Gleisbesetztmelder
 

Gleisbesetztmelder

Begonnen von Werner Imping, 22. September 2005, 18:35:02

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Werner Imping

Hallo,

ich bin neu in der WDP-Welt und baue gerade meine alte MoBa digital wieder auf. Jetzt habe ich eine Frage, die allerdings nur bedingt mit WDP zu tun hat:  

Im sichtbaren Bereich habe ich auf C-Gleise umgestellt; die RM-Gleise habe ich vorschriftsmäßig bearbeitet incl. roter Hütchen und die Kontaktstrecken direkt mit dem S88 verbunden. Im WDP zeigt mir der RM-Monitor auch die entsprechenden Besetztmeldungen an.

In den Beiträgen im Forum lese ich aber immer wieder von zusätzlichen GBM zwischen den Gleisabschnitten und dem S88.

Wofür sind denn diese noch nötig bzw. was bewirken diese? Ich versetehe denn Sinn nicht.

Vielen Dank für die "Aufklärung"

   
Viele Grüße
Werner
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Jürgen Gräbner

Hallo Werner,

da hast du sicher Beiträge gelesen, in denen es um 2- Leiteranlagen geht. Die 2-Leiterfahrer haben es halt nicht so gut wie die 3-Leiterfahrer, da hier logischerweise keine Schiene isoliert und einfach mit dem Rückmeldemodul werden kann, denn dann würde die Lok ja stehen bleiben. Die GBM erkennen bei 2 Leiteranlagen, dass sich ein Stromverbracher in einem zu überwachendem Gleisabschnitt befindet und meldet dies als "Besetzt" weiter.  
Viele Grüße
Jürgen
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Gian Bott

Hallo,

In Antwort auf:
Die 2-Leiterfahrer haben es halt nicht so gut wie die 3-Leiterfahrer, da hier logischerweise keine Schiene isoliert und einfach mit dem Rückmeldemodul werden kann, denn dann würde die Lok ja stehen bleiben. Die GBM erkennen bei 2 Leiteranlagen, dass sich ein Stromverbracher in einem zu überwachendem Gleisabschnitt befindet und meldet dies als "Besetzt" weiter.


Ich habe es als 2-Leiterfahrer sogar sehr gut, ohne Hütchen usw. . Einfach das mit Isolierverbindern abisolierte Gleis an den GBM anschliessen und fertig  .
Grundsätzlich ist doch auch das Märklingleis ein 2-Leitergleis, 1-Pol über den Mittelleiter und der andere Pol über die beiden Schienen.

Ein echtes 3-Leitersystem war einmal Trix-Express mit einem gemeinsamen Rückleiter (Mittelleiter) und 2 Leiter in den Schienenprofilen für 2 echte Stromkreise. So konnte schon analog mit 2 Zügen gleichzeitig gefahren werden, was ein Kollege von mir noch heute so betreibt.

Der Unterschied der Gleise ohne Mittelleiter zu den Gleisen mit Mittelleiter (Märklin) ist der, dass durch die "Halbierung" der Masse die Achsen der Loks und Wagen (sofern sie nicht isoliert sind) die beiden Schienen wie ein Schalter kurzschliessen, was dann vom s88 ausgewertet werden kann. Bei den Gleisen ohne Mittelleiter braucht es darum die etwas aufwändigere und etwas teurere GBM's mit Stromüberwachungskreis. So gibt es auch Märklinfahrer, die GBM's verwenden und anstelle einer Schiene den Mittelleiter trennen damit die Masse über die beiden Schienen nicht halbiert wird.

Die einfachste und günstigste Methode bei Märklingleis ist ganz klar die Halbierung der Masse mit den damit verbundenen Nachteilen wegen der dadurch reduzierten Masse. Es ist halt wie immer auch eine Kostenfrage.

mit freundlichen Grüssen

Gian  

Werner Imping

Hallo nochmals,

Danke für die schnelle "Aufklärung", leider hab ich in den Beiträgen nie so richtig erkennen können, ob es sich hier um 2- oder 3-Leitersystem gehandelt hatte. Vielleicht muß ich doch noch etwas genauer lesen!?  
Viele Grüße
Werner
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