Loks überfahren im AK Betrieb den Stopkontakt
 

Loks überfahren im AK Betrieb den Stopkontakt

Begonnen von Koerber, 30. Juli 2003, 11:38:56

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Koerber

Hallo Windigipetler,
Im AK Betrieb überfahren Loks den Stopkontakt, anschliessend kommt der Crash. Bei CPU-Lastprüfung ist der Normalwert 30-50% jedoch Spannungsspitzen über 100% . Im FBL Betrieb gibt es auch Spannungsspitzen über 100%, jedoch gab es noch keinen Chrash.Die Leerlaufleistung beträgt
3-8%.Der Laptop hat eine Leistung von 700MHz u Windows2000
Habe den Rechner bereits platt gemacht und neu formatiert.
DIE Verbesserung ist nur im Leerlauf, keine 70%CPU-Last mehr wie voher.
Was kann ich noch überprüfen

im Voraus besten Dank jürgen  
Grüß   Jürgen
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    WDP 2018.2d
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    Vesuchsanlage IB Märklin Booster C Gleis / Anlage Tams v 2_2_3; Gleise Märklin C / K; Märklin K83 / K84 / S88 Boster B5 Gerd Boll; HSI 88 LDT DSD 2010.70 s. Brandt
  • Rechnerkonfiguration:
    Lenova i7-4500U Dual Core, Windows 10, 64 bit Ram 8 GB

ezada

Hallo, Herr Koerber,
da gibt es viele Gründe, einige davon:
der Stopkontakt ist zu kurz (20 cm sollen es sein)
die Züge fahren zu schnell
es wird zu wenig (vorher) gebremst
die RMKs werden zu langsam eingelesen
das erste Drehgestell der Lok hat Haftreifen
etc.

Man müßte vieles wissen, um antworten zu können:

Interface? HSI? Geschieht das IMMER? Oder nur bei bestimmten Zügen? Was ist bei manuellem Stellen der Fahrstraßen? Bleibt der Zug dann richtig stehen?

Viel Erfolg beim Ausprobieren! Nicht den Mut verlieren!

Grüße aus Troisdorf
E. Zapp
 
Mit digitalen Grüßen
EZADA
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    Intel Pentium IV, 3 GHz, 1536 MB RAM, WIN XP SP2

Koerber

Hallo Ezada,

stopkontakt ist 20-30 cm. Züge sind langsam eingestelt.Manuelses stellen fahren i.O.
An was sehe ich ob die RMs zu langsam eingelesen wrden???
Habe IB und einen Leistungsstarken Latop 700HMz.
Es kommt nur vor wenn der CPU-Last-Wert die 100% Marke überschreitet.
Habe auch schon verschiedene Einstellungen erprobt
ZB RM 100ms und AK 500-700ms.
Das überfahren von Stopstellen ist undefiniert und kann mit jeder Lok vorkommen.

Grüsse j. Körber  
Grüß   Jürgen
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Olivier De Bastiani

Hallo Herr Körber,

als Ergänzung zu meiner Mail:

Sie können ihr System wie folgt prüfen:

1. Starten Sie den AK-Betrieb mit nur einer Lok.
2. Wenn alles i.O. aktivieren Sie eine zweite Lok.
3. Wenn alles i.O. aktivieren Sie eine dritte Lok.
.
.
.
u.s.w.

Ich vermute stark, dass die Übertragung PC->IB ausgebremst wird (entweder durch COM-Port-Einstellungen oder niedrige Übertragungsrate).

Nur im Falle von Sounddatei-Nutzung:
Stellen Sie diese bitte einmal ab (mit 120 MB bei WINDOWS 2000 kann das auch zu einer hohen Last der CPU führen).  
Mit freundlichen Grüßen
Olivier (De Bastiani)

Koerber

Hallo Herr DE Bastiani,

bei einem Test mit 7 Loks im AK Bertieb und mit den Einstellungen RM 300ms und AK auch 300ms habe ich eine CPU Grundlast von 65-75% mit Spannungsspitzen von 97%. Wenn ich WDP hochgefahren habe bertägt die CPU Last bereits 55-60%, ist das normal?
Grundlast ohne geöffnete Programme beträt 1-3%.

Der Rechner hat 700MHz. Die Empfehlung im WDP Handbuch beträgt nur grösser 200MHz

An was kann ich sehen ob der PC ausgebremst wird.
Wo kann ich die Sounddatei abstellen. Benütze diese zur Zeit nur im FPL Betrieb.

Ist die sicherste Lösung einen Leitungstäkeren PC.

Grüsse aus Sindelfingen          
Grüß   Jürgen
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Hermann Hafner

Hallo Herr Koerber

Das genau gleiche Problem hatte ich auch.
Lesen Sie doch einmal die Beiträge dazu unter "Stoppverzögerungen im AK-Betrieb" vom 6.6.2003.

Ferner möchte ich wissen, ob das Problem schon immer so aufgetreten ist, oder nur mit zunehmendem Ausbau von FS, RMK's und vermehrtem Fahrbetrieb (Ausbau AK-Liste) ?

Übrigens liegt die CPU-Auslastung bei meiner heutigen Konfiguration mit hochgefahrenem WDP-Programm bei 20%

Wäre es nicht möglich, einen Test mit einem stärkeren PC durchzuführen, damit man die Ursache einengen könnte.

Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann  
Computer : Pentium 4 / 2.66 GHz / 512 MB-RAM / 120 GB-HD / 19" TFT-Monitor / XP SP2 / WDP Pro X.3 
H0-Anlage: C-Gleis ca.105m / 57 Weichen / 192  RMK / Schiebebühne
Digit-Syst : Motorola / Tams-MC + 3x Booster B-2 / LDT-Weichen- und Signaldecoder / LDT-GBM + RM-Opto

Koerber

Hallo Hermann,

Früher konnte ich die CPU Last nicht prüfen,
ich habe seither einen Test FPL mit 11 Zügen geschrieben.
Damit hatte ich keine Probleme, obwohl ich jetzt festgestellt habe, dass die Auslastung auch Spannungspitzen von über 100% hatte. Nachdem ich die hervorragende Ausarbeitung vom Workshop 16 studiere und erprobe, war mein Test gleich mit 10 Loks. Später stellte ich fest, dass ab und zu der Stopkontakt überfahren wird.
Ich gehe davon aus der PC ist für jetzt und später zuschwach.
Einen Test mit einem anderen PC werde ich machen.
Habe ja mir gerade eine Sicherungs-CD gemacht.
Grüsse aus Sindelfingen jürgen      
Grüß   Jürgen
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Marcus Spannagel

Hallo Zusammen,
ist es vielleicht möglich, daß das Problem nicht an WDP oder dem Rechner liegt, sondern die IB den ein oder anderen Befehl verschluckt  

Fragende Grüße
Marcus  
Viele Grüße vom Niederrhein
Marcus

1. Et is, wie et is,
2. et kütt, wie et kütt und
3. et hät noch immer jot jejange.


Koerber

Hallo an die Experten,  

wie kann ich die Anregung von Herrn Spannagel überprüren, dass die IB die Befehle verschluckt.
Einige Experten sind der Meinung, ein PC mit 700MHz und Fahren mit 10 Zügen ist der PC ausreichnt.
Hat jhemand eine Idee?????

Grüsse jürgen      
Grüß   Jürgen
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Marcus Spannagel

Hallo Jürgen,
bei mir läuft WDP auf einem 2,53 GHz Rechner und auch da passiert es ab und an, daß eine Lok über´s Ziel schießt. Daher drängt sich mir der Eindruck auf, daß die Lok den Befehl nicht oder mit Verzögerung genug bekommen hat. Wenn ich jetzt WDP und den Rechner ausschließe bleibt nur noch die IB und da habe ich die Hoffnung, daß eben einer der Experten auf dem Gebiet eine Idee hat woran es liegen könnte.

Bevor ich jetzt Prügel bekomme, ich weiß, daß das Thema hier mehr oder weniger OT ist, aber irgendwie hängt es ja doch zusammen, sorry.

Ich bin im Übrigen auch der Meinung, daß ein 700er Rechner für Deine Ansprüche völlig ausreichend ist.

Grüße
Marcus  
Viele Grüße vom Niederrhein
Marcus

1. Et is, wie et is,
2. et kütt, wie et kütt und
3. et hät noch immer jot jejange.


Koerber

Hallo Marcus,

ich glaube die Ib ist nicht mehr zeitgerecht mit Ihrer Software oder????
Wie stark muss ein Rechner sein bei deim 100 Züge mit ihrem Zubehör laufen.

Trotzdem besten Dank jürgen


Anmerkung irgendwan git es eine Lösung      
Grüß   Jürgen
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Norbert Burkert

Hallo Herr Koerber,
die Leistung Ihres PC ist ausreichend! Es gibt halt physikalische Grenzen die kritisch sind. Allerdings gibt es da auch keinen Königsweg!

Wie schon beschrieben können es viele Faktoren sein die zu Problemen führen. Zu kurze Stoppstrecken, zu schnelles Fahren, zu viele "parallele" Ereignisse auf der Anlage, verschiedene Motorenkonzepte (Sinusmotoren, Glockenanker) oder zu große "Decoderverzögerung" oder zu kleine Lok-DB Verzögerung usw.

Ich würde Ihnen empfehlen, die IB vom Datenfluß der RM-Module zu entlasten. Das bedeutet, an einer zweiten Schnittstelle ein HSI einzusetzen.

Damit muß die IB schon (fast)nicht mehr Bidirektional arbeiten. Sondern bekommt nur noch Befehle für die Loks und MAs vom PC.

Ich kenne keine Anlage auf der 100 Loks mit EINEM Rechner gesteuert werden, und ich kann mir dies auch nicht vorstellen denn dafür sind unsere "Spielzeug" 19,6KBaud einfach zu wenig.
Der langsamste Steuerbus, den ich in der Industrie kenne hat schon 184 KBaud.  
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    2025
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    Märklin CS3 und Link 88 MFX für Die Loks und DCC für die Magnetartikel
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 11

Heller

Hallo Herr Koerber,

habe auch das Problem mit dem Überfahren von Stoppkontakten. Obwohl ich nur eine kleine Anlage einsetze, tritt das Problem bei mehr als einem Zug unweigerlich auf. Dachte erst, dass mir ein Fehler in FS oder AK unterlaufen wäre. Dem war aber nicht so, wie ein genaues Studium des Inspektor-Protokolls ergab.

Den von Herrn Herrmann angedeuteten Artikel vom 6.6.2003 habe ich nicht gefunden.  
Frdl. Grüße aus dem Norden

Helmut Löffler


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Systemkonfiguration:
Notebook, Intel Core 2 Duo, max. 2.2 GHz, 2 GB RAM; Windows 7 Prof.;
Anlagenkonfiguration:
WDP X 10.3.124 - 32; Märklin H0-C, Motorola; 2,8 x 1,8 m; IB 1.3; Uhlenbr. Loconet RM; Weichen (el., dig.): Mä.74490, Mä.74460 (E-WD)

Olivier De Bastiani

Hallo Herr Körber,

einen "AUS"-Schalter für alle Sounds gibt es noch nicht. Sie müssten die Sounds da deaktivieren, wo sie in der Steuerung eingebaut sind (entweder im Fahrplan oder an den Anforderungskontakten).


Noch ein paar Zahlen nebenbei:
Bei laufendem WDP, Internet-Zugang und Forum liegt meine CPU-Last (PIV 2.2 GHz mit 256 MB RAM und WIN 98) unter 10% (!). Selbst wenn ich gleichzeitig wie wild FS suche, komme ich nicht über diese Marke.

Übrigens:
Mein Anlagenrechner ist ein PIII 750 MHz mit 128 MB RAM und WIN 98. Ich steuere 6 Loks im kontaktintensiven AK-Betrieb (2 Loks als Pendelzüge mit kurzer Strecke). Bisher keine Probleme.

Die Verwendung des HSI parallel zur IB hat keine nennenswerte Geschwindigkeitsvorteile erbracht.

Noch eine Frage:
Was für ein Prozessor (PENTIUM, PII, PIII oder PIV) arbeitet in ihrem Travel Mate?
 
Mit freundlichen Grüßen
Olivier (De Bastiani)

Dietloff

Hallo Zusammen,

bzgl. IB soll es ja in diesem Jahr noch ein Update geben, das Bugfixes (Fehlerbehebungen) enthält. Lassen wir uns also überraschen.

Thema PC:
Die reine Mega-Hertz-Angabe (MHz) des Prozessors ist erst einmal nur eine Zahl - nicht mehr und nicht weniger.
Der Gesamtverbund ist interessant.

Die reine Rechenpower der CPU nutzt nichts, wenn zuwenig Sepicher (RAM) enthalten ist. So kann schnell ein 700MHz-Rechner mit 256MB-RAM schneller sein, als ein Rechner mit 1300MHz, aber nur 128MB-Ram (oder weniger).

Oft unterschätzt wird die Qualität der Treiber (Grafikkarte, Sound, Maus). Gerade diese Treiber verursachen nicht selten die dubiosesten Fehler oder Ungereimtheiten an Stellen, wo man´s nicht erwartet.
D.h. ich kann nur jedem empfehlen sich gerade im Bezug auf Grafik und Sound die aktuellsten Treiber zu installieren.

Bei einer "normalen" Kabel-Maus empfehle ich den Standard-Microsoft-Treiber (braucht noch nicht einmal installiert zu werden), da die unterschiedlichen Treiber der Hersteller oft zwar viele Gimmicks beinhalten (die man eigentlich gar nicht braucht) aber auch viel "Seltsames" anrichten.
Spezial-Mäuse (Infrarot) brauchen natürlich zumeist den individuellen und mitgelieferten Treiber.

Last but not least ist die installierte Software eine weitere mögliche Bremse. Es gibt Software, die - obwohl gar nicht aktiv - dennoch den Comport belastet, bzw. für sich reserviert (PALM) oder speicherresidente Programme, die im Hintergrund Ping-Pong mit der CPU spielen und somit Leistung für das Wesentliche (WDP) abzapfen.

Ergo hat solche Software auf einem WDP-Rechner grundsätzlich nichts zu suchen.
Und dennoch, bei einem sauber aufgesetztem System mit WDP im aktiven Betrieb fahre ich trotzdem Word, Excel, Zeichenprogramme im Hintergrund bei Bearbeitung meiner Workshops oder der Update-Dokus - und habe keine Probleme mit der CPU-Last.

Natürlich gibt es noch viele andere wichtige Faktoren (Motherboard, Drive-Controller, etc.), aber das führt jetzt zu weit.

D.h. mit einem Pentium-3, 700MHz-Rechner sollte die Grundlast (bei einem sauberen PC) nach Start von WDP bei etwa 10% (oder geringer) liegen.
Im "Action-Betrieb" sollte die Last sich irgendwo bei 60-70% einpegeln, wobei Spitzen von 100% kein Problem sind - wenn es nur Spitzen sind.

Varianzen sind aber auch hier möglich, in Abhängigkeit der SOs bei der IB, den allgemeinen Windows-Einstellungen, etc.

Als "Dicke-Daumen-Regel" kann man sich an o.g. Zahlen orientieren und man sollte pro 3-5 Loks (in Abhängigkeit der Komplexität von AK und FPL) dem Rechner jeweils ca. 100MHz mehr gönnen, bei einem Speicher von 256MB.

Grüsse

Rüdiger Dietloff