Diodentrick bei Rückmeldung mit LDT RM-88-N-O Modulen
 

Diodentrick bei Rückmeldung mit LDT RM-88-N-O Modulen

Begonnen von Werner Rabenschlag, 15. Dezember 2009, 23:39:35

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Werner Rabenschlag

Hallo,
ich verwende die Rückmeldekontakte von LDT. Bei der Bestellung von zusätzlichen Modulen habe ich folgendes Anschlußschema gefunden.

http://www.ldt-infocenter.com/page/pdf/page_898.pdf

Hat jewand damit Erfahrung und würde mir die Nachrüstung empfehlen?


Wenn ja, drei Fragen zur technischen Umsetzung

1. Heißt das, dass in jedem Abschitt eine Diode zwischen die Gleise eingefügt werden muß?
2. Kann die 2. Diode direkt in die Schraubklemme geschraubt werden, oder muß dazwischen ein Kabelstückchen sein?
3. Muß beim Einsatz der CS1 relaudet ("Höhere Gleisspannung") eine andere Diode verwendet werden?

Gruß aus Dortmund
Werner
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GWelt

Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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Jürgen Gräbner

Hallo Werner,

zu 1: Die Diode kann eingesetzt werden, muss aber nicht.
zu 2: Kann direkt angeschlossen werden. Welchen Zweck erhoffst du, wenn du ein zusätzliches Kabelstück dazwischen machst?
zu 3: nein
Viele Grüße
Jürgen
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Werner Rabenschlag

Hallo Jürgen,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

zu1: Ich habe das so verstanden, dass ich bei opto-Modulen die Diode zusätzlich benötige.
zu2: Als Elektronik Laie stellt man machmal "dumme" Fragen

Danke
Werner
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juemo

Hallo Walter,

Du solltest bei dem Einsatz der RM-Module auf folgendes achten. Setze die Decoder alle zentral an eine Stelle Deiner Anlage. Es gibt ein geschirmtes Verbindungskabel Zentrale - Module u. a. bei Gerd B. Die Verbindung vom Melder zur Schiene ist eigentlich nicht kritisch. Trage die RMK unter WDP ein und überprüfe mit dem Monitor ob sie flackern. Wenn nicht, dann brauchst Du auch keine Dioden. Sollte es wider Erwarten der Fall sein, kannst Du ja Dioden einbauen.

Meine Anlage belegt einen Raum von 6x4m und durch häufige Änderungen ist meine Verdrahtung ziemlich chaotisch, aber sie funktioniert auch ohne Dioden.  8)
Viele Grüße von der Küste
    Juemo
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Jürgen Gräbner

Hallo,

die Diode zwischen den Außenschienen dient hier nicht der Entstörung, sondern sorgt dafür, dass auch auf dem Isoliertem Scheinenstück Spannung vorhanden ist um so Kontaktproblemen bei Loks mit schlechter Stromabnahme vorzubeugen. Die Diode kann also auch weggelassen werden.
Viele Grüße
Jürgen
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Andreas Westphal

Hallo Werner,

ich habe fast die gleiche Konfiguration wie Du. Bisher habe ich, bei ca. 50 angeschlossenen Rückmeldungen (4 LDT-Rückmeldemodule) noch keine Dioden benötigt. Es funktioniert bisher alles perfekt. Versuche es doch erst einmal ohne Dioden.

Viele Grüße aus Berlin

Andreas
Viele Grüße aus Berlin

Andreas
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Werner Rabenschlag

Hallo Andreas,

danke für Deinen Hinweis. Ich habe bis heute auch keine Dioden eingebaut. Da ich in der letzten Zeit teilweise Kontaktprobleme mit den Loks habe, suche ich Lösungen.
Ich denke, werde mir einige Diopden besorgen und in den Blocks wo die Probleme auftreten einen Versuch starten.
Gruß aus Dortmund
Werner
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Friedel Weber

Hallo Zusammen

Der Diodentrick funktioniert wirklich, und ich finde es ja nett, dass er nun auch von Herstellern empfohlen wird.

Zwingend ist die Diode nie, aber die Züge fahren eben ruckfreier bzw. bleiben nicht so leicht stehen!

Hier nochmal der originale Link:

http://www.moba-tipps.de/steuerung.html#Diode

Viele Grüße

Friedel - derzeit ohne Moba  ;D
Viele Grüße an alle Modellbahner
Friedel Weber

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Werner Rabenschlag

Hallo liebe Windipedler,

nach Jahren Pause wegen diversester privater Angelegenheiten, finde ich nun wieder Zeit für das MOBA Hobby.

Das reindenken in die halbfertige Anlage fällt mir nicht leicht.
Vor allem das Problem mit den schlecht oder nicht fahrenden Loks  ist geblieben.
d.h. Die Loks mit den alten Mäuseklavieren fahren ohne Probleme - die mit den "modernen" Decodern haben Probleme.
Da ist mir dieser Thread eingefallen und ich möchte den Diodentrick testen. Bei der Suche im Internet habe ich bei LDT den modifizierten Trick gefunden.

http://ldt-infocenter.com/dokuwiki/_media/de/anschlussbeispiele/page_898.pdf

auf einer anderen Seite folgenden Vorschlag:

https://modellbahn.mahrer.net/technisches/diodentrick/

Diese beiden Varianten unterscheiden sich: einmal werden die beiden Schienen innerhalb des isolierten Abschnitts mit einer Diode verbunden
Im zweiten Vorschlag wird die Trennstelle mit der Diode überbrückt.

Welcher Vorschlag ist für mein Kontaktproblem zu empfehlen? (Die Rückmeldungen funktionieren ohne Problem)

Zusätzlich noch eine Frage zur technischen Umsetzung:
Kann man die Diode, wie das Kabel für die Rückmeldung, einfach unter die Schienen stecken. Eine "Verdickung" der Diodenfüsse durch eine Adernendhülse wäre sicherlich Hilfreich.

Danke für Eure Hilfe und Gruß aus Dortmund
Werner



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Friedel Weber

Hallo Werner

Der Diodentrick funktionert so, wie von mir beschrieben.
Die Zeichnung, bei der nur die Trennstelle überbrückt wird, funktioniert dann, wenn vor oder hinter dem rückmeldenden Gleisabschnitt keine Überwachung der Schienen erfolgt - also beide Außenschienen verbunden sind.

Das ist aber im Allgemeinen nicht der Fall, denn man sollte - wenn es irgendwie möglich ist, ALLE Gleisabschnitte üerwachen, und in dem Fall ist die Zeichnung natürlich unsinnig.

Man kann auch die Diode direkt am Gleis anlöten. Im Kurzschlussfall bringt das sogar eine schnellere Reaktion der Kurzschlussabschaltung oder des Boosters  - ist also durchaus vorteilhaft.
Ich selbst habe die Dioden allerdings alle direkt am Decoder angebracht weil das am einfachsten ist und man dann keine vergisst. Wenn die Decoder dezentral nahe am Gleis platziert sind und die Verbindungsdrähte nicht zu dünn sind, ist das eine sehr einfache und übersichtliche Lösung.

Aber - wie gesagt - man kann auch jeweils im Gleis selbst die Diode anbringen.
Viele Grüße an alle Modellbahner
Friedel Weber

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Werner Rabenschlag

Hallo Friedel,
Danke für Deine nochmaligen Ausführungen. Ich hoffe, das habe ich Jetzt verstanden. Meine Rückmeldemodule sind weitgehend Central angeordnet. So das ich den Einbau dort bevorzuge.
Noch eine Nachfrage zu Deinem ausführlichen PDF und dem Bild zur Ausführung. Als Neuling ist mir die technische Umsetzung noch nicht ganz klar.

1. die Melderkabel werden dann an die Lötstellen der Masseverbindungen angelötet?
2. Müssen die Dioden aller Melder und aller Module verbunden werden oder können die Module auch einzeln in die Masseringleitung  eingebunden werden?

Danke für Deine Mühe
Werner
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ErwinH

Servus Werner,
zu 1. Ja, du lötest das RM-Kabel an die Lötstelle/Anschlusslasche der "Rückmeldeschiene",
zu 2. Da du LDT Optokoppler-Module verwendest, ist als Referenzanschluss Digitalstrom anzuschliessen, nicht Masse! (Siehe Anschlussbeispiel!)
Gruß,
Erwin.
Viele Grüße,
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Werner Rabenschlag

#13
Hallo Erwin, hallo Friedel
danke für Deine Hilfe aber jetzt komme ich gar nicht mehr klar.

1. Der Digigalstrom wird doch mittig im Modul abgeklemmt. ( LDT - Rot)

2. Dann habe ich ein Rückmeldeklabel welches ich mit der Diode an das Modul anklemme. (LDT - Blau)

3. Wie wird denn dann nach der Beschreibung von Friedel die Verbindung zwischen den beiden Schienen praktisch realisiert? (LDT Braun)
Oder entfällt diese Verbindung ersatzlos?

Danke und Gruß
Werner



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ErwinH

Servus Werner,
in einem deiner eigenen Beiträge hast du doch schon das eindeutige Anschlußbeispiel von LDT:
http://ldt-infocenter.com/dokuwiki/_media/de/anschlussbeispiele/page_898.pdf

zu 1. richtig, evtl. mit Diode 1N4003,
zu 2. RM-Kabel, im Beispiel blau 1 - 16 (aber welche Diode meinst du?),
zu 3. habe ich selbst nicht verbaut, ist aber in dem ausführlichen Beitrag von Friedel Weber genau dokumentiert. Bilder vom Einbau ins C-Gleis sind über G...le zu finden. Wenn keine Kontaktprobleme im Fahrbetrieb bestehen, kannst du diese weglassen.

Gruß,
Erwin.
Viele Grüße,
Erwin.
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