Tams MC - Weichenschaltproblem
 

Tams MC - Weichenschaltproblem

Begonnen von Peter Jirka, 14. November 2011, 13:57:12

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Peter Jirka

Hallo Modellbahner.

Seit längerer Zeit – ich schätze 2 – 3 Jahre – habe ich gelegentlich Probleme beim Schalten der Weichen (ausschließlich MM-Format). Das macht sich bemerkbar, wenn ein Zug im SB auf ein falsches Gleis gefahren ist.
Bisher hat es immer die Weichen 1-4, d.h. den ersten Magnetartikel-Dekoder (Conrad) betroffen. Diese 4 Weichen werden dann nicht mehr geschaltet, auch das direkte Schalten an der TAMS ist nicht mehr möglich. Erst wenn die Stromversorg  zur Tams (Netzteil) unterbrochen und wieder eingeschaltet ist, funktionieren alle Weichen wieder normal. Dieses Ausschalten der TAMS ist natürlich immer mit der Gefahr verbunden, dass sich WDP aufhängt.
Tams habe ich kontaktiert, dort ist von so einem Problem nichts bekannt. Als Abhilfe sollte ich ev. den betroffenen Dekoder wechseln. Habe ich aber noch nicht getan, denn....
Ich habe die 2. Tams (Reserve) eingesetzt, um am Arbeitsplatz ohne Anbindung an WDP Lok, bzw. K-Weichen-Antrieb zu testen. Bei dieser Gelegenheit der gleiche Effekt: ein  Märklin-Dekoder K83 angeschlossen (nur ein Ausgang) und wieder der Effekt, keine Weichenschaltung. Stromlos machen und alles wieder normal.
Es kommt aber noch besser: der letzte Ausfall war wieder an der Anlage. Aber diesmals waren es Weichen (ich habe nicht gezählt, wie viele es waren) mit Nummern im 50-ziger-Bereich.  Ausschalten und Einschalten der Tams, und alles wieder normal.
Ich verwende jeweils den letzten SW-Stand der Tams, und möchte hier gar nicht aufzählen, was ich schon probiert, bzw. geändert habe. Bisher alles erfolglos.
Bevor ich mich nur wieder an Tams wende, meine Frage an die Experten: Gibt es vielleicht noch einen Modellbahner, der ein ähnlich gelagertes Problem hat.
Danke im voraus für Eure Bemühungen.
Herzliche Grüsse
Peter
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Karlheinz Battermann

Hallo Peter,
welche Schaltzeiten für die Weichen hast Du denn an der Tams MC eingestellt?
Wenn dort noch die 100ms stehen, dann probiere doch mal 200ms oder höher, vielleicht hilft es.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


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Jürgen Gräbner

Hallo Peter,

ZitatErst wenn die Stromversorg  zur Tams (Netzteil) unterbrochen und wieder eingeschaltet ist, funktionieren alle Weichen wieder normal. Dieses Ausschalten der TAMS ist natürlich immer mit der Gefahr verbunden, dass sich WDP aufhängt.

zumindest hier kann ich dir helfen: Klicke auf den grünen Button des Digitalsystems, dann auf Trennen. Die Verbindung zur MC wird dadurch getrennt. Nun kannst du die Zentrale stromlos machen ohne Gefahr. Danach auf "Init System" und die Verbindung wird wieder hergestellt...
Viele Grüße
Jürgen
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GWelt

Hallo Peter,

Hast Du mal die Schaltpaüsen auf lang eingestellt (TAMS handbuch 6,4 Einstellungen > MM-Signalpause)
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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WDP 2012.3
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Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
AMD X2 3,0 GHz, 3,75 GB RAM, Win 10 Pro

Armin

Hallo Peter.
Mein  Problem ist ähnlich. Immer mehr Weichen lassen sich nicht mehr schalten. Derzeit bereits acht in verschiedenen k83.
Am meisten betroffen sind die Antriebe der K-Weichen; und hier zumeist von vorne gesehen die linke Seite.
Die alten Metallweichen sind am zuverlässigsten.
Interessant daran ist auch, daß derzeit bei mir die Signale nicht betroffen sind, obwohl auch sie über k83 gesteuert werden.
Das k83 selbst kann ja nicht unterscheiden, was es steuert; also hege ich den Verdacht, daß das Problem bereits in WDP sitzt.
Mit dieser Behauptung fordere ich natürlich die Programmierer heraus. Ich bin gespannt, was die wohl herausfinden werden.
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.

Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?

mfg Armin
Mit freundlichen Grüßen
Armin

Configuration: Lap Aspire 1622 LM, Intel Pentium 4  3,0 GHZ, 1 GB RAM.....; Win XP, WDP X, Tams: Easy-Control, Mä.Kunststoff + Metallgleise, HSI-88, 12 RMM (+2Res.) (4-7-3), u.a.

GWelt

#5
Zitat von: Armin in 14. November 2011, 23:08:15

Mein  Problem ist ähnlich. Immer mehr Weichen lassen sich nicht mehr schalten. Derzeit bereits acht in verschiedenen k83.
Am meisten betroffen sind die Antriebe der K-Weichen; und hier zumeist von vorne gesehen die linke Seite.
Die alten Metallweichen sind am zuverlässigsten.
Interessant daran ist auch, daß derzeit bei mir die Signale nicht betroffen sind, obwohl auch sie über k83 gesteuert werden.
Das k83 selbst kann ja nicht unterscheiden, was es steuert; also hege ich den Verdacht, daß das Problem bereits in WDP sitzt.
Mit dieser Behauptung fordere ich natürlich die Programmierer heraus. Ich bin gespannt, was die wohl herausfinden werden.
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.

Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?


Hallo Armin,

Du bist der Meinung daß WDP weiß welche MA gesteuert wird!!!  :D
Stell die Schaltzeit auf lang und Du wirst Dich wundern. :D :D
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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Märklin HO-Anlage im Bau, K-Gleis,  Tams MC V2.2.3 , Booster 6017 + B2, HSI 88, Viessmann WD 5211, Power 5215, RMD 5217, Lok-Decoder Märklin+ESU, DS 6652 mit 7686
Rechnerkonfiguration:
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Martin Lutz

Hallo Armin,
Zitat von: Armin in 14. November 2011, 23:08:15
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.

Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?

mfg Armin
Es ist aber allgemein bekannt, dass die von dir eingesetzten Weichenantriebe auf dem Markt nicht als die Zuverlässigsten gelten.

Tip:
Verwende Servos.  ;)
Gruss
Martin
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    PC 4.5GHz 32GB Ram, AMD Ryzen 7 7700X, 1TB SSD, Windows 11 Home Home, 64Bit

Martin Lutz

#7
Hallo,
Zitat von: G.Welter in 15. November 2011, 00:23:40
Du bist der Meinung daß WDP weiß welche MA gesteuert wird!!!  :D
Stell die Schaltzeit auf lang und Du wirst Dich wundern. :D :D
Wenn die Endschalter in den Antrieben weiterverwendet werden (oft werden sie bei den Märklin Antrieben wegen Unzuverlässigkeit überbrückt) bringt die Verlängerung der Schaltzeit nichts. Der Endschalter ist im Normalfall schneller. Ansonsten ist der Antrieb fehlerhaft in der Funktion. Da verhindert diese Schaltzeit ein Verschmoren des Spulenteils des Antriebs.

Besonders dann, wenn die Weichen früher einmal funktionierten, heisst das, dass die Weiche jetzt länger braucht um umgelegt zu werden. Längert als die eingestellte Schaltzeit. Somit löst die Verlängerung nicht das eigentliche Problem.
Gruss
Martin
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Armin

Hallo Martin.
Ja, seit ich gelesen habe, daß die Mä abzuraten sind, habe ich mir ja auch keine mehr gekauft. Die Strecken sind schon länger komplett und anfangs gingen die Mä auch problemlos. Manche federn zurück und sind damit in der beidseitig abgeschalteten Zone. Dies deutet auf zu hohe Spannung hin.
Inzwischen habe ich mir einen Conradantrieb versuchsweise eingebaut. Die Zeit, die ich gebraucht habe um besonders den Federstahl einzufädeln ist unermeßlich. Kriechen unter der Platte, an schlecht zugänglichen Stellen arbeiten; gleichzeitig oben halten etc., das macht den Vorteil zunichte. Man (1937) ist ja nicht mehr 20. Wie macht Ihr das denn ?
Das laute Knacken beim Schalten könnte ja auch das Eisenbahnzimmer zum Websaal machen.

Ich habe mir auch schon überlegt, die Endabschaltung zu überbrücken. Die alten Metallgleis-Weichen haben ja auch keine und in den letzten ~15 Jahren hat erst 1 geraucht. Sind die K-Antriebe diesbezüglich empfindlicher ?

Jetzt geht mir auch ein Licht auf, warum die Signale nicht betroffen sind. Die dort verwendeten Relais scheinen wesentlich robuster und anders konstruiert als die Weichenantriebe. Damit dürfte der Verdacht gegen WDP  und gegen die Decoder gegenstandslos sein.

Welche Antriebe werden von Euch für K-Gleise empfohlen?

mfg Armin
Mit freundlichen Grüßen
Armin

Configuration: Lap Aspire 1622 LM, Intel Pentium 4  3,0 GHZ, 1 GB RAM.....; Win XP, WDP X, Tams: Easy-Control, Mä.Kunststoff + Metallgleise, HSI-88, 12 RMM (+2Res.) (4-7-3), u.a.

Peter Jirka

Hallo Karlheinz,
habe auf 200 ms eingestellt, bin mir aber fast sicher, das
schon einmal versucht zu haben.

Hallo Jürgen,
Danke für Deinen Tipp, manche Dinge vergisst man halt wieder.

Hallo Gerd.
Habe die Schaltpause MM auf 200 eingestellt, sicher auch
schon versucht.

Hallo Armin.
Das Problem der K-Weichen-Antrieb ist ja nichts neues, ich bin
davon auch stark betroffen, da ich viele schon etwas ältere
Weichen und Antrieb benutze.
Generell habe ich alle Antriebs-Zwangs-Abschaltung ausgebaut.
Dadurch ist das Problem doch etwas gelindert.
Aber dieser Forumsbeitrag bezieht sich nicht über die oben genannten
Probleme, sondern die Schalt-Impulse werden seitens der Tams MC#
absolut nicht weitergegeben.

Nochmals Dank für Eure Stellungsnahmen.

Die Reaktion Tams auf meine neuerliche Anfrage ist derzeit für mich
absolut unverständlich. Die, meiner Meinung nach völlig unzutreffende
"Ausrede" basiert derzeit auf einem bekannten Fehler, der durch eine falsch
gebildete gemeinsame Masse entsteht, beruht!!!!!!

Ich werde weiter berichtgen, aber wenn sich seitens Tams nicht Neues ergibt,
wird schon einige Zeit vergehen.
Herzliche Grüsse
Peter
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Rolf Kollatsch

Hallo Karl-Heinz,
ich habe mit den Märklin-Weichenantrieben trotz ausgebauter Endabschaältung ein ähnliches Problem. Und ich habe den Eindruck, das die k-83 Decoder unabhängig vom Hersteller unter Alterungserscheinungen leiden und die abzugebene Schaltleistung immer geringer wird. Ich bin dazu übergegangen, die Decoder , die Schwierigkeiten machen, gegen Littfinski Decoder mit externer Spannungsversorgung auszutauschen. Artikelnummer 910312, ca 30 €. Das ist ein unglaublicher Unterschied, mit welcher Power die Märklin-Antriebe jetzt schalten. Und es spart teuren Digitalstrom, da die Spannungsversorgung diese Decoders über Lichtstrom, also braun/gelb erfolgt.
Gruß
Rolf
Pentium I3, Windows 11, IB II zum Fahren + Schalten, HSI seriell für S88, Weichendecoder von ESU(für Servos) und Littfinski, S88-Module  Littfinski, Booster Littfinski zum Fahren, alle Signale von Viessmann, K-Gleis,
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GWelt

Zitat von: Peter Jirka in 16. November 2011, 09:57:17

Hallo Gerd.
Habe die Schaltpause MM auf 200 eingestellt, sicher auch
schon versucht.


Hallo Peter,,

nicht die Schaltzeit umstellen sondern die Schaltpause (Tams Handbuch 6.14 s.Anhang) auf lang.
Zusätzlich werden die Decoder mit separatem Strom vom Power-Modul versorgt
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd

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Peter Jirka

Hallo Gerd
Danke für Deine spezielle Aufmerksamkeit.
Habe richtigerweise sowohl die Schaltzeit (Karlheinz) als auch die Schaltpause auf "lang"
umgestellt. War nur eine Fehler in meiner letzten Antwort.
Herzliche Grüsse
Peter
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Armin

Hallo an alle.

Dank für all die guten Tipps.

Ich habe mir vorgenommen jeden Märklin-Antrieb, der Probleme macht auszutauschen. Nur weiß ich noch nicht gegen welches Fabrikat. Die Conrad-Antriebe schalten kräftig, aber bei Digitalanlagen aus Systemgründen nur in eine Richtung. Die separate Anspeisung mit "ungeboostertem Strom", also direkt vom Trafo mit Hilfe von Viesmann-Dekoder 5211 brachte vorerst keine Problemlösung.
Weiß einer von Euch vielleicht Rat oder ein anderes Produkt?

Inzwischen ein gutes Wochenende mit Sonnenschein
wünscht
Armin
Mit freundlichen Grüßen
Armin

Configuration: Lap Aspire 1622 LM, Intel Pentium 4  3,0 GHZ, 1 GB RAM.....; Win XP, WDP X, Tams: Easy-Control, Mä.Kunststoff + Metallgleise, HSI-88, 12 RMM (+2Res.) (4-7-3), u.a.

Martin Lutz

Hallo Armin
Zitat von: Armin in 19. November 2011, 13:19:41
Die Conrad-Antriebe schalten kräftig, aber bei Digitalanlagen aus Systemgründen nur in eine Richtung. Die separate Anspeisung mit "ungeboostertem Strom", also direkt vom Trafo mit Hilfe von Viesmann-Dekoder 5211 brachte vorerst keine Problemlösung.
Die Antriebe sind natürlich für analogen Wechselstrom ausgelegt. Sie nutzen eine Halbwelle für die Ablenkung und die andere für Geradeaus. Da der Digitalstrom zwar auch in gewisser Weise Wechselstrom ist aber nicht symetrisch (Das heisst, die beiden "Halbwelen" sind nie gleich lang). So hat der Antrieb in die eine Richtung mehr Kraft als in die andere. Unsere Erfahrung mit Conrad- (in unserem Fall mit den nahezu baugleichen von Hoffmann-) antrieben ist auch nicht besser als mit jenen von Märklin
Zitat von: Armin in 19. November 2011, 13:19:41
Weiß einer von Euch vielleicht Rat oder ein anderes Produkt?
Ja, Servos.  ;)
Gruss
Martin
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