Probleme beim Einmessen von Loks
 

Probleme beim Einmessen von Loks

Begonnen von Karl Dieblich, 16. September 2013, 14:17:39

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Karl Dieblich

WDP 2009 Small Edition Vers. 11.5.231-32
Loks: Märklin    BR 120
         BR 86
              BR 361
IB-Com
LocoNet Rückmelder 63330
            Schaltmodule 63410

Ich habe meine Messstrecke mit den 5 Strecken und 3 Kontakten im Programmformular definiert und die Messung gestartet.

Vorwärtsfahrt
Die Vorwärtsfahrt (Strecke A, Kontakt 10 als Einfahrt in Strecke B, Kontakt 14 als Einfahrt in Strecke C, Kontakt 32 als Ende Strecke C/Einfahrt Strecke D, Kontakt 30 als Ende Strecke D)
wurde einwandfrei vermessen und mit einer Geschwindigkeit bewertet. Aber dann war's vorbei:


A        10   B       14        C      32      D       30      E

Rückwärtsfahrt

Die Lok wendet nach dem Kontakt 32 (in Strecke E) in die Rückwärts-Fahrt und meldet beim Überfahren des Kontaktes 32 ,,beschleunige Lok". Mit Überfahren des Kontakt 14, also bei der Rückwärts-Einfahrt in die eigentliche Messstrecke ,,C", meldet das Programm ,,Messung scharf" (bei Vorwärtsfahrt passiert das am Kontakt 10, also bei der Einfahrt in die Strecke ,,B"
Die Messung wird dann gestartet am Kontakt 14 (starte Uhr...), wo eigentlich diese zu Ende wäre. Ein Ende der Messung wird nicht herbeigeführt, auch nicht durch manuelles Auslösen der  einzelnen Kontakte. Ich muss die Messung abbrechen und komme dementsprechend nicht weiter.

Ein anderes Phänomen verbirgt sich in der Fahrtrichtungsumschaltung am Ende der Vorwärtsfahrt. Diese wird zwar mit den beiden Meldungen ,,stoppe Lok" und ,,wende Lok" im Protokoll dokumentiert, das Wenden wird aber irgendwann nicht mehr ausgeführt. Anschließend fährt die Lok beim neuen Startversuch für eine neue Vermessung rückwärts los. Erst zum  Teil mehrmaligen Neustart von WDP geht's wieder richtig rum.

Hat jemand so etwas auch erlebt und weiß eine Lösung für die Probleme, die mit allen drei Loks festzustellen sind?

Viele Grüße vom romantischen (verregneten) Mittelrhein an alle, die sich jetzt auf das Problem stürzen
Karl
Viele Grüße vom schönen Mittelrhein
Karl
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Edwin Schefold

Hallo Karl

fahr die doch bitte mal eine Lok langsam über die gesamte Strecke, im Messfenster müssen die entsprechenden roten Punkte, der Reihenfolge nach aufleuchten. Das gleiche auch wenn du rückwärts fährst.

Die Länge von der Strecke C ist richtig eingetragen?

Und wenn die Loks nicht richtig automatisch wenden, bei der Einmessfahrt, kann es an der falschen Auswahl des Decoder-Typs, in der Zentrale, liegen. Hier eventuell mal den Typ wechseln. z.B. von DCC128 auf DCC28, oder auf MM 27a/b oder MM 14.
Oftmals kann das die Ursache sein. Das fällt im normalen fahrbetrieb nicht immer sofort auf, aber hier im Messbetrieb schon.
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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Jürgen Gräbner

Hallo zusammen,

die IB Com kennt Motorola alt und Motorola neu. Kommt nun auf den Decoder an, was hier richtig ist. Aber bei 2 Optionen kann man die ja schnell mal testen...
Viele Grüße
Jürgen
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Karl Dieblich

Hallo Edwin, hallo Jürgen

die Quittierung der einzelnen Kontakte (Reedkontakte) durch die roten Punkte habe ich schon beobachtet. Da kommt alles. Und auch das Probieren von anderen Decodern ist inzwischen über die Bühne und hat was gebracht. Aber das "nicht wenden" nach Abbruch einer Messung und stures Beibehalten der falschen Startrichtung (rückwärts statt vorwärts) durch die Lok bzw Software ist immer wieder mal da.

Durch verlegen meiner Teststrecke (alte wie neue Strecke richtig eingetragen mit 7,32 m bzw. 3,83 m) um jeweils einen Kontakt habe ich allerdings einen Teilerfolg erzielen können. Die Messung rückwärts wird öfters durchgeführt, allerdings nicht auf der C-Strecke wie auf der Vorwärtsfahrt, sondern auf der B-Strecke, die von WDP mit einer Länge von 1,5 m vorbelegt wird. So kommt natürlich ein total falscher Wert heraus. Ich habe versucht, das über die Definition einer 2. Strecke aufzufangen, aber das ignoriert das Programm vollkommen: auf der 2. Strecke werden die Evendts an den  Schaltpunkte zwar auch angezeigt, passieren tut aber nix. Die Lok läuft weiter, hält nicht an und muß durch Abbruch der Messung zum Halten gebracht werden.
Momentan bin ich mit meinen Ideen auch am Ende. Ich werde wohl noch mal 'ne Nacht "Bedienungsanleitrung lesen" einplanen. Vielleichdt komm' ich doch noch drauf, was hier schief läuft.

Viele Grüße vom schönen Mittelrhein
Karl
Viele Grüße vom schönen Mittelrhein
Karl
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Edwin Schefold

Hallo Karl

wie lang die Strecke B ist, ist für die Messung völlig belanglos. Lediglich die Länge der Strecke C, die ja auch als einzige engebenen werden kann, wird für beide Messrichtungen herangezogen. Wenn da was nicht klappt stimmt, in meinen Augen, etwas mit den Trennstellen der einzelnen RMK-Abschnitte nicht. 
Mit dem Gruß eines freundlichen Modellbahners

Edwin Schefold
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Karl Dieblich

Hallo Edwin,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich muss Dir natürlich Recht geben. Die Länge von Strecke B wäre grundsätzlich ganz außen vor, denn das Programm will ja eigentlich nur auf der Strecke C messen. Aber bei mir meldet es die "Messung scharf" bei Überfahren des Reedkontaktes am Ende der Strecke D (Fahrtrichtung rückwärts), also unmittelbar vor Einfahrt in die Strecke C. Eine Trennung der einzelnen Strecken ist bei mir gar nicht vorhanden, da ich mit den Reedkontakten als Momentkontakt arbeite. Das funktioniert ja auch prima bei der Vorwärtsfahrt. Aber rückwärts schaltet das Programm die Uhr erst bei Einfahrt in die Strecke B ein. Es erkennt Strecke B als Messstrecke, die von mir keine Längeneingabe haben kann, nimmt automatisch den default Wert von 1,50 m und rechnet damit.

Mir scheint, dass das Problem in der Verwendung von Momentkontakten besteht: der Kontakt wird vorwärts beim Einfahren in die Strecken ausgelöst, während rückwärts der Kontakt am Ende einer Strecke liegt. Da für die erste und die letzte Strecke (A und E) kein Kontakt benötigt bzw abgefragt wird, verschiebt sich bei mir rückwärts der Start der Messung um eine Strecke. Bei einer "Trennstreckenlösung" ist es egal, von welcher Seite ich in die Strecke einfahre. Da wird vom ersten Millimeter des Kontaktes bis zum Verlassen der aufgetrennten Strecke der Dauerkontakt geschlossen gehalten. Während hier der Kontakt bei Hin-. und Rückwärtsfahrt sagt:" Du bist auf Strecke C!" meldet er mir rückwärts: "Du warst in Strecke C!"

Es würde mich interessieren, was die Softwarespezialisten hierzu sagen.

Wenn dem tatsächlich so wäre, dann wäre das Verfahren in der jetzigen Form für die "Momentkontaktler" nicht brauchbar. Dann sollte man einen entsprechenden Hinweis in die Bedienungsanleitung mit aufnehmen.

Ich habe mir jetzt so geholfen, dass ich die im Programm definierte Messstreckenlänge "C" auf der Strecke "B" markiert habe. Bei der Rückwärtsfahrt stehe ich am Kontakt 14 (der vorwärts die Einfahrt in Strecke "B" meldet) mit einem magnetbestückten Güterwagen und löse den Kontakt manuell aus, wenn die Lok den markierten Punkt auf der eigentlich viel zu langen Strecke "B" erreicht. So komme ich dann doch noch zu einem relativ guten Messergebnis.

Viele Grüße
Karl

Viele Grüße vom schönen Mittelrhein
Karl
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Dirk Streuber

Hallo Karl,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, verwendest Du Reedkontakte? Damit kann die Messstrecke nicht funktionieren ....  ::)
Mit freundlichen Grüßen
Dirk
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Bernd Senger

#7
Hallo Karl;

so wie Dirk es geschrieben hat, Momentkontakte sind für die Messtrecke nicht geeignet. Aber; du könntest einmal Folgendes Versuchen:

Als Beispiel nehmen wir mal an, dir stehen die Kontakte 1-5 in aufsteigender Folge von A nach E für die Messtrecke zur Verfügung. Dann trage diese bitte mal wie nachfolgend beschrieben in die Felder ein:

A=1
B=2
C=2;3
D=3
E=4

Das ist zwar nicht nach der "reinen" Lehre, sollte aber funktionieren. Wichtig ist hierbei, das zwischen den Kontakten A und B bzw. D und E die Entfernung gross genug ist um dem Fahrzeug genug Platz für die Beschleunigung (vorwärts bzw. rückwärts) zu geben. Die länge des Messbereiches C ist dann der Abstand zwischen den Kontakten 2 und 3.

Teste das bitte mal mit Deinen eigenen Kontaktnummern aus. Viel Erfolg!  8)
Viele Grüße vom Rand Berlins
Bernd Senger
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Jürgen Gräbner

Hallo zusammen,

ich muss aus dem Gedächtnis schreiben, da ich unterwegs bin.
Grundsätzlich wird bei der Vowärtsfahrt wird die Messung an Kontakt C gestartet und am Kontakt D gestoppt. Beim Rückwärts fahren beginnt die Messung an auch beim erreichen vom Kontakt C und am Kontakt B gestoppt.

Wenn Momentkontakte genutzt werden, ergibt sich folgendes Problem: Der Abstand von C zu D ist in der Regel unterschiedlich zum Abstand C zu B. Deshalb kann man zu Kontakt C zwei Längen eintragen, getrennt durch ein Komma (oder war es ein Semikolon?). Die erste Länge ist die C-> D, die zweite Länge ist C-> B. So müsste die Messung auch mit Momentkontakte funktionieren.
Viele Grüße
Jürgen
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Karl Dieblich

Hallo Bernd und Jürgen

Ihr beide seid genial! Ihr habt mich auf den richtigen Weg geschickt! Die Momentkontakte sind zu den Strecken wie folgt einzutragen:

Strecke A   >   1
Strecke B   >   2
Strecke C   >   3 ; 2
Strecke D   >   4
Strecke E   >   5

Die Streckenlänge ist wie folgt einzutragen  (B + C); B
Im Klartext: bei Streckenlängen von 2 m für B und 3 m für C

lautet der Eintrag 5; 2

Das Programm verbindet bei der Vorwärts-Messung die beiden Strecken B und C zur ersten Messstrecke. Bei der Rückwärtsfahrt startet die Messung aber erst bei der Strecke B, wozu dann die richtige hinter dem Semikolon eingetragene 2. Streckenlänge zur Geschwindigkeitsberechnung herangezogen wird.

Aber da habe ich noch eine Frage: was macht das Programm nach der Messung der Rückwärtsfahrt? Meine Loks laufen dann einfach weiter. Ich muss die Messung abbrechen. Ich kann zwar danach das Profil speichern, aber der Abbruch der Messung irritiert mich doch leicht. Ist das Abbrechen richtig oder muss danach noch etwas ,,automatisches" kommen?

Viele Grüße
Karl
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Jürgen Gräbner

Hallo Karl,

Du brauchst nur einen Kontakt für C eintragen.  Die Länge für C trägst du wiein meinem vorherigen Beitrag, getrennt für Hinweg (Abstand Kontakt C nach D) und Rückweg (Abstand C nach B) im Längenfenster ein. Als Trennkennzeichen derbeiden Längen nimmst du das Komma. Wenn es mit dem Komma nicht geht, dann ist es das Semikolon.
Viele Grüße
Jürgen
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Karl Dieblich

Hallo Jürgen,

ich hab's ausprobiert und es stimmt: ein Konatkt für C reicht. Wichtig ist nur, dass die Länge der B-Strecke nach der Länge der C-Strecke in der entsprechernden Zeile - getrennt durch einen Semikolon - eingetragen wird.

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Eine Frage ist für mich aber noch offen: was macht das Programm nach dem Einmess-Durchlauf? Wird da noch irgend eine sichtbare Aktivität ausgelöst? Ich muss dann immer "Abbrechen" drücken, sonst läuft die Lok bis zum Sankt Nimmerleins-Tag eine Runde nach der anderen. Mit dem Abbruch verhindere ich ja mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ausführung von irgendwelchen Maßnahmen/Eingaben/Abfragen oder ... oder.... Hast Du oder irgendwer da für mich eine Antwort? Ist das vielleicht auch noch eine Besonderheit in Verbindung mit den Reedkontakten?
Ich habe am Anfang von Strecke A und am Ende von Strecke E jeweils einen dieser Reedkontakte, die ich auch im Eingabeformular des Progframms eingegeben habe. Der Endekontakt von E wird auch vom Programm genutzt, beim Überfahren wird das Wenden in die Rückwärtsfahrt ausgelöst. Der Startkontakt wird zwar mit dem roten Punkt quittiert, es passiert aber nichts.

Viele Grüße
Karl
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