Pendelstrecke
 

Pendelstrecke

Begonnen von Enno Cöster, 24. November 2012, 22:40:01

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Enno Cöster

Hallo Pendler,

ich bin ganz am Anfang der Überlegungen für eine Pendelstrecke, was für mich noch neu ist. Daher meine einfache Frage, die ich mir aus dem Workshop 16 bisher nicht beantworten kann:

Ich brauche doch für einen Pendelverkehr A > B und B < A jeweils eine Fahrstraße in der einen und in der anderen Richtung(?). Bedeutet dies, daß bei A und B jeweils ein Startsignal und ein Zielsignal eingetragen sein müssen (wenigstens virtuell). Mit anderen Worten: Bedarf es bei A und B jeweils eines Signals rechts und links vom Gleis?

Vielen Dank,
Enno Cöster
Märklin HO, K-Gleis und M-Gleis; Loks mfx und DCC; Schalten mit Tams Easy Control, K83, K84, Viessmann und IEK; Fahren mit Tams Easy Control V2.2.3, Mä-Fahrbooster 6015, 6017 und Tams B3; Rückmelder S88;

Mä CS3 nur zum Programmieren von Mfx-Loks;
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Jürgen Schröder

Hallo Enno,

schau doch mal hier rein:

&feature=plcp
Mit freundlichen Grüssen aus dem Tal der Wupper
Jürgen

https://windigipet-freunde.de
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Reinhold Hiersch

Hallo Enno,
in dem Video auf youtube ist es sehr schön beschrieben. Es muss nicht unbedingt eine Fahrstrasse sein es kann auch eine Zugfahrt sein. Bei mir fährt ein Schienenbus z.B. vom Schattenbahnhof über den Hauptbahnhof zum Bahnhof der Nebenbahn und wieder zurück. Das ganze geht über mehrere Fahrstrassen. Am Ende sind es dann meistens Stumpfgleise mit nur einem Ausfahrsignal. :D :D :D
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Helmut Kreis

Hallo Enno,

in der realität wirst Du überwiegend in der Tat 2 ZNF haben. Denn der Zug fährt in Fahrtrichtung immer auf ein Signal zu. Er wird nie bis hinter ein entgegengesetzt der Fahrtrichtung stehendes Signal fahren, so dass der Lokführer sich umddrehen muss, um zu sehen ob er Grün under Rot hat.
Wenn Du Dich auf einen Bahnsteig stellst und Dir den mal ansiehst, wird es logisch sein, dass an jedem Ende jeweils in Ausfahrtrichtung ein Signal steht.
Ausgenommen davon sind Stumpfgleise, die am Ende einen Prellbock haben. Hier bleibt es nun Dir überlassen, ob Dir das eine ZNF genügt, oder ob Du 2 ZNF einbaust. In der Regel würde ich sagen, dass hier 1 ZNF genügt.
Besonders wenn Du das iZNF benutzt, wird es erforderlich sein, in Durchgangsgleisen 2 ZNF anzulegen. Denn ansonsten stimmt ja die Reihenfolge der RMKs zum Bremsen nicht.
Gruß
Helmut
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    • Schalten: Lenz: LS100/110/150, LS-DEC-DB für Lichtsignale, Hoffmann Weichenantriebe MWA02S
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Enno Cöster

Liebe Helfer,

das habe ich leider noch nicht verstanden. Im Video Einsteiger 4 ist das Anlegen einer FS beschrieben, und dort heißt es, daß unbedingt ein Signal am Ende einer FS stehen muß. Im Video über die Pendelstrecke ist aber von Signal gar keine Rede, und ich verstehe es in diesem Video so, daß die FS am Anfang und Ende nur ein ZNF und kein Signal benötigt.

Jetzt habe ich von ZNF A nach ZNF B und wieder nach ZNF A die Pendel-Fahrstraßen ohne Endsignale angelegt, und wenn ich diese Fahrstraßen in der Simulation abfahre, stoppt der Zug nicht. Brauche ich also für jede Pendel-FS am Ende ein Signal? Liegt dieses Ziel-Signal dann in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Ziel-ZNF?

Es geht mir also um das korrekte Anlegen der FS im FS-Monitor bzw. im Gleisbild, und ich freue mich über Eure nochmaligen Hinweise

Enno Cöster
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Enno Cöster

Ich muß mich berichtigen: In der Simulation funktioniert meine Pendelstrecke jetzt in einer einfachen ZFA.

Mein Fehler bis soeben bestand darin, daß ich auf dem Start-ZNF zwar eine Lok eingegeben hatte, aber keine (rote) Besetztmeldung.

Als Ergebnis meiner Ausgangsfrage ist wohl zu sagen, und anderenfalls korrigiert das hier bitte, daß die zu Pendelzwecken erstellten FS von ZNF zu ZNF laufen und es keiner mit dem jeweiligen ZNF korrespondierenden Signale bedarf, auch keine virtuellen, richtig?

Dank an alle
Enno Cöster

Märklin HO, K-Gleis und M-Gleis; Loks mfx und DCC; Schalten mit Tams Easy Control, K83, K84, Viessmann und IEK; Fahren mit Tams Easy Control V2.2.3, Mä-Fahrbooster 6015, 6017 und Tams B3; Rückmelder S88;

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Jürgen Gräbner

#6
Hallo Enno,

jede Fahrstraße beginnt und endet an einem Signal. Diese Regel kennt keine Ausnahme.
Viele Grüße
Jürgen
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    Laptop Dell E6410; Core i5; 4GB RAM; Win 7 (64bit Prof)

Sven Spiegelhauer

Hallo Jürgen,

Zitatjede Fahrstraße beginnt und endet an einem Signal. Diese Regel kennt keine Ausnahme.

eine ganz kleine Ausnahme gibt es eventuell schon -> den Prellbock.  ;)
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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Bernd Sorgenfrei

Hallo Sven,

wenn man es ganz genau nimmt, dann hat Jürgen Recht: Auf dem Prellbock steht ein Gleissperrsignal.
Herzliche Grüße
Bernd Sorgenfrei
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Jürgen Gräbner

#9
Hallo zusammen,

ZitatAuf dem Prellbock steht ein Gleissperrsignal.

genau so ist es...aber, da hat Sven recht, dieses Signal braucht in WDP nicht als Ma erfasst zu werden. Es muss aber ein Signal für die Ausfahrt aus dem Stumpfgleis vorhanden sein. Dieses verriegelt auch die Einfahrt. Also doch keine Ausnahme...
Viele Grüße
Jürgen
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Enno Cöster

Herzlichen Dank,

daß Ihr Euch auch nachträglich noch bemüht habt. - Am einen Ende der Pendelstrecke habe ich einen Prellbock, dort lerne ich also, daß dort das Gleissperrsignal ein Signal ist und kein weiteres erforderlich ist. Am anderen Ende der Strecke steht nur ein einziges Signal, welches für den vom Prellbock kommenden Zug eigentlich nicht bestimmt ist, weil es aus seiner Sicht links vom Gleis steht; das schadet also nicht bzw. reicht aus (?).

Das Erfolgserlebnis, zum ersten mal eine Pendelstrecke in Gang zu bringen, war jedenfalls großartig und deshalb auch Dank an die Verfasser des Pendelzug-Videos (auch die anderen Videos haben mir schon viel gebracht)

Enno Cöster



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Bernd Sorgenfrei

Hallo Jürgen,

ich hatte das mit dem Sperrsignal auf dem Prellbock auch gar nicht so ernst gemeint. Ich habe auf meiner Anlage nur Kopfbahnhöfe, also diverse Stumpfgleise. Sie brauchen in WDP natürlich kein Signal am Ende der Fahrstraße, nur ein ZNF als Ziel- und als Startkontakt für die Fahrt in die Gegenrichtung. Pendelverkehre zwischen meinen Bahnhöfen sind ein Schwerpunkt des Betriebs. Und das funktioniert in WDP hervorragend.
Herzliche Grüße
Bernd Sorgenfrei
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Helmut Kreis

Hallo Enno,

Dein Gleisbild sollte in etwa so aussehen:

S1--ZNF1--------------ZNF2--S2------------------------------------------------------S3--ZNF3-------|

Gehen wir davon aus, dass Dein Zug am Bahnsteig zwischen S1 und S2 steht und von Signal S2 (ZNF2) aus zum Stumpfgleis (ZNF3) startet.
Ist er in dem Stumpfgleis angekommen, so startet er wieder von S3 nach S1, weil S2 ja das Signal in Gegenrichtung ist.
Nun gibts aber 2 Möglichkeiten:

  • 1. Du "rangierst" die Lok wieder um von S1 nach S2 indem ein Richtungswechsel vorgenommen wird und die Loknummer dann zu ZNF 2 übergeben wird (etwas kompliziert und mit Profilen zu machen,
  • 2. Deine Fahrstraße geht von ZNF1 über S2 zum Stumpfgleis (ZNF3)
Pendelst Du nur zwischen 2 Stumpfgleisen, so würde S1 mit ZNF1 entfallen und Deine Fahrten finden nur von ZNF2 nach ZNF3 statt.
Gruß
Helmut
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Reinhold Hiersch

Hallo Helmut,
man kann aber auch von ZNF1 starten und über ZNF2 fahren. Wenn nach den Rückmeldungen von ZNF 1 noch Rückmelder belegt sind muss man nr die Rückmelder bis ZNf 2 für das Programm als egal eingeben ob belegt oder nicht. Ich fahre z.B. in den Bahnhof ein auf das ZNf1 und fahre ohne zu rangieren über ZNf 2 in den Sbf Stumpfgleis zurück. Im Programm sind die belegten RM vor ZNf2 ausgeblendet.
Herzliche Grüße aus Künzell bei Fulda
Reinhold
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Helmut Kreis

Hallo Reinhold,

aber das ist doch genau meine 2. Möglichkeit!
Wenn ZNF1 und ZNF2 Bestandteile eines Durchgangsbahnhofs sind, wird man von links kommend zuerst auf ZNF2 fahren.
Ist es kein Durchgangsbahnhof, kommt mein letzter Satz zum Tragen und ZNF1 entfällt.
Gruß
Helmut
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