Notaus über Kurzschluß
 

Notaus über Kurzschluß

Begonnen von KlausN, 20. Juni 2015, 18:51:21

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KlausN

 :-\
Hallo Kurzentschlossene,

ist es gefahrlos möglich ein "Notaus" über einen aus analogen Zeiten vorhanden Taster an der Anlge mit einem provozierten Gleiskurzschluß weiter zu nutzen?
Ich meine ja, aber?

Dank für Euren Rat und herzliche Grüße

Klaus

Endlich kümmere ich mich nicht mehr um Modellbahnprobleme ...
weil die Probleme der digitalen Steuerung viel mehr Zeit beanspruchen!
ABER SCHÖN IST ES DOCH !
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Edwin Schefold

Hallo Klaus
Ich kann da nur von abraten. Ein Kurzschluss geht immer auf das Material!  :(
Warum nutzt du diesen Taster nicht anders?
Lege ihn per Masse auf einen RMK und nutze diesem RMK für den Nothalt!

Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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KlausN

Dank Dir Edwin!

Müsste dann der Kurzschluß, ich denke Dein Vorschlag ist ja auch ein solcher, über einen freien Rückmelder laufen?

Beste Grüße

Klaus

:-\
Endlich kümmere ich mich nicht mehr um Modellbahnprobleme ...
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Dieter Wolf

Hallo Klaus, ich kann mich der Meinung von Edwin nur anschließen.Einen Kurzschluß sollte man immer versuchen zu vermeiden.Es ist nicht zu kontrollieren was da im System passiert.Edwin sein Vorschlag ist die bessere Alternative.
Beste Grüße aus Sachsen Anhalt
Dieter Wolf
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Dieter Wolf

Beste Grüße aus Sachsen Anhalt
Dieter Wolf
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ottochen (Thomas)

Hallo Klaus,

ja ein freier Rückmeldekontakte gegen Masse geschaltet reicht und dann noch in WDP konfiguriert und schon hast Du eine sichere Abschaltung!
MfG
Thomas
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Joachim Frederick

Hallo Klaus,

wenn du ein Rückmelder nimmst, bitte Nicht an Masse anschließen. Bist ja N-Fahrer und nutzt ja GBM.  ;)

Gruß
Joachim



Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe
____________________________________________________
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Diverses

Sven Spiegelhauer

Hallo Klaus,

Eddy und Joachim haben Dir ja die entscheidenden Hinweise gegeben. Wir müssen nur beide zusammen packen und einmal kräftig schütteln. Daraus entsteht dann eine Lösung für Dich.

1. Du benutzt zur Rückmeldung Gleisbesetztmelder (Stromfühler). Wird dieser gegen Masse geschaltet, dann hast Du wieder einen Kurzschluß.  :(  Nicht Gut. Darum vergessen wir das wieder ganz schnell.
2. Eddy hat Dir einen RMK (Rückmeldekontakt) vorgeschlagen. Diese funktionieren, indem die Ausgänge gegen Masse geschaltet werden (3 Leitersystem). Super Idee, aber wenn Du keine hast ist, dann nicht möglich.

Soweit die Theorie. Welche Möglichkeiten hast Du nun.

1. Für Dein Rückmeldesystem ein RMK-Rückmeldemodul besorgen und an einem Ausgang den Taster anschließen. In WDP alles eintragen und fertig. Wenn es sich nur um diesen einen Taster handelt, ist es eine etwas teure Lösung. Solltest Du noch mehr RMK benötigen, dann ist es ok.
2. Du schließt den Tastereingang über einen 10KOhm Wiederstand an den GBM an und den Tasterausgang an Masse. Somit hast Du eine Rückmeldung über einen GBM ohne Kurzschluß und mußt nicht extra ein RMK-Modul kaufen. Nun noch den entsprechenden RM in WDP bei Nothalt eintragen und fertig.
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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KlausN

Dank an ALLE (und besonders an Sven, für die Zusammenfassung und Vorschlag 2., habe gerade noch einen freien RM an einem Uhlenbrock RM-Modul zur Verfügung)

Beste Grüße
Klaus
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Helmut Kreis

Hallo an alle Schüttler,

da ist euch aber wohl bei der ganzen Schüttelei die einfachste und richtigste Lösung aus eurem Becher gefallen!
Wie ich aus dem Profil von Klaus lese hat er als Zentrale die IB-Com. Diese hat einen DCC-Boosterausgang mit den Klemmen CDE.
E ist extra ein Meldeeingang für die Kurzschlußabschaltung aller mit E verbundenen Booster.
Laut Angaben in der Bedienungsanleitung der IB-COM wird dieser Eingang in der Tat einfach mit einem externen Schalter gegen Masse verbunden. Nachzulesen in der Bedienungsanleitung Seite 47.
Gruß
Helmut
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    • Melden: GBM16X .. der Fa. Blücher Elektronik, Lenz: LR100, (OpenDCC GBM Boost/GBM16T mit RailCom), RS-Bus + RailCom über LocoNet
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KlausN

Dank Dir Helmut!
Mal sehen was Sven dazu meint.
:-\
Mit dem Thema Notaus haben sich aber zugleich neue Fragen ergeben.
Ich habe nur ein eingeschränktes Elektronikwissen (Halbwissen wäre Hochstapelei) und grüble nun darüber nach: Wieso schadet ein Kurzschluss dem "Material" oder System, wie Edwin und Dieter meinen. Laufe ich Gefahr bei jeder kurzschlussbehafteten Entgleisung der IBcom zu schaden? Oder wo könnten noch Schäden auftreten?

Dank im voraus für die Antworten.
:)

BG Klaus
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Helmut Kreis

Hallo Klaus,

wie bereits von mir geschrieben, ist der Eingang E extra für eine Notausabschaltung. Du machst hier auch keinen Kurzschluß, sondern schaltest eine Logik oder Elektronik gegen Masse. Diese meldet dann der Zentrale, dass ein Kurzschluß vorliegt. In Deinem Fall ist das aber kein Kurzschluß, sondern nur eine Meldung! Die Zentrale schaltet dann sofort alle Gleisausgänge bzw. mit CD verbundene Booster ab.
Hat ein Booster einen Kurzschluß, meldet dieser ganz genauso über E der Zentrale, dass bei ihm ein Kurzschluß vorliegt.
Zu Deiner Frage: In der Regel sind die Geräte kurzschlußfest und werden nicht gerade beim ersten Mal einen Totalausfall haben. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Was man vermeiden kann, sollte man also auch unterlassen.
Gruß
Helmut
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Sven Spiegelhauer

Hallo Helmut,

Zitatda ist euch aber wohl bei der ganzen Schüttelei die einfachste und richtigste Lösung aus eurem Becher gefallen!

Was ist einfach und richtig?
Wenn man den CDE Eingang nimmt, dann funktioniert die Notabschaltung auch ohne WDP. Das ist 'richtig'. Aber nicht 'einfach'! Klaus wäre nun gezwungen den CDE-Leitung von der Zentrale bis zu seinen Tastern zu ziehen. Denken wir auch noch einmal weiter. Was ist, wenn Klaus das Boostermanagement nutzen will. Mit den Tastern an CDE würdest Du den Vorteil der separaten Boosterkreise zunichte machen.
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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Helmut Kreis

Hallo Sven,

erst mal hat Klaus nichts von Boostermanagment geschrieben und auch in seinem Profil keine Booster angegeben.
Er ist auch nicht gezwungen die CDE-Leitung zu den Tastern zu ziehen. Es genügt die E-Leitung. Die Masse hat er wohl überall an der Anlage. Das wird aber doch einfacher sein als der Aufwand mit den GBMs und Rückmelder.
Der Fall, dass Klaus Booster im Einsatz hat UND das Boostermanagement nutzen will, reicht wie von ihm angegeben EIN Taster ja nicht aus und man müsste dann weitere Überlegungen anstellen.
Meines Wissens bleiben bei einem Nothalt auch immer ALLE Loks stehen. Was nutzt dann das Boostermanagement in diesem Fall?
Gruß
Helmut
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Sven Spiegelhauer

Hallo Helmut,

Zitaterst mal hat Klaus nichts von Boostermanagment geschrieben und auch in seinem Profil keine Booster angegeben.


Habe ich auch nicht geschrieben. Sondern:
ZitatWas ist, wenn Klaus das Boostermanagement nutzen will.



ZitatEr ist auch nicht gezwungen die CDE-Leitung zu den Tastern zu ziehen. Es genügt die E-Leitung. Die Masse hat er wohl überall an der Anlage. Das wird aber doch einfacher sein als der Aufwand mit den GBMs und Rückmelder.

Ob nun eine Ader oder 3 Adern von der IB ist doch völlig egal. Wenn aber das Rückmeldemodul auf der Anlage vorhanden ist und nah am Taster liegt, dann ist es schon einfacher.



ZitatDer Fall, dass Klaus Booster im Einsatz hat UND das Boostermanagement nutzen will, reicht wie von ihm angegeben EIN Taster ja nicht aus und man müsste dann weitere Überlegungen anstellen.

Wenn Klaus einen Booster einsetzt (Fahrstrom) und die IB zum schalten, dann reicht ein RM um den Boosterkreis (Fahren) im Boostermanagement einzeln abzuschalten ohne die IB zu blockieren.



Nun könnten wir sicherlich noch etwas weiter Diskutieren. WDP bietet dafür sicherlich mehrere Lösungswege an. Aber gehen wir einmal davon aus, das ich Klaus, seine Vorkenntnisse und seine Anlage ein wenig kenne. Darum auch meine beiden Vorschläge (direkt an Klaus gerichtet), welche Ihm möglichst wenig Aufwand machen und für die Zukunft alles offen lassen, ohne weitere große Umbauten.
Viele Grüße aus dem schönen Land Brandenburg
Sven
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