alte D-Zugwagen - Seite 2
 

alte D-Zugwagen

Begonnen von Wilfried Engelhardt, 15. August 2011, 18:24:11

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Metallbahner

Hallo Karlheinz,
das hat sich über die Jahrzehnte so eingespielt, 13,9 - max. 14mm. Alles ist mit Toleranzen behaftet, ebenso auch hier. 5-hundertstel sind ebenfalls kein Maß in diesem Bereich sondern im Toleranzbereich. Dabei ist der Radlenker in den Weichen die eigentlich maßgebende Stelle im Gleis selbst spielt das keine wesentliche Rolle, da sind die Übergänge in den Neigungen und unsaubere Schienenstöße die wesentliche Ursache. Die alten Drehgestelle der Blechwagen mit ihrer Vielgelenkigkeit, die Beweglichkeit der Seitenwangen, haben damit überhaupt keine Probleme, nur leider ist diese Drehgestellbauart ein nicht unerheblicher Kostenfaktor und damit nicht mehr aktuell.

Hallo Peter,
Eine Beschwerung der Wagen löst das Problem nicht. Die Ursache ist in der Regel immer ein unsauberer Gleisbau, speziell auch an den Gleisstößen. Gerade die alten Blechwagen mit ihrem beweglichen Drehgestell, wie schon erwähnt, haben damit eigentlich keinerlei Probleme. Allerdings ist bei Beleuchtung insbesondere auf die Schleiferspannung / Federung zu achten. Zu starke Federspannungen im Schleifer haben auch Entgleisungen zur Folge, gerade auch wieder bei unsauberem Gleisverbau.

Gruß vom Bodensee
Hubert   

Peter BR44

Zitat von: Metallbahner in 16. August 2011, 22:50:48
.........Hallo Peter,
Eine Beschwerung der Wagen löst das Problem nicht. Die Ursache ist in der Regel immer ein unsauberer Gleisbau, speziell auch an den Gleisstößen. Gerade die alten Blechwagen mit ihrem beweglichen Drehgestell, wie schon erwähnt, haben damit eigentlich keinerlei Probleme. Allerdings ist bei Beleuchtung insbesondere auf die Schleiferspannung / Federung zu achten. Zu starke Federspannungen im Schleifer haben auch Entgleisungen zur Folge, gerade auch wieder bei unsauberem Gleisverbau.

Gruß vom Bodensee
Hubert   

Hallo Hubert,

bei Wilfrieds und meinen Wagen, handelt es sich um die 270 mm Kunststoffwagen.
Meine Gleise, ob K oder C, waren und sind sauber verlegt!
Betreibe mein Hobby schon über 43 Jahre und da hat bzw. sollte man einiges gelernt haben.
Das Problem habe ich aber mit den Gewichten gelöst bekommen. ;)
Sie fahren seither über alle Gleis-Situationen sauber hinweg.
Viele Grüße Peter
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Jürgen Gräbner

Hallo zusammen,

Zitatdas hat sich über die Jahrzehnte so eingespielt, 13,9 - max. 14mm.

Unabhäning davon gibt es eine Norm und die sagt mindestens 14,0. Wer sich an die justage von Radsätzen macht, der sollte in der Lage sein entsprechend genau arbeiten und auch messen zu können. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, wenn man nämlich nicht aufpasst und die 14,0 unterschreitet sind Entgleisungen zu erwarten. Ich habe beim Umbau einer Roco 44er mal versehentlich 13,9mm eingestellt. Die Lok entgleiste intresannterweise auf einer schlanken Weiche beim gradeausfahren. Nach der Korrektur auf 14,0 war alles einwandfrei.

http://www.morop.org/de/normes/nem340_d.pdf
Viele Grüße
Jürgen
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Metallbahner

Hallo Peter,
stimme ich Dir zu die Kunststoffwagen mit ihren starren Drehgestellen sind in der Tat Problemwagen.

Hallo Dirk,
das Innenmaß ist auch abhängig von den Spurkranzbreiten der einzelnen Fabrikate. Leider läuft halt nicht immer alles einwandfrei was als Märklinkompatibel angeboten wird. Da sind halt manchmal Versuche notwendig um eine funktionierende Spureinstellung zu finden. Fremdfabrikate haben dabei ihre eigenen Probleme wegen der Räder und der Fahrwerke. Es gibt Produkte da sind die Radsätze Vergossen und nicht justierbar. Da hilft dann nur die Umrüstung komplett auf Märklinradsätze. Das von dir geschilderte Problem ist Fahrwerksbedingt durch den langen Radstand und damit verbundenem Seitenspiel für den Kurvenlauf. Da gibt es kein heiliges Maß, da muß man eben herausfinden wie die Lok am besten läuft. Aber auch hier sind Toleranzen im Spiel und 5'hundertstel sind sicher auch hier nicht die Problemstellung.

Gruß vom Bodensee
Hubert

Wilfried Engelhardt

Hallo, Allen diesem Problem Intessierten

das Problem ist in etwa gelöst. ich habe das Gewicht aller Wagen mittels Bleigewichten um 18 gr
erhöht, mußte allerdings mit Matrix 2 FS für diesen Zug sperren.Gekoppelt sind die Wagen mit stromführenden Stangenkupplungen, die Stromversorgung geschieht direkt vom Lokschleifer.

Es handelt sich um die Einfahrt in einen 3- gleisigen Zwischenbahnhof. die davor liegende Gleisharfe besteht aus 3 hintereinander montierten Bogenweichen R3 allerdings im auslaufenden Steigungsbereich eines Wendels

a>b über die erste Bogenweiche= Fahrt ohne Störung
a>c über die erste und zweite Bogenweiche= das hinter Drehgestell des 1 Wagens entgleist
a>d über die erste, zweite und dritte Bogenweiche= das hinter Drehgestell des 1 Wagens entgleist

Ich habe also die FS, welche den Abschnitt ac und ad enthält für diesen Zug gesperrt,
oder hat jemand eine andere Lösung?
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Metallbahner

Hallo Wilfried,

mit deiner Beschreibung ""Es handelt sich um die Einfahrt in einen 3-gleisigen Zwischenbahnhof. die davor liegende Gleisharfe besteht aus 3 hintereinander montierten Bogenweichen R3 allerdings im auslaufenden Steigungsbereich eines Wendels"" ist alles negative zum Gleisverbau gesagt. Wenn diese Beschreibung schon am Anfang von Dir so dargestellt worden wäre hätte das eine kurze Diskussion zur Folge gehabt.
Bei 3 hintereinander liegenden Bogenweichen ist ein sehr unruhiger Gleisverlauf die Folge, was eben deine Probleme zur Folge hat und das auch noch in einem Neigungsübergang. Dies resultiert aus der Konstruktion der Bogenweichen aus einer Mischung von einer 1/2 Geraden und 2 verschiedenen Radien.
Dann braucht es eben unübliche Hilfslösungen, wie in diesem Beispiel das beschweren von Wagen. Das verbinden der Wagen mit starren Kupplungen trägt ebenfalls zur Einschränkung der Beweglichkeit bei diesen Wagentypen bei. In der Summe eine Häufung der Negativfaktoren in diesem Betriebsbereich.
Ich habe das Verbauen von Bogenweichweichen wegen der Gleislänge ebenfalls angedacht, aber wegen der damit verbundenen Negativfaktoren wieder verworfen und räumlich das Ganze anders gestaltet. Die Bogenweichen betrachte ich nur als Notnagel für die räumliche Gestaltung der Spielbahner und habe diese schon bei der Planung vermieden, bzw. ausgeschloßen.

Grüße vom Bodensee
Hubert

Wilfried Engelhardt

Hallo Hubert

dein Beitrag ist sehr aufschlussreich, aber erklärt mein Problem nicht vollständig.
Alle meine Züge (Wagen) laufen völlig einwandfrei über die betreffenden Weichen, bis auf die oben
genannten leichten D-Zugwagen. Ich habe mir also die Frage gestellt, was haben diese Wagen, was die anderen nicht haben?
das Gewicht? nein es wurde angepasst
das Drehgestell? ja es ist anders, als bei den restlichen Wagen.
Der geringere Achsabstand muss m.M. nach die Ursache sein. Mahl sehen. ob ich passende Drehgestelle auftreiben und einbauen kann. Bei entsprechendem Erfolg melde ich mich wieder.
Bis dahin
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Metallbahner

Hallo Wilfried,
schicke mir mal ein Paar Bilder von dem Wagentyp, insbesondere auch von der Drehgestellaufhängung. Dann kann ich Dir näheres dazu sagen und eventuell einen Lösungsvorschlag geben. Ich weis aus meiner aktiven Zeit im Modellbahnhandel das es da mal mit einer bestimmten Bauart Probleme gab.
Gruß vom Bodensee
Hubert

Peter Schmitt

Hallo Wilfried,

Du schreibst wieder von "Achsabstand"  ::), Du sollst mal den Radabstand nachmessen!!! Nicht von Achse zu Achse, sondern von Radinnenkante zu Radinnenkante.

Ich habe von diesen Wagen 6 Stück - habe bei diesen die Radabstände nachgemessen und dabei Abstände von 14,25 - 14,30 gemessen!
Du solltest also mal die Radabstände messen.

Viel Spaß beim Messen und Erfolg
Gruß Peter
Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen?
Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen.
                                                               Erich Kästner (1899-1974)
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    WDP 2025 läuft (noch) mit Win xp prof., intel Core 2 DUO, 1024 MB / Win 10, intel Core i3, 256 GB SSD

Metallbahner

Hallo Peter,
bitte die Begriffe nicht durcheinanderbringen. Es gibt eine Spurweite, Abstand zwischen den Radscheiben oder Spurkranz und einen Achsabstand im Drehgestell und Wagen. Beides sind Grundverschiedene Maße. Wobei die Spurweite im Modell zwischen den Radscheibeninnenseiten gemessen wird. Der Begriff Radabstand kann beides beinhalten und kann irreführend sein.
Das Maß Spurweite ist im Gleisverlauf nicht so relevant, sondern insbesondere in den Radlenkern der Weichen zum Herzstück um bei Kurvenfahrt das zur Entgleisung führende Auflaufen im Herzstück zu verhindern. Wobei die Länge der Radlenker zum Herzstück von den Herstellern sehr unterschiedlich gesehen wird und bei zu kurzer Ausführung ebenso zu Problemen führen kann.
Also bitte nicht einen neuen undefinierten Begriff von Radabstand verwenden, das verwirrt und ist der Sache nicht dienlich. Das ist in dem Tread schon ausreichend zur Sprache gekommen.
Hier ist das Problem im Gleisbau und der Konstruktion eines bestimmten Wagentyp's zu sehen.
Gruß vom Bodensee
Hubert

Peter Schmitt

Hallo Hubert,

Du hast mich überzeugt, dass Radabstand nicht qualifiziert ist! Entschuldigung für eventuelle Verwirrung!!  :-[

So müßte Wilfried den Abstand zwischen den Radscheiben messen, der Achsabstand dürfte kaum veränderbar sein, da dieser im Drehgestell vorgegeben ist.
Ich schweige  :-X jetzt.

Grüße Peter
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Wilfried Engelhardt

Hallo Peter
zu #23 das Spurmass, also den Abstand zwischen den Radscheiben, habe ich einige Male geändert
von 13,95 bis 14,25 mm, ohne jedoch den erhofften Erfolg zu haben

Hallo Hubert zu # 22
erwarte mit Spannung Deine angekündigten Bilder  :D
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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Peter BR44

Hallo Wilfried,

hast Du mal an diesen Weichen beobachtet bzw. nachgeschaut,
in wie weit die Spurkränze auflaufen.
Eventuell liegt auch hier der Dackel begraben.
Viele Grüße Peter
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Metallbahner

Hallo Wilfried,
da hast Du was falsch verstanden. Ich hätte gerne von Dir Bilder zu dem Wagentyp um eventuell eine Lösung abzuleiten. Ich denke in der Drehgestellaufhängung/Kupplunsanbau liegt der Hund begraben, wenn wie Du sagst alle anderen vorhandenen Fahrzeuge den Weichenverbau ohne Entgleisung befahren.
Gruß vom Bodensee
Hubert

Wilfried Engelhardt

Hallo Hubert
#28
in der Tat ich habe Dich falsch verstanden und mich schon gefragt. wie kann das der H. machen?
Hier nun meine Versuche, Dirdie gewünschten Bilder zu schicken
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Wilfried


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