hallo dietl

mit 14 Loks und 40 Weichen reicht ein Trafo kaum. Auch die 70VA sind knapp bemessen.

Ich würde ohnehin empfehlen, die Weichen komplett vom Fahrstrom zu trennen. Mein Vorschlag diesbezüglich ist folgender:

Weichendecoder und Weichen direkt an der IB welche am 70VA Trafo angeschlossen ist. Besser noch, man verwendet Weichendecoder, welche den Weichenstrom von einer seperaten Speisung holen und den digitalen nur für die Information nutzen (Weichendecoder von Viessmann oder Littfinski können das)

Die Fahrspannung wird dann zusätzlich von zwei Boostern geholt die dann das ganze Gleis versorgen. Zur Aufteilung in die Stromkreise sollte man zuerst überlegen, wie die Zugfahrten stattfinden um die zweei Stromkreise möglichst immer gleich zu belasten.  

Bei der Einspeisung folgendes: mindestens alle 2m eine frische Einspeisung.

Querschnitt des Kabels:
Hierzu ändere ich einfach die PS/Hubraumformel etwas ab in dem ich sage: "Grosser Querschnitt ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch einen noch grösseren Querschnitt"

Klar, man kann alles übertreiben. Doch gerade bei tieferen Spannungen macht sich ein Spannungsverlust in der Leitung eben stärker bemerkbar als bei Niederspannung (230V) oder Hochspannung (mehreren kV). Was so viel heisst: je nach Ausdehnung (oder besser gesagt Kabellängen die entstehen) sind mindestens 1.5mm2 bei sternförmiger Verkabelung vorzusehen oder gar 2.5 bis 4mm2 bei der Ringleitung (deshalb etwas grösserer Querschnitt weil bis zu den ersten Einspeisung der gesammte Strom hindurch muss, der von diesem Stromkreis verlangt wird).

Klar, es fahren nicht alle 14 Loks gleichzeitig. Wäre das so, dann würden auch die 210VA (3mal 70VA Trafo Booster) nicht ausreichen.

Wir haben die gleiche Leistung installiert und ich habe mit über 20 Zügen, welche mit Windigipet im Automatkbetrieb mit Anforderungskontakten mal den Strom zwischen den Trafos und den Boioster gemessen. Da übersteigt der Spitzenwert dann schon mal über 2.5A. Ich habe Spitzenwerte bis etwa knappe 3A gemessen was einer Leistung entspricht von etwa 48VA. Gut, es sind auch einige voll mit LEDs beleuchtete Züge dabei mit einer Zuglänge bis 11 Wagen.

Es ist auch wichtig, dass man eine genügende Leistungsreserve einplant. Dass heisst, je stärker der Trafo belastet wird, desto tiefer wird auch die Spannung (Bei Modellbahntrafos ist das so und auch gewollt). Deshalb gar nicht an die Leistungsgrenze der Trafos gehen.

Ziemlich sicher hast du in der jetzigen Situation auch oft Probleme mit den Weichenantrieben? Gerade bei diesen wirkt sich eine tiefere  Spannung durch starke Auslastung besonders negativ auf.

Gruss  
Gruss
Martin
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    2 mal Tams EasyControl (USB) / Philips Hue / Booster: Uhlenbrock Power 3 / H0: MM, M3, DCC, K-Gleis, H0m: DCC, Peco-Gleis / Weichenantriebe: Servo MB-Tronik / Signale: Microscale und QDecoder / RM System: s88: keine HSI mehr
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