Sicherheit des Stromflusses bei Kontaktstrecken (RMK bzw. AK)
 

Sicherheit des Stromflusses bei Kontaktstrecken (RMK bzw. AK)

Begonnen von Rolf Borkes, 10. Januar 2006, 11:07:42

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Rolf Borkes

Hallo - und an alle auch noch mal alles Gute für 2006 -,

als WDP- und mehr oder minder auch Digital-Neuling habe ich eine grundsätzliche Frage zu obigem Thema, das sicherlich schon einige Male hier behandelt wurde. Leider war ich bei der Suche im Forum nicht erfolgreich, deshalb komme ich noch mal damit "um die Ecke".

Zur Einleitung: Ich habe das Programm WDP 8.0 (mit Updates), fahre Märklin Digital mit Intellibox auf K-Gleis - besser: will irgendwann mal fahren, denn meine Anlage (4,6 x 1,9 m in L-Form, 4 Ebenen inkl. 1 Schattenbahnhof "im Untergeschoss") befindet sich noch im Rohbau. Bis dato ist noch kein Stück Gleis verlegt, und ich habe mir auch noch keinerlei Decoder etc. angeschafft.

Zum Thema RMK (Rückmeldekontakte) bzw. AK (Anforderungskontakte) habe ich u. a. schon mal die WDP-Workshops 10, 11 und 16 studiert, und ich denke, ich werde meine Anlage mit AK-Steuerung betreiben.

Nun mein eigentliches "Problem":
Als langjähriger "M-Gleis-Analog-Märklinist" bin ich etwas verunsichert hinsichtlich der isolierten Abschnitte bei Kontaktstrecken. Wenn ich ein K-Gleis-Schienenprofil isoliere und daran z. B. den Viessmann-Rückmeldedecoder 5217 anschließe, dann gehe ich mit meinem "profunden Halbwissen" momantan davon aus, dass die Lok auf diesem Gleisabschnitt nur einseitig - über das nicht isolierte Schienenprofil - Massekontakt hat. Wenn das so stimmt, dann kommen bei mir bezüglich der Betriebssicherheit der Loks (insbesondere bei "C-Kupplern" wie BR 260) Zweifel auf - die ich aber gern durch Euren Input zerstreuen lasse.

Dann habe ich mir gestern mal den Schaltplan des Viessmann 5233 Rückmeldedecoder (RMD) mit Gleisbesetztmelder angesehen - und fühlte mich dabei irgendwie "wohler", denn hier wird ja praktisch der Fahrstrom über den RMD zum Mittelleiter der isolierten Gleisabschnitte geführt - und dieser Fahrstrom auch für die Auswertung bzw. Rückmeldung herangezogen. Zumindest stellt sich das so für mich dar (nochmals: ich bin elektronischer Laie!), dass die Lok wie in alten Zeiten "sicher auf drei Beinen" steht und somit der Stromfluss auch in kniffligen Gleisabschnitten besser/zuverlässiger gewährleistet ist.

Frage an Euch ist letztlich: Bin ich hier gedanklich auf dem Holzweg - und wie sind Eure Überlegungen bzw. Erfahrungen dazu?

Ganz lieben Dank schon im Voraus für Euer Feedback!

Rolf Borkes  
Märklin H0 Digital mit IB, K-Gleis, mittelgroße Anlage (4,2 x 1,9 Meter) im Rohbau. Bin außerdem großer Fan der Märklin MINEX Schmalspurbahn (Spur 0e) - siehe Website.

xerxes

Hallo Rolf,

wenn Du Dein M-Gleis weiterhin einsetzen willst mußt Du den Viessmann 5233 einsetzen. Deine Bedenken hinsichtlich der Masseführung beim K-Gleis kann ich dahingehend zerstreuen das die Nutzer von 2-Schienenprofilen, ohne Zahnstange, auch nur über ein "masseführendes" Gleis verfügen und die Fahrzeuge auch sicher fahren. Das K-Gleis als auch das C-Gleis beinhalten bereits den für die Rückmeldung notwendigen Kontakt indem nur ein Schienenstück isoliert wird und das macht die Rückmeldung relativ preiswert. Deine Bedenken sind dahingehend unbegründet und von daher befindest Du dich auf dem "woodway"    
Viele Grüße aus dem hohen Norden

Lothar



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Mä 6020,6051, Twin Center, LDT HSI,Celeron 1,8GHz, 256 MB,Xp Home; H0 2-Ltr.Gl.-Länge ca. 450 mtr, 98 Weichen, 16xs88 RM, GBM 2-fach und 4-fach; 2 x 20A Sonderbooster v.Gerd Boll

Achim Mühlhaus

Hallo Rolf!

Ich schließe mich der Meinung Lothars an. Die Isolierung stellt bei uns Märklinbahnern weniger ein Problem dar, da, sobald eine leitende Achse den isolierten Abschnitt befährt, auf beiden Schienen wieder Masse anliegt. Ich benutze das c-Gleis. Alle Schienen, außer den Weichen, sind einseitig isoliert und es gibt keine Probleme.  

Gruß Achim  

     
Dual 2 Core 3,0 GHz,  2 GB RAM, Vista, Tams Easy Control mit Booster B5 von Gerd Boll, 128 s88 RMK (Märklin, Viessmann, Gerd Boll) über HSI bei ca. 75 m C-Gleis, ausschließlich Motorroller-Format und WDP 2009 UP2009-5c
Skype: Eisenbahngeck

Bernd Sorgenfrei

Hallo Herr Borkes,

ich hatte anfangs die selben Bedenken, kam dann aber auch darauf, dass "Zweileiter"fahrer ja vom Prinzip her auch nur eine Schiene je Pol haben. Und außerdem ist der Schleiferkontakt auch nicht besser.

Ich habe inzwischen die gesamte Gleislänge meiner Anlage rückmeldefähig gemacht, indem ich den Abschnitt zwischen Start- und Bremskontakt der Fahrstraße als Steckenkontakt verwende. Ich fahre also auf der gesamten Anlage nur "auf einem Bein". Kein Problem, jedenfalls, wenn die Schienen sauber sind. Das wiederum sind sie um so besser, je häufiger man fährt. Da habe ich es im Ruhestand natürlich gut!    
Herzliche Grüße
Bernd Sorgenfrei
  • Win-Digipet-Version:
    2021.1
  • Anlagenkonfiguration:
    Märklin K-Gleis; Tams MC 2.0.0; µCon-Mini-Manager
  • Rechnerkonfiguration:
    Intel i7-4790 3,6+ Ghz, 16 GB RAM, Windows 10 64 Bit

Rolf Borkes

... für die schnellen und klaren Antworten. Ich bin jetzt 'runter vom "woodway" und werde mich beschwingt an die weitere Planung machen.

Grüße aus dem Westerwald

Rolf Borkes  
Märklin H0 Digital mit IB, K-Gleis, mittelgroße Anlage (4,2 x 1,9 Meter) im Rohbau. Bin außerdem großer Fan der Märklin MINEX Schmalspurbahn (Spur 0e) - siehe Website.