Schattenbahnhof - Wartung der Lötpunkte etc.
 

Schattenbahnhof - Wartung der Lötpunkte etc.

Begonnen von Rupert Drexel, 08. Januar 2006, 11:18:43

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Rupert Drexel

Liebe Freunde,

trage mich mit dem Gedanken, unter dem Bahnhof (9-gleisig) einen 10-gleisigen Schattenbahnhof einzurichten, der etwa 22 cm darunter liegen wird.

Nun stellt sich mir die Frage wie am besten löse ich die gesamte Verkabelung für Rückmeldungen, Weichen, Signale und Strom für die Beleuchtung, um später, bei auftretenden Problemen, wieder relativ einfach diese lösen zu können.

Vielen Dank für Eure Erfahrungen.

Grüße
Rupert  

Kurt Prosch

Hallo Rupert,

ein altbekanntes Problem, für das jeder wohl mehr oder weniger eigene Lösungen entwikelt hat. Ich habe meine Schattenbahnhöfe auf mindestens 2-teiligen Holzplatten montiert, die ich zur Not abschrauben und auch dann unter der Anlage heraushohlen kann. Die Rückmeldeleitungen habe ich mit normalen Komputersteckern (Parallelport f. z.B. Druckeranschlüsse) und Steckdosen verkabelt, das ergibt pro Verbindung immerhien 25 Anschlüsse die einfach abgezogen werden können. Den Digitalstrom habe ich einfach über Lüsterklemmen angeschlossen. So kann ich jeden Schattenbahnhof innerhalb von 15 Min. demontieren.

Gruß Kurt  
  • Win-Digipet-Version:
    2021
  • Anlagenkonfiguration:
    Spur 0, Lenz-Zentrale, Booster Gerd Boll, RMK über HSI-88-USB Interface
  • Rechnerkonfiguration:
    Windows 10

xerxes

Hallo Rupert,

vor diesem Problem steht früher oder später jeder von uns, zumal wir ja auch nicht jünger werden. Bedingt durch die Inanspruchnahme von Sehhilfen(Brille) und die mit zunehmendem Alter sich einschränkende Bewegungsfähigkeit(Gelenkigkeit) und die Abscheu in Zwangshaltung präzise arbeiten zu müssen, muß man sich schon beizeiten etwas einfallen lassen. Aus diesem Grunde wird meine unterirdische Verkabelung lötfrei, mit Klemmen aus dem industriellen Bereich ausgeführt. Diese Klemmen kann man sehr preiswert bei Reichel beziehen. Das heißt nicht das sie gerade billig sind jedoch wenn diese Verbindungen nicht sicher sind nutzt auch das beste Material auf der Anlage nichts. Im Grundsatz gilt auch hier, das das Beste gerade gut genug ist. Ich stelle im Anhang mal ein Bild von einem GBM ein den ich mit einem aus Wago Klemmen bestehenden Verteiler auf Veroboard-Streifenplatine ausgerüstet habe. Die Klemmen öffnet man mit einem kleinen Betätigungshebel den man für ca 35 Cent bekommt.
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



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Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll

Rupert Drexel

Hallo Kurt und Lothar,

vielen Dank für Eure Hilfe. Habe mir mittlerweile überlegt, den Schattenbahnhof quasi unter die Platte aufzuhängen. Dies mittels Gewindestangen und Aluprofile auf die die Trassen aufgeschraubt werden.

Die Verkabelung mache ich dann wie Du Lothar das mir sehr schön auch bildlich dargestellt hast.

Viele Grüße
Rupert  

Oliver L.

Rupert,

ich habe eine L-Anlage und habe jeweils ein unteres Brett auf 65 cm und darüber eine zweite Platte auf 90 cm Höhe. Die Platten sind jeweils auf der Ecke verbunden über 25x25 cm Holzwinkel. Das ganze schön mit Einschlagmuttern gemacht. So lässt sich zum Vertrahten neuer Gleise oder Lampen die obere Platte schnell abnehmen und dann ist auch der jeweilige Schattenbahnhof zugänglich.

Oliver
Spur N - Fleischmann-Gleise, IB-Com, WDP 2025 jeweils aktuell, Loconet-RM

Kalle

Hi,

ja, "mer san mit de MoBa da".  

Zur Thread-Ueberschrieft: Vernuenftig ausgefuehrte Loetstellen beduerfen keiner Wartung.  
Die Idee von Lothar ist sehr gut und wer´s absolut wartungsfrei haben will, kann an Stelle von Schraubklemmen auch Federdruck-Klemmen einsetzen, dann entfaellt auch die evtl. gelegentliche Wartung der "Schrauben" auf "Lockerheit".  
Federdruck-Klemmen gibt´s auch im 5,0er bzw. im 5,08er Raster und sind aneinanderreihbar. Fuer Lochrasterplatinen wird im allgemeinen das 5,08er Raster angewendet.

 
Viele Grüsse
Karl