Neuer User - neues Projekt
 

Neuer User - neues Projekt

Begonnen von Albert Diekmann, 12. Juni 2026, 16:08:47

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Albert Diekmann

Hallo in die WDP-Gemeinde,

Seit ca. 6 Wochen nutze ich WDP als Steuerungsprogamm für meine Moba. Mit viel Fleiß und Arbeit, habe ich meinen Gleisplan mit allen Rückmeldern, allen Weichen und Signalen erstellt. Alle Lokomotiven sind eingemessen, einige Waggons sind angelegt, Fahrstraßen sind erstellt und die Fahrdienstleiter Schattenbahnhofsteuerung und Bahnhofsteuerung habe ich angelegt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein User die Mühe machen würde und sich mein Projekt (im Anhang) mal an zu schauen und mir mitteilen würde, was ich anders bzw. besser gemacht werden müsste.

Vielen Dank im Voraus
mit freundlichen Grüßen

Albert Diekmann
  • Win-Digipet-Version:
    2025.0c Premium Edition
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    Märklin C-Gleis, CS3 FW Vers.: 2.6.1 (4), GFP3-Vers.: 17.17, 1xL88, 2xS88
  • Rechnerkonfiguration:
    Win 11 Prof. , Prozessor i5 10. Gen., 16 GB Ram,

Manfred G.

Hallo Albert,
 
bei deinem Projekt gibt es nicht viel zu kritisieren.
Der Gleisplan ist übersichtlich und aufgeräumt. Persönlich vermeide ich Überschneidungen (im Bereich Talblick) und Gleisführungen, die die Realität ev. nachbilden aber funktional in WDP nicht notwendig sind. Da habe ich den Gleisplan ein wenig verändert. Siehe Anhang.
Die Liste der Fahrstraßen ist gut strukturiert
Die Fahrstraßen selbst sehen fehlerfrei aus (beim schnellen drüber schauen)
Die Fehlerprüfung bringt 2 Meldungen zur Drehscheibenbühne. Da solltest du eine iDS anlegen. (Menü → Betrieb → Drehscheibe ....)
Bei den Fahrzeuganzeiger im Bahnhof könntest du noch die Bahnsteiglänge eintragen. Bei 4,5 m Länge und Halt am Signal stehen die Züge wahrscheinlich nicht mehr vor dem Bahnhof.
Die 12 m lange Paradestrecke ist in 4 Abschnitte (mit iFAZ) unterteilt. Willst du da wirklich die Züge anhalten lassen?
Stumpfgleise im Schattenbahnhof: Ich nehme an, du fährst vorwärts rein. Mit den angelegten Fahrstraßen schickst du die Züge dann wieder rückwärts auf die Strecke. Ist das so gewollt?
Im Schattenbahnhof könntest du in den Gleisen 1 - 6 miFAZ einrichten. Damit würdest du die Speicherkapazität erhöhen.
Weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deiner Anlage.
Viele Grüße
Manfred
  • Win-Digipet-Version:
    2025.0c Premium
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    Märklin H0, C-Gleis, LoDi-Rektor und Intellibox IR Version 2.0 (65050) mit USB-Loconet-Interface, Rückmeldung über LoDi-Commander LX mit µCon und LDT-Decodern sowie LocoNet-RM-Module, Schaltdecoder von LS-Digital, ESU, LDT und Lenz, Digital-Booster von LS-Digital, Lok-Decoder-Formate DCC, T4T, MM
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    Windows 10 Home (64-bit)

Albert Diekmann

Hallo Manfred,

Vielen Dank für Deine Antwort und das Lob.

Die Längenangaben der Rückmelder, außer denen im Schattenbahnhof, sind leider falsch, da ich sie noch nicht korrekt eingetragen habe. Entschuldigung dafür.

Die Stumpfgleise dürfen nur von Wendezügen und dem ICE befahren werden. Oder habe ich da schon wieder einen Bock drin?

Ich wünsche ein schönes Wochenende aus Salzgitter
mit freundlichen Grüßen

Albert Diekmann
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    Märklin C-Gleis, CS3 FW Vers.: 2.6.1 (4), GFP3-Vers.: 17.17, 1xL88, 2xS88
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Karlheinz Battermann

Hallo Albert,
den Gleisplan hat Dir Manfred ja schon geändert, so würde ich es auch zeichnen.
Auf der langen Paradestrecke würde ich jeweils 2 Blöcke vorsehen, einen langen und jeweils einen kurzen Block vor dem Bahnhof bzw. SBHF passend für die größte Zuglänge.
Bei allen Strecken fehlt mir persönlich eine entsprechend lange Beschleunigungsstrecke, damit die Züge auf Geschwindigkeit kommen können. Bei Dir kommt nach dem Startsignal schon sofort oder höchstens nach Weichen der Bremskontakt. Dadurch kann der Zug auf der langen Bremsstrecke nicht mehr beschleunigen. Es wird zwar nicht sofort mit dem Bremsen begonnen, aber schneller kann der Zug nicht mehr werden und schleicht im ungünstigsten Fall mit 30 oder 40 km/h dahin. Zwischen Signal und Signal, sollte es immer eine Beschleunigungsstrecke (100 cm oder mehr) und dann eine Brems- und Haltestrecke (Länge z.B. 150 und 50 cm) geben. Das bedeutet für einen Bahnhof aber auch, dass das Einfahrtsignal immer etwa 50 cm oder mehr vor der Einfahrtweiche stehen sollte, damit es eine Beschleunigunsstrecke geben kann.
Und noch ein sehr großer Hinweis sollte hier nicht fehlen, denn nach dem Standort eines Sginals sollte immer eine neue Kontaktstrecke mit eigenem RMK folgen. Warum sollte das so sein? Jeder Fahrdienstleiter (also Du selber) muss genau erkennen können, ob der Zug vor dem Signal zum Halten gekommen ist oder schon darüber hinaus (verboten) gefahren ist.
Ich wünsche viel Erfolg und ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße aus Bad Lauterberg
Karlheinz


Diverses:
http://kbattermann.de
skype: karlheinz_battermann
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limagolf10

Moin Albert,

isgesamt sieht das schon recht gut aus, wie Dir auch schon gesagt wurde. Beim ersten Drüberschauen habe ich allerdings zwei gravierende Fehler gefunden, mit denen Dein Projekt so nicht funktionieren würde.

1. Die Position der FAZ im FDL SBS ist verkehrt. Du mußt sie tauschen. Also Gleis 4, 5 und 6 sind die Haupt-FAZ, Gleis 1, 2 und 3 werden die untergeordneten FAZ.

2. Vor der Weiche mit der Adresse 9 befindet sich ein Gleisstück mit dem RMK 25. Der RMK25 ist aber der Ausfahrts-FAZ und somit werden bei Belegung des RMK25 alle Fahrstraßen die über die Weiche #9 führen blockiert. Lösche zuerst die RMK-Zuweisung im GB-Editor. Dann mußt Du in den betroffenen FS im Fahrweg jeweils den RMK 25 löschen. Das geht am Besten mit der Prüfroutine. Nach Start werden Dir die betroffenen FS angezeigt, und Du kannst sie nacheinander im Fahrten-Editor korrigieren.

Ein weiterer Tip:
In allen FAZ solltest Du einen Signalabstand eintragen. WDP arbeitet zwar recht genau, wenn gut eingemessen und Rad-Schiene-Kontakt okay ist, aber trotzdem sollte man einen gewissen Spielraum vorsehen. Als "Durchrutschweg" haben sich bei unserer Clubanlage für H0 5-10cm bewährt.

Weiter habe ich mir Dein Projekt noch nicht angeschaut. Ob es also noch anderes zu "meckern" gibt, kann ich nicht sagen.
Viel Erfolg und Spaß beim weiteren Arbeiten mit WDP ...
Viele Grüße aus dem Hohen Norden
Lothar
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    Win11, Wlan-Router ohne Internet

Thomy

Hallo Albert,

so wie Karlheinz, schon schreibt solltest Du zum Beschleunigen genügend Strecke haben. Wenn ein Güterzug mit Dampflok beim dynamischen Fahrverhalten eine Beschleunigung z.B. 2 eingetragen ist braucht er schon 150 cm um auf 80 km/h zu Beschleunigen. Auch ein ICE mit einer dynamischen Beschleunigung von z.B. 4 braucht auch sehr lange Wege um auf 200 km/h zu Beschleunigen. Bei mir, Startkontakt im Bahnhof beschleunigt der Zug auf 80 Km/h und nach der Weichenstraße, z.B. ICE4 dann auf 200 km/h dafür hätte er auf meiner Anlage 150 cm Weg.
 
Gruß
Thomy
Märklin CS3 plus, HSI-88-USB, S88-Module Tams, Märklin K-Gleis, WINDIGIPET 2021, Windows 10

Albert Diekmann

Guten Abend an alle Tippgeber,

Zunächst erst mal vielen Dank für Eure tollen Ratschläge.

Zu meiner Anlage:
Die Größe beträgt nur 300cm x 140cm. Allerdings über 4 Ebenen die Höhenangaben habe ich im Gleisbild eingetragen.
Es existiert bisher nur der Schattenbahnhof (voll verdrahtet mit je einem Stromanschluss pro Gleis, alle Weichen sind angeschlossen und laut Gleisplan in der CS3 und WDP eingerichtet. Gleiches gilt für die Rückmeldekontakte samt Längen der Kontakte).
Hinter den Weichen 5 und 7 liegen noch keine Gleise.  Deshalb sind auch alle Längenangaben (150 cm) nur fiktive Angaben. Sie dienen nur für die Simulation und werden, sobald die Gleise liegen korrigiert Einzig und allein die Adressen der Weichen und den Rückmeldekontakten sind korrekt.

@ Manfred:
Den Gleisplan habe ich schon geändert.
Die Konfiguration Drehscheibe muss ich noch fertig machen. Mit den Blöcken und den dazugehörigen Melderlängen muss ich mich dann noch beschäftigen, sobald die Gleise liegen
Die Einrichtung der miFAZ im Schattenbahnhof werde ich noch in Angriff nehmen.
Die Stumpfgleise sind nur für Wendezüge. Oder habe ich das falsch konfiguriert?

@Karlheinz
Auf Grund meiner kleinen Anlage, werde ich Deine Tipps sicherlich auf meine Längen anpassen müssen.

@Lothar
1.   Die Position der FAZ im FDL SBS habe korrigiert.
2.   Den Fehler mit dem RMK25 habe ich ausgebügelt.
3.   Den Signalabstand werde ich noch nachtragen.

@ Thomy
Auf Grund meiner kleinen Anlage habe ich eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h vorgesehen. So sind die Lokomotiven, die schneller als 100 km/h auch eingemessen. Alle Lokomotiven deren Höchstgeschwindigkeit niedriger ist, sind dem entsprechend niedriger eingemessen.

Nochmals an Alle vielen Dank. Das korrigierte Projekt hänge ich nochmal an.
Über neue Anregungen würde ich freuen.
mit freundlichen Grüßen

Albert Diekmann
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    Win 11 Prof. , Prozessor i5 10. Gen., 16 GB Ram,

Thomy

Hallo Albert,

mit maximaler Geschwindigkeit von 100 km/h sind natürlich kürze Beschleunigungsstrecken ausreichend. Ein kleiner Tipp von mir, bitte stelle im Decoder die Anfahrverzögerung und Bremsverzögerung auf den Wert 1, sonst arbeiteten die zwei Regler einmal die im Decoder, gegen die Regelung von Windigipet. Merkst Du aber sofort, wenn der Zug über den Haltepunkt fährt, oder die Bremskorrektur von Windigipet sehr hoch eingestellt werden muss.
Schönes Wochenende.
Gruß Thomy
Märklin CS3 plus, HSI-88-USB, S88-Module Tams, Märklin K-Gleis, WINDIGIPET 2021, Windows 10

Albert Diekmann

Hallo Thomy,

Danke für den Tipp mit den Decodereinstellungen. von Anfahr- und Bremsverzögerung Die Änderungen werde ich vornehmen.

Dir auch eine schönes Restwochenende.
mit freundlichen Grüßen

Albert Diekmann
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