K-Gleis alt versus neu
 

K-Gleis alt versus neu

Begonnen von Winfried Hoffmann, 02. Dezember 2003, 22:51:33

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Winfried Hoffmann

Hallo K-Gleis-WDP`ler,

für den Neubau stehen mir noch "alte" K-Gleise zur Verfügung, die aus Bleckprofil, innen hohl. Ich habe auch schon die neuen aus Profilstrang. Nun meine Frage:
Kann ich unbedenklich die "alten" einsetzen? Oder besser nur im sichtbaren Bereich, da ich dann bei Kontaktproblemen besser dran kann?
Ist das ein Thema?
 
Gruß aus Franken, Winfried
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Olivier De Bastiani

Hallo Winfried,

eine kleine Verständnisfrage: Was sind den "alte" K-Gleise?

Ich kenne nur
- C-Gleis: neuestes Gleissystem von Märklin
- K-Gleis: Nur Gleis und Schwellen
- M-Gleis: altes Gleissystem aus Metall (welches nicht mehr produziert wird)  
Mit freundlichen Grüßen
Olivier (De Bastiani)

Arno

Hallo
Wenn ich die Frage richtig verstehe meinst Du mit K-Gleis alt = die mit den Kupferverbindungslaschen, und die mit K-Gleis neu = die mit den Chrom Verbindungslaschen.
Also wir haben beide in Betrieb, und ich kann keinen Unterschied erkennen. Wenn Du aber die Wahl hast würde ich genau wie Du geschrieben hast die Kupferlaschen im nichtsichtbaren bereich montieren. Beim Einschottern verwendet man ja vielfach Weissleim mit Wasser verdünnt. Dies hat dann zur folge das wenn man das Gleis einschottert die Korosion bei Kupferlaschen schneller voran geht als bei Chrom.
Also beim Profil der Schinen habe ich noch keinen Unterschied bemerkt. Kannst du das vieleicht etwas genauer erklären?
Viele Grüsse Arno  
Gruss Arno

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Andreas Wohlmuth

Hallo zusammen,

ich stell mir auch die Frage: wo welches Gleis. Meine derzeitige Antwort lautet die alten M-Weichen im SHB und ansonsten mit den K-Flexgleisen, da dann das rattern wohl nicht mehr so gr0ß ist.

Bin auch für jeden Tipp dankbar

Grüsse
Andreas
Märklin H0 C und K-Gleis, Intellibox, WDP 2009 11.4.183,  Notebook , Uhlenbrock Loconet GBM, TAMS,Uhlenbrock Decoder

Arno

Hallo Andreas
Ich weiss das da vermutlich viele nicht meiner meinung sind. Aber vergiss die Problematik der Kontaktstreckenabschnitte nicht. Wenn man in einer Kurve das Flexgleis trennen muss, verformt es sich sehr unerwünscht! Klar giebt es möglichkeiten da abhilfe zu schaffen, aber diese "Kleberei" war uns zu unsicher. Wir haben uns deshalb so entschieden nur wenn dringend nötig Flexgleise zu verbauen.
Auch ein Nachteil der Flexgeleise ist das Löten. Mit einem Speziallötdraht den ich im Miniwunderland gekauft habe geht es zwar recht gut, aber eine Rolle 15 Euro!!!    
Gruss Arno

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Andreas Wohlmuth

Hallo Arno,
danke für die Info, daß mit den Löten hatte ich nicht gewußt. Ich habe mir überlegt die Kontaktstrecken mit normalen K-Gleisen zu bestücken und den Rest mit Flexgleisen. Aber der Einwand ist berechtigt, wenn man im Nachhinein ( gibts das Wort?) noch Kontaktstrecken braucht. Daher werde ich mir das mit den Flexgleisen nochmal überlegen

Besten Dank
Andreas
P.S Irgendwann fahre ich mal wieder nach Chur und schau mir die Stadt an, bin mal in Chur auf die Autobahn gefahren, werde ich nie vergessen  .
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ThKaS

Hallo Winfried,

ich habe "altes" K-Gleis auf einer Teststrecke verbaut und war ziemlich enttäuscht, denn es gab sehr viele Kontaktprobleme. Die Schienen verdrecken schnell bzw. laufen stark an und haben dann regelmaessig Masseprobleme.
Ich habe mich gegen das alte K-gleis mit den Hohlprofilen entschieden und verwende nur Vollprofil-gleis.  
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas
-> kuckst Du hier http://www.thkas-moba.de und http://www.mucis.de
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Michael Helbig

Hallo Winfried,

ich hatte auch noch alte K-Profile, habe dann aber nach vielen Problemen alle wieder rausgerissen und entsorgt. Vielleicht kannnst Du die Schienen ja in einem gut zugänglichen Schattenbahnhof einbauen. Auf der Anlage würde ich es nicht tun.
Gruss
Michael Helbig  
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Gerd Boll

Hallo Arno
Mit dem Flexgleis hast du wohl recht, wenn man dies aber richtig biegt, so das es freiwillig in der gewünschten Form bleibt, dann ist auch das auftrennen leicht möglich.
Wenn man an der Trennstelle noch einen Kunststoff-Schienenverbinder einsetzt, ist es perfekt.

Übrigens verlöte ich bei den K-Gleisen, egal ob alt oder neu, auch die Mittelleiter-Laschen auf der Unterseite, wenigstens Gruppenweise, so das ich das Teilstück noch alleine wieder umdrehen kann. An jedes so entstandene Gleisfeld, dann eine Stromzuführung, so kann auch die Korrision nichts mehr bewirken.
Auserdem wird die ganze Geschichte wesentlich Formstabiler, auch die Flexgleisverbindungen.  
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Winfried Hoffmann

Hallo WDP-Freunde,

vielen Dank für die vielen Hinweise und Tipps.
Nochmals zur Klarstellung: Mit "alt" sind die K-Gleise von vor >20 Jahren gemeint. Wenn man vorn auf das Profil schaut, sieht man, dass sie innen hohl sind, also aus verzinktem dünnen Blech geformt sind. Daher lassen sie sich ja so gut löten.
Ich habe nämlich auch einen Trend zu stärkerer Verschmutzung bzw. Oxydation bemerkt, wie mancher von Euch festestellt.
Da ich im Moment noch die freie Wahl habe (wenn ich mehr investiere), möchte ich die richtige Entscheidung treffen.
Danke!
Arno, was für ein Lötdraht ist das, mit dem man an den Flexgleisen bzw. auch an den anderen K-Gleisen löten kann? geht das mit einem normalen Lötkolben? Bezugsquelle?
 
Gruß aus Franken, Winfried
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ezada

Hallo Winfried und alle anderen!

Jetz will ich das mal aufklären:

ALTE K-Gleise haben die Artikel-Nummer 21 ...
Neue K-Gleise haben die Artikel-Nummer 22 ...
Ansonsten ist hierzu schon alles gesagt bzw. geschrieben.

Das Miniaturland  Hamburg (Speicherstadt) lötet die Profile mit einem speziellen Lötdraht und verkauft diesen auch. Aber ich habe den Draht NICHT ausprobiert.

http://www.miniatur-wunderland.de/html/framepage.htm" target="_blank">http://www.miniatur-wunderland.de/html/framepage.htm

Mit digitalen Grüßen
E. Zapp  
Mit digitalen Grüßen
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ThKaS

Hallo Winfried,

Arno meint den Lötdraht aus dem  http://www.miniatur-wunderland.de" target="_blank">miniatur-wunderland. Der Lötdraht kann im Shop bestellt werden und soll das Löten direkt am Vollprofil ermöglichen. Im Märklin-Insiderforum wurde auch schon positive Meldungen über den Einsatz von Löthonig abgegeben.
Ich habe noch keine der Alternativen versuchen müssen, da bei mir das Löten an den Kontaktlaschen bis jetzt ausreichend ist.  
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas
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Arno

Hallo Miteinander
Also das Löten am Flexgleis kann ich bestätigen, es geht mit einem "Normalen" Lötkolben ohne irgend welch ein problem.
Da der Lötdraht soooo Teuer ist habe ich noch nie versucht eine stabile Schine (also kein Flexgleis) damit zu verlöten. Ob das geht weiss ich nicht. Ich denke eher nicht. Aber ich meine das sollte auch nicht nötig sein. Wer braucht schon auf 25cm 2 Kontaktstrecken.
Zum K-Gleis neu und Alt muss ich gestehen das wusste ich nicht. Aber in diesem Fall haben wir nur neue. Bei den neuen giebt es also nur noch den unterschied Kupferverbinder oder Chromverbinder. Dies hat aber kein zusammenhang mit der Artikelnummer.  
Gruss Arno

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Olivier De Bastiani

Hallo Herr Zapp,

danke für die Erläuterung. Ich als "C-Gleis-Futzi" kannte  diesen kleinen Unterschied noch nicht.  
Mit freundlichen Grüßen
Olivier (De Bastiani)

K. Schulte

Hallo Winfried,
ich habe unterschiedliche Arten von K-Gleis eingesetzt.Bei den alten Gleisen kann man problemlos das Massekabel an jeder Stelle des Gleises mit normalem Lötzinn anlöten. Bei den neueren (Edelstahlschienen) kann man das nur noch mit dem o. a. Speziallötzinn. Bei allen mir vorliegenden Schienen der K-Generation kann man aber den Masseanschluss an den Verbindungslaschen anlöten. Ich sehe eigentlich für das Speziallötzinn daher keinen Bedarf.
 
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Herzlichen Gruß aus dem Sauerland
Klaus
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