Schatttenbahnhofsteuerung mit FDL und iFAZ auf der Strecke
 

Schatttenbahnhofsteuerung mit FDL und iFAZ auf der Strecke

Begonnen von Dieter Wegel, 23. Februar 2023, 17:12:46

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Dieter Wegel

Hallo liebe Kollegen,

ich hab heute zum ersten Mal einen "live Test" mit Zügen für mein neues Projekt gemacht und es hat sehr gut funktioniert bis auf zwei Kleinigkeiten die ich mir eigentlich nicht erklären kann (das komplette Gleisbild ist neu erstellt, deshalb sind auch nur bis zum SBHf-E Fahrstassen eingetragen):

1) Auf der freien Strecke habe ich beobachtet das ein Zug bei einem grünen Signal voraus ca 10km/h abgebremst wird sobald er den Haltekontakt des betreffenden Signals erreicht und nach verlassen des Haltekontakts geht die Geschwindigkeit wieder auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit. In den iFAZ der freien Strecken sind zwei RM eingetragen, der Halte- und der Brems-RM.

2) In den 6 Blocks des SBHf-E fahren die Züge nur mit maximal 30km/h seit ich in diesen Blocks 3 Rückmelder (H+B+F) ins iFAZ eingetragen habe (obwohl in den FS-en andere Geschwindigkeiten eingetragen sind).

Vielleicht hat jemand eine Idee - ob ich eventuell noch etwas falsch gemacht habe oder vergessen...?

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße,
Dieter
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Matthias Schäfer

Hallo Dieter,

zu Frage 1:

Lege mal in der ersten Fahrstrasse den Prüfkontakt auf den RMK vor dem iZNF.
Dort wird dann die Geschwindigkeit der folgenden FS übernommen, und wenn die Startgeschwindugkeit der folgenden FS der vorherigen Streckengeschwindigkeit entspricht, sollte der Zug mit konstanter Geschwindigleit weiterfahren.

Frage 2:

Dann hast Du im SBHF nun weitere FS eingerichtet? Wie sind denn in der Systemeinstellung die Standardwerte für Fahrstrassen? Hast Du in der Matrix der Zugzusammenstellung limitierte Geschwindigkeiten?
Ist sonst ohne Datensicherung Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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Dieter Wegel

Hallo Matthias,

danke - sorry - die Datensicherung wollte ich noch anhängen. Jetzt ist sie dabei.

ZU:
1) Der Prüfkontakt ist im Moment am Brems-RM - das ist der erste im iZNF eingetragene RM. Ich habe grundsätzlich 3 RM / Fahrstrasse - jetzt ist der Prüfkontakt am B-RM - schlägst Du vor das ich den Prüfkontakt auf den F-RM der nicht im iZNF eingetragen ist lege?

2) Ich hab im SBHf-E die Fahrstrassen genau wie im Beispiel "FDL2021SBS" von Sven eingerichtet. Jetzt kannst Du es auch nachvollziehen. Ich habe in den Systemeinstellungen 100kh/h und 40kkm/h eingestellt. Bei Wagen habe ich eigene Geschwindigkeiten eingestellt und in den Fahrstrassen hab ich die Geschwindigkeiten so angepasst wie ich es für sinnvoll hielt.

Was ich auf der Strecke beobachten konnte ist das die Geschwindigkeit der Züge zwischen den erlaubten Geschwindigkeiten im Block und den individuellen Geschwindigkeiten die ich bei Wagen eingestellt habe auch gefahren werden - z.B. Schnellzüge mit 80km/h-100km/h und Güterzüge mit 60km/h. Jedoch wird beim Durchfhahren des H-RM die jeweilige Geschwindigkeiten um ca. 10km/h reduziert und das kann ich mir nicht erklären.

OK, vielleicht bringt die Datensicherung mehr Licht ins Dunkel.

Vielen Dank.
Viele Grüße,
Dieter
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Dieter Wegel

Hallo Matthias,

vielen Dank - Punkt 1) ist mit Deinem Vorschlag gelöst. Habe auf der freien Strecke alle Prüfkontakte wie im Bild auf den ersten RM in Block (den Fahrabschnitt) gelegt und eine Testfahrt gemacht - prima - jetzt ist keine Geschwindigkeitsverminderung bei der Anfahrt auf ein grünes Signal mehr zu beobachten.

Im SBHf-E habe ich nichts verändert - ich hab mich allerdings jetzt auch auf den Verkehr auf der Strecke konzentriert und nicht auf den SBHf-E. Den schau ich mir jetzt nochmals etwas genauer an (ich bräuchte noch ein Augenpaar um alles im Blick zu haben :-).
Viele Grüße,
Dieter
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Matthias Schäfer

Hallo Dieter,

ich habe mal den SBhf-E betrachtet, oberes Gleis mit dem iFaz 133.
Dann die Einfahrt mit der Lok 1116-2765 in oberes Gleis simuliert.

Nach dem Verlassen des Start-FAZ kommt ja sofort nach der Weiche der erste Kontakt des iFaz, und da wird die Bremsrampe errechnet, auch, wenn der Zug wegen der langsamen Beschleunigung noch nicht seine endgültige Startgeschwindigkeit erreicht hat.

Ich habe mal bei der Lok die Beschleunigung auf 18 (maximal) gestellt, dann geht der Regler im Control direkt hoch auf die 70 km/h, beim Erreichen des ersten RMK des iZNF geht der rote "Sollzeiger" auf null, und die gefahrene Geschwindigkeit geht erst nach 200 cm langsam runter, so wie Du es im iFAZ konfiguriert hast.

Die Lok kann also ihre Startgeschwindigkeit nicht erreichen, weil sie kurz nach dem Start schon auf dem langen Ziel-iFAZ den Kontakt auslöst.

Zum Thema Prüfkontakt: ich würde beispielhaft den Prüfkontakt der FS ID 23 auf den Kontakt 209 legen, der ist nicht Bestandteil des folgenden iFAZ. An 209 würde dann in einer FSS die nächste FS geprüft.

Noch ein optischer Hinweis für Dein GB: Das Gleissymbol hinter einem Signal hat vielfach die gleiche RMK-Nummer wie das Gleissymbol vor dem Kontakt. Das sieht dann so aus, als sei der Zug zu weit gefahren. Ich würde statt dessen hinter dem Signal schon die RMK-Nummer des nächsten Kontaktes angeben. Nicht kritisch, sieht nur besser aus.

Du hast die FS mit Start- Brems- und Zielkontakt aufgezeichnet (habe mir nicht alle engesehen), die FS haben aber oft mehrere Kontakte, da würde ich den Kontakt vor dem Bremskontakt zum Prüfkontakt heranziehen.

Ich hoffe, Du kommst damit etws weiter, schönes Wochenende
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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Dieter Wegel

Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine Hilfe. Ich hab jetzt noch einige Gedanken dazu:

"Nach dem Verlassen des Start-FAZ kommt ja sofort nach der Weiche der erste Kontakt des iFaz, und da wird die Bremsrampe errechnet, auch, ..." - ich dachte das die 200 die ich eingetragen habe diesen Effekt auf den Bremskontakt verschiebt. Wenn ich jetzt dafür die Beschleunigungen der Loks auf 18 (maximal) stellen muss, dann befürchte ich das die Loks im sichtbaren Bereich etwas unschön anfahren?

Kontakt 209: OK, das kann ich machen. Der Kontakt 209 ist bei mir ein Schutzkontakt über eine Lichtschranke, weil mir in der Vergangenheit manchmal Züge über dieses Signal hinausgefahren sind und mir auf der Weichenstraße stehengeblieben sind - kannst Dir vorstellen was danach kam.

Optik mit RM hinter Signal: da hast Du recht, aber wenn ich das korrigiere muss ich wohl alle Fahrstraßen neu machen (evtl. die Automatiken auch), oder schluckt WinDigipet diese Änderung?

Dein letzter Hinweis "...die FS haben aber oft mehrere Kontakte,...":  ja, das kann ich umsetzen.

Wenn die Lösung allerdings das Verstellen der Beschleunigung der Loks auf MAX ist, dann erwäge ich eher den FDL SBS nicht zu verwenden, auf 2 RM/IFAZ im SBHf zurückzugehen, und die Ausfahrt aus dem SBHf selbst zu programmieren.

Danke nochmals für den tollen Support!!!
Viele Grüße,
Dieter
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Matthias Schäfer

Hallo Dieter,

Du hast recht, wenn die Beschleunigung auf max. steht, sieht das Sch...aus.
Ich habe das nur mal umgestellt, um den Effekt zu sehen.
Ich fahre im SBhf mit max. 45 km/h, ich sehe ja fast nicht, was da passiert, das macht der FDL SBhf-Steuerung, und auf einigen Gleisen noch komfortabler mit dem MiFAZ. Und hören möchte ich es auch nicht, was so passiert :o.

Du könntest bei den iFAZ im SBhf vielleicht den ersten Kontakt rausnehmen, falls der Rest des iFAZ dann noch lang genug zum Bremsen ist, mußt Du mal prüfen.

RM hinter Signal: Einfach im GB-Editor dem Gleisstück die RMK-Nr. des folgenden Gleissymbols geben. Das geht auf der Strecke gut.
Das machst Du nur im GB-Editor, das sollte dann klappen.

Wenn aber hinter dem Signal im GB noch ein Gleisstück z. B. vor einer Weiche kommt, welches Du aus Geometriegründen in das GB einzeichnen mußtest, was auf der Anlage vielleicht nicht vorhanden ist, so brauchst Du dem Stück ja keine Nummer zu geben, habe ich auch an einer Stelle.

Deine SBhf-Gleise sind ja sehr lang, Du hast wahrscheinlich kurze, lange und sehr lange Züge. Da kannst Du zur "optimalen" Nutzung viele FAZ machen und dennoch Platz verschenken, oder Du arbeitest Dich probeweise mal für ein Gleis in das Thema MiFAZ mit dem FDL ein, dann ist die Birne mit dem selber Programmieren des SBhf schnell geschält  ;)
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

Alle sagten immer: "Das geht nicht." Bis einer kam, der das nicht wußte.
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Dieter Wegel

Hallo Matthias, Markus,

@Matthias: eigentlich stelle ich nur je einen Zug in einen Block des SBHf's aber ich hätte das jetzt mit dem FDL ändern wollen.

Ich frage mich ob ich jetzt wirklich der einzige User bin der drei, bzw alle RM aus einem Block im iFAZ hat und diese Probleme beobachtet, denn wenn nicht dann steckt der Teufel woanders. Ich würde ungern auf den FDL SBS verichten weil er einfach und gut arbeitet und wenn ich die Ausfahrt mache, dann muss ich etliche Zähler, Stellwerkswärte usw. bemühen.

@Markus: ist da noch was in der Software zu machen? Ich meine immerhin sollte der Zug eine eingestellte Distanz wo er zu bremsen beginnt erst danach in Betracht ziehen und nicht die Beschleunigung unterbrechen wenn er den ersten RM erreicht, oder liege ich hier falsch?

Vielen Dank
Viele Grüße,
Dieter
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Markus Herzog

Hallo Dieter,

Zitat von: Dieter Wegel in 24. Februar 2023, 19:21:50
@Markus: ist da noch was in der Software zu machen? Ich meine immerhin sollte der Zug eine eingestellte Distanz wo er zu bremsen beginnt erst danach in Betracht ziehen und nicht die Beschleunigung unterbrechen wenn er den ersten RM erreicht, oder liege ich hier falsch?
Nein, da sehe ich keine Chance. Gerade die Beschleunigungsverhalten von Loks sind so unterschiedlich (selbst wenn die im Dekoder fast genullt ist), dass das nur zu Lasten der Stopposition gehen würde. Also würde man wieder eine Beschleunigungskorrektur einführen müssen usw. usw. Das gibt dann langsam einen Ratenschwanz.
Außerdem was wäre wenn deine Lok so lange beschleunigt, dass dann der Stoppunkt schon überfahren ist, also bräuchte man dafür auch wieder Sonderregeln usw. usw.
Du könntest noch versuchen einfach den Bremsbeginn per iFAZ-Einstellungen ja auch auf eine spätere cm-Position zu verlegen. Ob das dann ggf. negative Auswirkungen auf die Anhaltegenauigkeit hat, dürfte dann abhängen wieviele RMK danach dann noch vor dem eigentlichen Stop-Punkt kommen, so dass WDP noch ggf. nachrechnen kann.

Und meine persönliche Meinung: wir reden hier vom Fahren im Schattenbahnhof oder? Mir persönlich ist ziemlich egal ob die da "schön" beschleunigen, da arbeite ich überall mit maximaler Beschleunigung, aber das ist jetzt meine persönliche Ansicht.

Grüße
Markus
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Dieter Wegel

Hallo Markus,

vielen Dank für Deine Antwort. Es geht eigentlich um mehr als nur um den SBHf. Ich habe auch in den Blocks der freien Strecke alle 3 RM in den iFAZ eingetragen und die Züge fuhren mir mit maximal ca 30km/h über die ganze Anlage - das stört auf jeden Fall.
Das die Züge das im SBHf tun ist nicht so sehr relevant da es eh nicht sichtbar ist. Außerdem, wie Du sagst, ob die Züge im SBHf "schön beschleunigen" oder nicht ist mir auch egal.
Zu Deiner Aussage: "Du könntest noch versuchen einfach den Bremsbeginn per iFAZ-Einstellungen ja auch auf eine spätere cm-Position zu verlegen" - das habe ich bei allen Tests getan (alle Tests = Blocks der freien Strecke und SBHf als ich alle 3 RM im IFAZ hatte) - siehe auch das Bild das ich eingestellt habe. Ich hab dann das gelbe Feld im iFAZ verwendet den Bremspunkt distanzmäßig auf den Brems-RM zu legen - aber die Einstellung wird anscheinend ignoriert - und das finde ich seltsam - meiner Meinung nach müsste der Zug dann egal was für Rampe gültig ist über den Fahr-RM beschleunigen und nach erreichen der im gelben Feld eingestellten Distanz in die Bremsrampe übergehen - zumindest so hab ich es verstanden. Wenn das so funktionieren würde, ware es super, dann würde ich alle RM auch auf der freien Strecke in die iFAZ eintragen. Weil das nicht tut, habe ich jetzt in allen iFAZ der freien Strecke den Fahr-RM wieder gelöscht, im SBHf musste ich die drinnen lassen weil das so vom FDL verlangt wird und wenn ich die Fahr-RM nicht drinnen habe, kommen die drei Wagen am hinteren iFAZ denn er sagt der Abstellbereich ist kleiner als die Zuglänge.
Ich hoffe ich konnte Dir jetzt klarer vermitteln worum es mir eigentlich geht. Vielleicht gibt es hierzu doch einen Ansatz, auch wenn ich noch etwas falsch gemacht oder verstanden habe, bin ich gerne bereit noch zu ändern, lernen oder testen.
Vielen Dank und ein schönes Wochenende.
Viele Grüße,
Dieter
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Markus Herzog

Hallo Dieter,

ich kann mich aktuell damit nicht eingehend befassen aus privaten Gründen, aber trotzdem verstehe ich nicht wieso du den ersten Kontakt in der Liste überhaupt in das iFAZ einbeziehst wenn du schon den Bremsbeginn erst auf einen Punkt nach dessen Länge einstellst. Das kostet nur Rechenressourcen weil WDP dann die ganze Strecke über Weg-Zeit rechnen müssen in dem iFAZ. Also für so eine Konstellation ist das einfach nicht gedacht und diese Einstellung von unserer Seite her nicht vorgesehen/empfohlen.

Grüße
Markus
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Matthias Schäfer

Zitat von: Dieter Wegel in 25. Februar 2023, 10:51:04
Hallo Markus,

vielen Dank für Deine Antwort. Es geht eigentlich um mehr als nur um den SBHf. Ich habe auch in den Blocks der freien Strecke alle 3 RM in den iFAZ eingetragen und die Züge fuhren mir mit maximal ca 30km/h über die ganze Anlage - das stört auf jeden Fall.


Hallo Dieter,

zum obigen Problem:
Nenn mir mal einen Block (ich denke, Du meinst eine Zugfahrt) mit der Zugfahrt-ID und einen Zug, mit dem Du auf der Anlage das Problem hast.
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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Dieter Wegel

Hallo Markus, Matthias,

@Markus: ich hatte das am Anfang so verstanden das alle RM im iFAZ zusammengefasst werden. Dann hab ich das bei allen Blocks außerhalb des SBHf's gemacht und festgestellt das die Züge nur noch mit ca 30km/h durch die Blocks fahren. Dann hab ich den dritten RM aus den iFAZ entfernt und dann hat es funktioniert, bis auf die Kleinigkeit das die Züge am Haltekontakt eines grünen Signals etwas langsamer wurden, was Matthias mir mit seinem Tipp gelöst hat. Somit sage ich das die Blocks der freien Strecke jetzt mit 2RM (H+B)/iFAZ funktionieren.

Danach hab ich mich dem FDL SBS gewidmet und im SBHf-E den FDL gemäß der Anleitung von Sven programmiert - in den iFAZ hatte ich zwei RM (H+B). Hat alles soweit ganz gut funktioniert bis auf die Kleinigkeit das jeweils nur ein Zug in den SBHf hineinfuhr und am hinteren iFAZ (ich habe 2 Blocks hintereinander, d.h. es könnten 2 Züge abgestellt werden) waren immer die 3 Wagen zu sehen was hieß das der Zug länger als mein H und B Abschnitt ist und WDP dachte der Zug hängt noch im vorherigen Block. Dies nun hat mich drauf gebracht den dritten RM (Fahrstrecken RM) in die iFAZ des SBHf's einzutragen was das Problem gelöst hat - jetzt fuhren zwei Züge in jedes Gleis vom SBHf - aber mit der Nebenwirkung das die Züge im SBHf nur noch mit ca 30km/h krabbelten wie ich es davor auf den Blocks der freien Strecke erfahren konnte. So kam ich auch im SBHf zu den 3 RM/IFAZ.

Das ist die Story und die Motivation 3 RM in die iFAZ zu packen. Wenn das nicht so vorgesehen war alle RM's in die iFAZ einzutragen ist das OK für mich, bloß dann weiß ich im Moment nicht wie ich den FDL im SBHF-E zum fahren kriege.

Wenn es natürlich einen anderen Weg gibt das zwei Zügen in den SBHf auf ein Gleis fahren auch wenn ich nur zwei RM/iFAZ habe bin ich dankbar für jeden hilfreichen Tipp.

@Matthias: da im Moment nur noch im SBHf-E die 6 Blocks je 3RM/iFAZ haben ist es nur noch dort nachvollziehbar. Ich hab in der Zwischenzeit schon einige Fahrten gemacht, ich weiß also nicht mehr welcher Zug in der Datensicherung vor dem SBHf-E steht - aber wenn Du z.B. manuell testen willst - lösche die zwei Züge vom oberen Gleis im SBHf und fahre dann per Einzelfahrstrasse den Zug vor dem SBHf durch - dann solltest Du den Effekt sehen. Oder Du startst den FDL - ist nur einer, die Automatik "A3-SBhf-E-FDL-Automatik.FAM" dazu und dann sollte bei den Zügen die im SBHf fahren sichtbar sein das sie nur mit kleiner Geschwindigkeit fahren. Im SBHf sind nämlich keine Zugfahrten defniert, nur FS'en.

Vielen Dank und tut mir Leid das ich gestört habe Markus. Ich war bloß langsam etwas verzweifelt weil ich seit Weihanchten hier herumteste und eigentlich nicht mehr weiterkam.
Viele Grüße,
Dieter
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Markus Herzog

Hallo Matthias,

wir reden ja von zwei Dingen hier. Einmal Schattenbahnhof, einmal offene Strecke.

Auf der offenen Strecke sollten im iFAZ nur die RMK eingetragen sein, die man zum Bremsen/für die Bremsrampe wirklich braucht, denn ansonsten hat man den beobachteten Effekt.
Im Schattenbahnhof mit dem FDL SBS müssen natürlich alle Kontakte in das jeweilige iFAZ mit rein. Aber hier ist ja auch nicht wirklich das Thema des schön langsamen Anfahrens relevant. Also wenn hier dann einem die Züge zu langsam anfahren und man z.B. in der FZ-DB für die Loks ein langsames Anfahren hinterlegt hat z.B. via Profil dafür sorgen, dass die schneller anfahren (sollte es eine im Dekoder hinterlegte Verzögerung sein, könnte man auch die deaktivieren). Es gibt also viele Wege das zu lösen.

Grüße
Markus
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Matthias Schäfer

Hallo Dieter,

Die FS im SBhf E (oberes Gleis)

vom ESig zum ersten FAZ ist okay, da habe ich aber mal den Prüfkontakt auf RMK 209 gelegt
vom ESig zum zweiten FAZ ist okay
vom ersten FAZ zum zweiten FAZ ist okay.

Ich habe dann eine ZF erstellt vom ESig zum zweiten FAZ.
Zug 1116 2765 mit Adresse 99 genommen, der darf ja 100 km/h fahren und ich habe mal maximale Beschleunigung gewählt.

Dann die ZF vom ESig zum zweiten FAZ gewählt:
Der Zug beschleunigt sehr schnell auf 70 km/h, sobald RMK 209 belegt ist, wird die nächste FS gestellt , der Zug fährt mit 70 km/h weiter und der Zug beginnt erst wie im Ziel-FAZ gewünscht entsprechend spät mit der Bremsrampe.

Dann mal auf kleine Beschleunigung (3) gestellt:

Der Zug beschleunigt entsprechend langsam, am Kontakt 209 wird die nächste FS gestellt, die Beschleunigung geht aber weiter bis auf 70 km/h, und beginnt dann auch wie im Ziel-FAZ gewünscht mit der Bremsrampe nach 200 cm

Ich kann hier also kein Problem sehen. Ich glaube, Dein Knackpunkt ist der Prüfkontakt als Teil des iFAZ.

Tipp: Ich würde bei den FS wenn vorhanden den Prüfkontakt vor das iFAZ legen.

Ansonsten vielleicht noch mal Datensicherung mit konkretem Beispiel
vielen Dank für Eure Hilfen und herzliche Grüße aus Bonn, Matthias

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