LS 200
 

LS 200

Begonnen von Kurt Prosch, 26. Dezember 2005, 10:25:17

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Kurt Prosch

Hallo Moba Kollegen,

ich habe ein Problem mit einem schon älteren Lenzdecoder (LS200). Nach längerer Betriebspause spricht er nicht mehr auf die eigestellte Adresse an, lässt sich aber auch nicht umprogrammieren. Das Modell ist eine 2-Motorige Amilok v. Märklin mit Hochleistungsantrieben, die doch recht ordentlich Strom ziehen und deshalb kann ich auch nicht einfach einen anderen Normal-Decoder einbauen. Kennt jemand diesen Effekt und welchen Decoder kann man ersatzweise verwenden (den LS 200 gibt es ja schon lange nicht mehr), wenn ein Wechsel nötig ist?

Gruß Kurt  
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    2021
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    Spur 0, Lenz-Zentrale, Booster Gerd Boll, RMK über HSI-88-USB Interface
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    Windows 10

Dr. Jürgen Martin

Hallo Herr Prosch,
ich habe vor einiger Zeit ein altes H0-Märklin-Krokodil mit einem Decoder ausgerüstet. Nachdem ich wegen der hohen Stromaufnahme einige Decoder im wahrsten Sinne des Wortes "verbraten" hatte, bin ich auf die Firma ProfiLok, Krähenstraße 9 in 78532 Tuttlingen gestoßen (sind im Internet zu finden). Diese produziert Decoder mit unterschiedlichen Ausgangsbelastungen. Es gibt welche für 1A, 2A und 3A. Ich habe einen Decoder mit 3A Ausgangsstrom genommen und bin mit den Fahreigenschaften zufrieden. Das einzig blöde an der Sache ist, dass die Decoder ohne Anschlußkabel geliefert werden und jeder, der das schon mal gelötet hat, weiß, dass das eine ziemliche Fummelei ist. Aber es geht. Die Decoder kosten um die 50,-- € und die Typ-Bezeichnung beginnt mit PD ..... Der 3A-Decoder hat die Bezeichnung PD 303
Vielleicht können Sie mit diesen Informationen etwas anfangen.
Mit freundlichen Grüßen aus Neustadt a.d. Weinstraße
Dr. Jürgen Martin  
MfG aus Neustadt a.d.Weinstraße
Jürgen Martin
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    Tams-MC 1.4.8 (DCC u. MM), Phone- u. HandControl, 7 Power 3, RM und Schalten über SX (Stärz-Dekoder und ZS1), C-Gleis-Anlage
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    Win 10, 32Bit, Intel Dual-Core E7500, 2,93 GHZ, 8 Gig RAM, Beamer, 2 LCD-Schirme

Harry Lorenz

Hallo Herr Martin


In Antwort auf:
Es gibt welche für 1A, 2A und 3A. Ich habe einen Decoder mit 3A Ausgangsstrom genommen und bin mit den Fahreigenschaften zufrieden.




Wo findet man denn diese leistungsstarken Decoder auf der beschriebenen HP  ??

Ich kann nur den PD 101 und den PD 102 finden Der eine für Allstrommotore und der andere für Gleichstrommotore.
Beide haben aber eine Dauerleistung von 700mA.

Von den von Ihnen beschriebenen 3A-Decodern konnte ich nix finden.

Die Seite scheint aber auch noch relativ jung zu sein, da viele Bereiche noch nicht erreichbar sind.

Siehe hier auf der HP von  http://www.profilok.de/frameset.html" target="_blank"> ProfiLok      
Allzeit gute Fahrt mit Win Digipet

Mit herzlichen Grüßen  

Harry
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Dr. Jürgen Martin

Hallo Herr Lorenz,
ich hatte vor einigen Wochen bei meinem Händler einen Flyer von ProfiLok gesehen, in welchem diese Decoder beschrieben sind. Meine damalige Recherche im Internet führte zum gleichen Ergebnis wie bei Ihnen (Decoder nicht gefunden). Dann habe ich bei der Firma angerufen und die Auskunft erhalten, dass man gerade dabei sei die WebSite zu aktualisieren. Das ist aber wie o.a. schon einige Wochen her. Zwischenzeitlich habe ich diese WebSite nicht mehr aufgerufen. Ich war daher bei meinem obigen Beitrag zu unvorsichtig in der Annahme, dass diese WebSite nun auf dem neuesten Stande ist. Sorry !
Der Decoder ist aber lieferbar, ich habe ihn damals über meinen Händler bestellt und zwei Tage später gehabt.
Freundliche Grüße aus Neustadt a.d.Weinstraße
Jürgen Martin  
MfG aus Neustadt a.d.Weinstraße
Jürgen Martin
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Kurt Prosch

Hallo Herr Dr.Martin,

danke für den Tipp, ich werde versuchen an den Decoder ran zu kommen. Zwischen den Feiertagen wird dies allerdings  eher mühsam sein, deshalb werde ich das Projekt auf Januar verschieben.

Gruß und einen guten Rutsch

Kurt  
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Erich

Hallo liebe Freunde der "dicken" Altertümer,

ich bin mitten in der Arbeit (durch die Feiertage etwas unterbrochen), einer DL 800 einen Profilok pd303 so anzupassen, dass dieser Decoder nicht durch Störfelder des relativ riesigen Motors unkontrolliert "umprogrammiert" wird.

In dieser Lok wird ursprünglich die Zuleitung (rot) zum Umschaltautomaten und damit später zum Decoder (auch) vom mittleren  Drehgestell-Schleifer am Motor vorbei geführt.

Meine, bisher von Profolok unwidersprochene, Vermutung ist: An dieser Stelle wird von den magnetischen und elektrischen Störfeldern der Decoder völlig durcheinander geschossen.

Ich werde, wenn ich die Zeit finde, den zweiten Schleifer und den Decoder in die andere Lokhälfte verbannen und dann von dort den Motor mit Fahrsaft versorgen. Dadurch haben die Störfelder keine Strippe mehr, der sie Fehlinformationen mitgeben können.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis und werde berichten.

Bis dahin wünsche ich allen netten Forum-Teilnehmern und deren Anhang einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Freude und Gesundheit.

Erich      
WDP 10.3.124-32
TAMS-MC (COM2) und LDT HSI (COM3)
WINXP-SP3, AMD64X2-4850e, 2048MB
C-Gleis mit ganz wenigen M-Resten
(alte Drehscheibe, Lokschuppen)